Reha/Kur Nach Verlust des Mannes beantragen?

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3 Antworten

Also: Deine Mutter hat sehr gute Chancen auf eine Reha. Natürlich gibt es keine Reha wegen Todesfall! Aber selbstverständlich wegen psychosomatischer Beschwerden und natürlich auch wegen der anderen Krankheitsbilder. Wendet Euch zuerst an die Krankenkasse Deiner Mutter. Die stellt fest ob die Kur über die Kasse abgewickelt wird oder über den Rentenversicherungsträger. Dann müsst Ihr einen ärztlichen Befundbericht beifügen. Das Formular bekommst Du bei der Kasse. Damit geht Ihr dann zu Hausarzt. Der muss die Kur befürworten. Achte also darauf was er in den Bericht schreibt.
Der Bericht wir dann bei der Krankenkasse oder bei der Rentenversicherung eingereicht.
Sollte der Antrag doch abgelehnt werden, legt auf jeden Fall innerhalb von vier Wochen Widerspruch ein. Die meisten Anträge werden im zweiten Anlauf doch noch genehmigt.

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Ich hab noch nie gehört, dass es eine REHA wegen Todesfall gibt.

Vlt. macht eine Kur wegen des Rheumas mehr Sinn. Da kommt sie unter Leute.

Als mein Vater verstarb (mit 52), war ich, obwohl schwanger, täglich bei meiner Mutter.Wir haben viel gemeinsam gemacht. Allerdings hat da meine Mutter auch noch gearbeitet - hat bestimmt auch geholfen.

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Hallo HoneyLina,

Sie schreiben unter anderem:

Reha/Kur Nach Verlust des Mannes beantragen?

Antwort:

Der Verlust als solcher rechtfertigt noch keine REHA-Bewilligung, sondern es müßen ernsthafte medizinische Begründungen seitens der behandelnden Ärzte ins Feld geführt werden, warum, wie und weshalb sich der Todesfall auf die Leistungsfähigkeit dauerhaft negativ auswirkt!

Wenn sich der bisherige Arzt dazu außerstande sieht, so sollte der Arzt ggf. gewechselt  und ein Arzt gesucht werden, der seine Patienten mit Ihren Leiden und Beschwerden ernst nimmt und sich für seine Patienten einsetzt!

Die Erfahrung zeigt, daß die Bewilligungen weitestgehend von der medizinischen Begründung der behandelnden Ärzte/Fachärzte abhängen!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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