Reha für arbeitsunfähigen Alkoholiker?

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9 Antworten

Dafür ist die Rentenversicherung zuständig. Diese wird aber nur eine Entziehungskur zahlen. Wenn du dort stationär bist, kannst du auch deinen Fuß auskurieren

Hallo,

es fehlen noch wichtige Angaben:

Soll der Fuß, die Alkoholkrankheit oder beides behandelt werden?

Was möchte der Verletzte?

War die Verletzung ein Arbeitsunfall?

Wie viele Monate wurde bisher lebenslang Rentenversicherungsbeiträge bgezahlt? Wie viele in den letzten 24 Monaten?

Wurde in der Vergangenheit bereitrs eine oder mehrere Rehas durchgeführt? Wann? Ergebnis? Rehadiagnosen?

Gruß

RHW

Wegen was soll er denn auf Reha? Fuß oder Alkohol? Möglicht ist beides, aber nicht gleichzeitig. Wenn dieser Mensch im Berufsleben steht, dann ist für eine Reha die Rentenversicherung zuständig.

Wenn du jetzt meinst, dass er keine Reha wegen der Verletzung am Fuß kriegt, weil er alkoholkrank ist, dann kann ich dich beruhigen: Natürlich kriegt er auch dann eine Reha! Allerdings müssen dafür natürlich die Voraussetzungen erfüllt sein (vgl. hierzu § 9 bis § 12 SGB VI).

Also für die Alkoholentziehungskur zahlt die DRA. Für seinen verletzten Fuss zahlt die Krankenkasse. Es kann auch sogenannte Kostenspaltung geben.

Mit freundlichem Gruß

Bley 1914

die Erkrankung durch den Fuß ist ein Teil, die zweite Krankheit ist die Alkoholkrankheit. es liegen hier 2 erkrankungen vor.

Eine Reha zur behandlung der alkoholkrankheit hilft hier alleine ziemlich wenig. zunächst wird mit dem behandelnden arzt eine entgiftung geplant, im anschluss eine therapie - evtl. auch in form einer reha-maßnahme. dies alles muss aber gemeinsam mit dem arzt besprochen und beantragt werden - es zählt immer der individuelle fall, und der wird nicht global behandelt.

was aber garnicht ist: ich bin alkoholkrank, ich möchte/muss zur reha, denn sowas bringt alleine überhaupt nix.

paragrafen helfen hier auch nicht, krankheiten werden immer individuell behandelt - und empfehlungen der ärzte zur mit- und weiterbehandlung gehören dazu.

wenn eine reha medizinisch sinnvoll ist, sollte er die beantragen zusammen mit seinem arzt.

reha wird nicht nur von der krankenkasse bezahlt, oft ist auch die rentenversicherung der kostenträger.

kann der familienvater denn zurecht kommen bei einer normalen reha mit seiner alkoholerkrankung? er muss mitmachen, sich an regeln halten, sollte nicht angetrunken zu behandlungen etc.

das sollte er direkt mit der Krankenkasse klären (eine Entziehungskur wäre das vielleicht auch erstmal besser - ne Reha nützt dann nicht viel, wenn der Vater ständig dabei betrunken ist)

P.S. und die Reha-Kliniken wäre wohl auch nicht so begeistert....

Meinst du jetzt eine Reha wegen dem Fuß oder dem Alkohol??

Natürlich muß die Krankenkasse/Rentenversicherung bezahlen. Was willst du den genau wissen?

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