Reha erfolglos wie geht es weiter?

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4 Antworten

Hoi.

 

Ja, damit es nicht zu Doppelleistungen kommt:

 

BSG, 08.11.2005 - B 1 KR 33/03 R - Anspruch auf Krankengeld; Ruhen des Krankengeldes

 

Krankengeld: Das Unfall-Verletztengeld soll Entgeltersatz nicht konservieren

Ist ein gesetzlich (hier bei der KKH) Versicherter wegen eines Arbeitsunfall arbeitsunfähig krank und bezieht er deshalb von der Berufsgenossenschaft 2 Jahre lang Verletztengeld, so steht ihm anschließend kein Krankengeld von seiner Krankenkasse zu, wenn er nach Abklingen der Unfallfolgen wegen einer psychischen Erkrankung weiterhin arbeitsunfähig ist, dieses Leiden aber schon vorher eingetreten war.

http://www.aok-business.de/fachthemen/pro-personalrecht-online/datenbank/urteile-ansicht/poc/docid/2099294/

Ciao Loki

 

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Ruf doch dazu mal deine Krankenversicherung oder die BG an.
Die können sich deinen Fall anschauen und dir sagen, ob die Reha angerechnet wird auf die 18 Monate oder welchen Anspruch du nach den 18 Monaten hast. Ob ALG I oder ALG II.

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Kommentar von WeltWunderGang
20.10.2016, 12:35

die reha wird zu den 18 Monaten dazu gerechnet. wollte nur wissen ob das verletzengeld dazu gerechnet wird, weil das zahlt ja die BG und nicht die Krankenkasse

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Hallo WeltWunderGang,

Sie schreiben unter anderem:

Reha erfolglos wie geht es weiter?

Antwort:

Auseinandersetzungen mit der BG sollten auf gar keinen Fall ohne kompetenten Rechtsbeistand angegangen werden, denn die BG`s sind absolute Weltmeister im Ablehnen von Leistungen!

Verletztenrenten werden in der Regel erst ab MDE 20 nach frühestens 26 Wochen!

http://www.unfallrente.net/unfallrente-berufsgenossenschaft-bg.html

Auszug:

Von der Entgeltfortzahlung über das Verletztengeld zur gesetzlichen Unfallrente

Nach einem eingetretenen Versicherungsfall erhält der Geschädigte von der Berufsgenossenschaft nicht sofort die Unfallrente. Liegt eine Arbeitsunfähigkeit vor, springt vielmehr als Erstes für 6 Wochen die gesetzliche Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber ein.

Anschließend zahlt die BG eine Entgeltersatzleistung in Form von Verletztengeld, das 80 Prozent des Regelentgelts entspricht, aber nicht höher als das regelmäßige Nettoarbeitsentgelt sein darf. Abgezogen davon werden dann noch die Beitragsanteile zur Renten- und Arbeitslosenversicherung. Die Zahlungen enden mit dem letzten Tag der Arbeitsunfähigkeit, bzw. mit dem Beginn der Zahlung von Übergangsgeld: grundsätzlich spätestens mit Ablauf der 78. Woche - jedoch nicht vor Ende der stationären Behandlung.

Bleibt eine andauernde Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) von mindestens 20 Prozent durch einen Arbeitsunfall, einen Wegeunfall oder eine Berufskrankheit - die noch 26 Wochen nach dem Versicherungsfall besteht - zurück, so wird die gesetzliche Unfallrente, die BK- bzw. Verletztenrente, geleistet. Eine Ausnahme gilt bei Versicherungsfällen ab dem 1. Januar 2008 bei landwirtschaftlichen Unternehmern und ihren im Unternehmen mitarbeitenden Ehegatten oder Lebenspartner, sowie nicht nur vorübergehend mitarbeitende Familienangehörige. Hier ist eine MdE von wenigstens 30 % Voraussetzung für einen Rentenanspruch.

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Der VDK hilft seinen Mitgliedern bereits außergerichtlich, notfalls bis zum Sozialgericht, wogegen Rechtsschutzversicherungen in der Regel erst bei gerichtlichen Verfahren leisten!

Gleichwohl ist das Vorhandensein einer Rechtsschutzversicherung sehr empfehlenswert, denn der VDK trägt nicht alle Verfahrens-Kosten! (Deshalb beim VDK immer auch nach etwaigen Zusatzkosten fragen!

http://www.vdk.de/deutschland/pages/mitgliedschaft/64026/rechtsberatung

http://www.ra-buechner.de/fachbereiche/gesetzliche-unfallversicherung.html

Das Verletztengeld ist in der Regel der Ersatz für das Krankengeld von der Krankenkasse und ist in der Regel wie das Krankengeld auf maximal 78 Wochen befristet! (Von dieser zeitlichen Befristung gibt es nur sehr wenige Ausnahmen!)

Nach Ablauf der 78 Wochen kommt in der Regel das ebenfalls zeitlich befristete ALG 1!

Die zeitliche Befristung des ALG 1 kann in der Regel nur im Zusammenhang mit einem laufenden Verfahren auf Erwerbsminderungsrente für die Dauer des Antragsverfahrens ausgedehnt werden!

Stichwort:

"Nahtlosigkeitsregelung!"

http://www.vdk.de/kv-thueringen-sued/ID57086

http://www.ra-buechner.de/newsarchiv/newsdetail/bsg-zur-nahtlosigkeitsregelung-des-145-sgb-iii-verpflichtung-zur-fortzahlung-von-arbeitsloseng.html

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232616/publicationFile/49858/erwerbsminderungsrente_das_netz_fuer_alle_faelle.pdf

http://www.erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-und-der-rote-faden/

https://www.youtube.com/user/hubkon

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Kommentar von Lokicorax
20.10.2016, 13:58

Hoi.

 

Muß diese Polemik wirklich sein? Wir wissen zu wenig in diesem Fall, um eine kompetente Beurteilung abzugeben. Und Sie beantworten seine Frage nicht.....

 

Ciao Loki

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Gut, dass du jetzt einen Anwalt genommen hast. Es gibt immer wieder sehr viele Probleme mit der Berufsgenossenschaft.

https://www.anwalt.de/rechtstipps/ansprueche-von-arbeitnehmern-nach-einem-arbeitsunfall-anwaltliche-tipps-und-hilfe_052423.html

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Kommentar von WeltWunderGang
20.10.2016, 12:38

genauso wie es in dem link steht ist es. man wird von der BG nicht ernst genommen und ich hätte das alles ja schon vor dem Unfall gehabt.

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