Reha durch RV abgelehnt KK sagt RV zuständig

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2 Antworten

Hallo,

die Krankenkasse darf eine Reha nur bezahlen, wenn die Rentenversicherung nicht zuständig ist. § 40 SGB V

Die Rentenversicherung zahlt die Reha, wenn entsprechende Zeit Rentenversicherungsbeiträge entrichtet wurden und dadurch eine Erwerbsminderung ggf. verhindert oder verringert werden kann.

Bei einer unklaren Zuständigkeit hat zunächst die Rentenversicherung zu zahlen (und sich später ggf. mit der Krankenversicherung zu "streiten"). Die Krankenkasse hätte den Antrag an die Rentenversicherung weiterleiten müssen.

http://bundesrecht.juris.de/sgb9/_14.html

Wenn die krankenkasse die 14-Tage-Frist zur Weiterleitung versäumt hat, hat die Krankenkasse Leistungen zu erbringen.

Jetzt an die Stelle wenden, die zuletzt abgelehnt hat. Ggf. Hinweis an die Aufsichtsbehörde:

bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/MagazinVerbraucher/005/s4-probleme-mit-der-krankenkasse.html

patientenbeauftragter.de/front_content.php?idcat=23&lang=1&client=1

Viel Erfolg!

Gruß

RHW

Hallo ich grüße dich.

Wenn du volle Erwerbsunfähikeitsrente beziehsthat die RV bescheinigt das du nicht Erwerbsfähig bist.

In diesem Fall ist die KK im Recht und braucht leine Leistungen zu einer Reha erbringen.

Anders siehst es aus wenn du Rente wegen TEILWEISER Erwerbsunfähigkeit beziehst.

In diesem Fall steht in deinem Rentenbescheid von der RV wie viel Stunden täglich du noch arbeiten kannst, nach ihren Feststellungen.

Und die RV wird dir sicher GERN eine Reha vermitteln, wenn Aussicht auf Erfolg der Reha besteht. Dann kann sie nämlich deine EU-Rente weiter herab setzen, oder die Rente kann ganz entfallen, wenn du nach der Reha wieder 8 Stunden täglich arbeiten kannst.

Daher ist es am besten du wendest dich an die RV.

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