Regenfeste Farbe und "moderfestes" Holz für Wegweiser unter freiem Himmel?

...komplette Frage anzeigen nicht mein Bild - so soll es aber in etwa aussehen - (Farbe, Holz, Werkstatt)

3 Antworten

Dass die Farbe irgendwann abgeht oder das Holz anfängt zu schmoddern wirst du nicht vollends verhindern können, außer, du kümmerst dich regelmäßig wieder darum.

Erster Ansatz wäre eine Holzfarbe für den Außenbereich und anschließendes Lackieren mit Klarlack. Alternativ, einfach ein Lärchenbrett nehmen. Das wird nur grau, muss aber nicht lackiert werden, da es von Natur aus relativ widerstandsfähig ist.

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Vergiss die Farben für den Außenbereich, die du im Baumarkt kaufen kannst. Du musst dir Firnis selber machen.
Das Rezept: Leinöl von einer Ölmühle besorgen. Reines Leinöl aus dem Baumarkt enthält bis zu 10% Standöle, ohne dass es deklariert werden muss. In einem Topf das Öl zum Sieden langsam erhitzen und zirka 15-20 Minuten köcheln. Dann auf Zimmertemperatur erkalten lassen und dann die Prozedur erneuern. Im Allgemeinen reicht zweimaliges Erhitzen. Um noch höherwertiges Firnis zu erhalten kann man auch dreimal erhitzen.

Ist es zu dick, darfman nur mit reinem Terpentin verdünnen. Keinesfalls mit Verdünnern oder Terpentinersatz!Jetzt kann das Holz durch zweimaligen Anstrich imprägniert werden, Die Überschüsse werden mit Baumwolllappen oder Mikrofaser entfernt. Am Schluss mit Wolle nachpolieren.

Den Teil des Holzes, der in den Boden kommt mit Teer oder einer Teerfarbe behandeln. Bei diesem Vorgehen hast du nicht nur ein Holz, das du mindestens 4 Jahre vergessen kannt, du hast aber auch eine Menge Geld gespart.

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Es gibt von sich aus wetterfeste Hölzer, Teak beispielsweise und Bangkirai. Wenn es keine zweifelhaften Tropenhölzer sein sollen, wäre etwa Robinie zu nennen.

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