Regenbogenfarben-Beleuchtung in der Allianz-Arena verboten von der UEFA?

Das Ergebnis basiert auf 101 Abstimmungen

Das Verbot finde ich gut. 46%
Das Verbot ist ein Skandal! 38%
Etwas anderes… 17%

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Das Verbot finde ich gut.

Ich halte nicht besonders viel von Fußball. Noch weniger halte ich aber davon, den Sport als Bühne für politische Botschaften zu nutzen. Und wenn eine Regel existiert, die das Zeigen von politischen Zeichen im Fußball verbietet, muss sie in allen Fällen konsequent durchgesetzt werden.

Der Regenbogen ist kein politisches Symbol, sondern ein Zeichen für Akzeptanz und Gleichberechtigung.

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@randomUser01

Und wieso wollte man dieses Zeichen nur gegen Ungarn zeigen und sonst in keinem anderen Spiel?

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@althonic

Man könnte es auch einfach als Folgeaktion nach dem Aufruhr um Neuers Regenbogenbinde sehen.

Eine politische Botschaft hat ja wohl viel eher die UEFA mit ihrem Verbot gesetzt.

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@randomUser01

Nein, die UEFA hat sich nur an ihre eigenen Gesetze gehalten, mehr nicht. Die Regenbogen-Allianz-Arena wäre nichts als reine Provokation gegen Ungarn und gegen Viktor Orban gewesen.

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@randomUser01
Die Regenbogenfahne steht für die Vielfalt von Schwulen und Lesben in aller Welt. [ ...]

Sie hat eben doch eine politische Symbolik. Der Regenbogen wird nämlich, gerade in der heutigen Zeit, mit der LGBTQ-Bewegung assoziiert. Und auch die Rechte von Homo-, Bi- oder Transexuellen sind gewissermaßen politisch.

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@reasit

LGBT-Rechte sind Menschenrechte und Menschenrechte sind keine Politik.

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@althonic

Weil Ungarn von einem Homophoben Typen regiert wird. Wir leben im 21. Jahrhundert und es sollte egal sein wer wen liebt und was er ist. Aber einige leben noch im Mittelalter🤷‍♀️

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Etwas anderes…

Die Regenbogenbestrahlung war ja eher als bewusste Provokation gegenüber den Beschlüssen der ungarischen Regierung geplant - und somit auch politisch. Deshalb musste die UEFA dieses Vorhaben verbieten. Ich persönlich finde es schade, aber auch verständlich, schließlich ist die UEFA ja eine unpolitische Organisation. Dass die UEFA die LGBTQ-Community dennoch unterstützt lässt sich beispielsweise daran erkennen, dass sie selbst ihr Logo mittlerweile in Regenbogenfarben getaucht hat und sich auch sonst stark gegen Ausgrenzung einsetzt. Auch, dass Manuel Neuer eine bunte Binde tragen darf, zeigt, dass auch der UEFA dieses Thema sehr wichtig ist.

Etwas anderes…

Ich kann beide Seiten verstehen.

Einerseits wäre es schön sich weiter für die LGBTQ+ Community einzusetzen und jede sexualität als „normal“ anzusehen andererseits ist Fußball Sport und keine Plattform für politische Themen.
Daher bin ich eher neutral oder wie man auch sagen könnte im „Zwiespalt“

Die UEFA hat die Sache eigentlich erst mit dem Verbot politisch gemacht.

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Das Verbot finde ich gut.
Was haltet ihr davon?

Die UEFA stellte Regeln auf, mit denen sich auch die deutschen Verantwortlichen einverstanden erklärt haben. Zu diesen Regeln gehört es, dass der Sport frei von politischen Statements zu bleiben hat. Auch dann, wenn es sich um "gute" oder "richtige" Statements handelt.

Daher finde ich es korrekt, ein solches Statement zu verbieten.

Ich wäre einverstanden damit gewesen, wenn man beschlossen hätte, dass man als deutsche Mannschaft nicht teilnimmt, wenn Länder teilnehmen, in denen Schwule diskriminiert werden. Oder wenn die Stadt München gesagt hätte, "Wir stellen unser Stadion nicht für die EM zur Verfügung, wenn LGBTQI diskriminierende Länder wie Ungarn oder Russland teilnehmen.

Das hätte ein wirkliches Zeichen gesetzt - aber so weit geht die Solidarität mit der LGBTQI-Bewegung dann doch nicht.

Alex

Das einzige politische Statement bei der Sache war das Verbot der Beleuchtung wegen Ungarns Politik.

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@randomUser01
Das einzige politische Statement bei der Sache war das Verbot der Beleuchtung wegen Ungarns Politik.

Ja. Und das wurde zu Recht von der UEFA verboten. Find ich gut, wenn man auf die Einhaltung von Vereinbarungen pocht.

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Auch dann, wenn es sich um "gute" oder "richtige" Statements handelt.

Genau das ist der Knackpunkt. "Ein Verstoß gegen die "keine politischen Statements" Regel ist in Ordnung, solange er mit MEINER politischen Meinung übereinstimmt, von der ich weiß, dass es die richtige ist". Diese Einstellung ist mehr als fragwürdig und ich finde es ziemlich ironisch, dass es 99% derjenigen, die das Verbot kritisieren, nicht mal merken was sie da machen...

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Das Verbot finde ich gut.

Als Vereinsfan und Fußballromantiker finde ich dieses Verbot gut, denn Politik hat im Sport nichts zu suchen, auch dann, wenn ich, wie in diesem Fall, die Botschaft teile. Genauso schlecht würde ich es finden, wenn in meinem Fanblock während des Spiels beispielsweise ein "Anti-AfD"-Plakat hochgehalten werden würde, auch wenn ich die Botschaft teile. Aber im Sport hat es eben nichts zu suchen!

Zudem finde ich es nicht gut, dass sich Deutschland ständig in die Angelegenheiten anderer Länder einmischen und diese belehren muss. Was Ungarn im eigenen Land macht, geht Deutschland absolut nichts an.

Woher ich das weiß:Hobby – Fan eines Bundesligavereins

Da bin ich völlig deiner Meinung!

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Es geht halt um Menschenrechte. Das ist so fundamental, dass ich es schon okay finde wenn sich Deutschland da einmischt.

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Zudem finde ich es nicht gut, dass sich Deutschland ständig in die Angelegenheiten anderer Länder einmischen und diese belehren muss. Was Ungarn im eigenen Land macht, geht Deutschland absolut nichts an.

Dann war das auch okay, dass sich niemand aus dem Ausland eingemischt hat, als im Dritten Reich in deutschen KZs Schwule vergast wurden? Mit der Begründung "Was Deutschland im eigenen Land macht, geht die anderen absolut nichts an"?

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Der Regenbogen ist kein politisches Symbol, sondern ein Zeichen für Akzeptanz und Gleichberechtigung.

Und selbstverständlich geht es Deutschland etwas an, was in Ungarn passiert, vor allem da Ungarn Mitglied der EU ist und deren Werten zugestimmt hat und diese nun verletzt.

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