Regelung für Beerdingungskostenübernahme durch Sozialamt?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Manchmal hast du Glück und manchmal keins.

Ist wirklich echt so! Es läuft bei jedem Mensch anders ab und setzt sich auch anders zusammen. Die einen bekommen es und es wird so gemacht. Die anderen auch, aber anders. Und die anderen wieder nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das ausschlagen des Erbes hat mit der Bestattungspflicht nichts zu tun !

Sie muss das Erbe schriftlich beim Nachlassgericht ausschlagen und das innerhalb von 6 Wochen nach bekannt werden des Ablebens.

Wenn keine anderen Verwandten mehr da sind,die verpflichtet wären für die Bestattung mit aufzukommen und das finanziell auch könnten,dann muss sie den Antrag beim Sozialamt schriftlich stellen,dass die Bestattungskosten übernommen werden.

Mit ihrem Einkommen und diesem geringen Vermögen ist sie nicht leistungsfähig.

Sie muss dann zwar ihre Einkommens und Vermögensverhältnisse nachweisen,aber das dürfte hier wie gesagt kein Problem sein,wenn sie nicht mehr als 2600 € an Ersparnissen hat.

Für das Einkommen gilt meines Wissens für den Hilfe suchenden der zweifache Regelsatz der Regelbedarfsstufe 1 des SGB - ll,dass würden dann 2 x 404 € = 808 € Netto sein und dazu dann die tatsächlich zu zahlenden KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ),dass dürfte sie dann an Einkommen haben.

Das Sozialamt würde dann meines Wissens dazu verpflichtet sein hier in Vorleistung zu gehen,wenn sie die Voraussetzungen erfüllt und muss dann selber Nachforschungen betreiben,ob noch andere Verwandte zur Zahlung der Kosten verpflichtet sind und ihre Einkommens / Vermögensverhältnisse prüfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Wastz
29.01.2016, 20:24

Hey, erstmal danke für deine sehr ausführliche Antwort.

Der Antrag beim Sozialamt wurde gestellt, die Dame dort meinte aber "es sehe sehr schlecht aus" das sie was erhält, da sie einen zu hohen verdienst hätte. Wenn dem wirklich so wäre frag ich mich wirklich was das noch mit Sozialstaat zu tun hat..

0

du mußt für die kosten eben aufkommen müssen zur not auch alleine

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wer nicht vorgesorgt hat, hinterlässt seinen Erben die Arzschkarte. Insbesondere Kindern (die keinen Kontakt zu den Elternteilen hatten).

Wenn weitere Erben ausfallen, mit denen sich die Kosten geteilt werden können, kann deine Freundin nur Ratenzahlung vereinbaren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

In diesem Fall sind mindestens zwei Wege zu erledigen:

Dem örtl zuständigen Amtsgericht muss potentielle Erbin verbindlich den Erbverzicht erklären. Die lassen dann nach weiteren Erben suchen und bestätigen Erbverzicht schriftlich (Wichtig).

Beim Sozialamt vorsprechen und für Sozialbegräbnis zuständigen informieren. Dort erhält man weitere Informationen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?