Regeln bei einem holzboot?

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1 Antwort

Moin.

Kurz, knapp und bündig, ist immer blöd. So viele Fragen, so wenige relevante Informationen.

Also, erst mal Gegenfragen:

  • Von was für einem Boot reden wir hier? Holz ist nur der Werkstoff und der sagt nichts zum Bootstyp aus. Also was ist es? Segelboot? In diesem Fall wären Angaben zur LüA und zur Segelfläche hilfreich. Ruderboot? Tretboot?
  • Von welchem Gewässer sprechen wir hier? Im Gegensatz zum Straßenverkehr, wo es nur eine Straßenverkehrsordnung gibt, gibt es für verschiedene Gewässer unterschiedliche Regelungen.

Wo Dein Boot liegen darf, hängt davon ab, ob es an dem spezifischen Gewässer Liegeplatzregelungen gibt bzw auch davon, ob die möglichen Liegeplätze einem Dritten gehören, der berechtigt ist, dafür eine Liegegebühr zu erheben.

Ob Du einen Anker nutzen darfst, hängt davon ab, wo Du ankern willst und welche Art Anker Du benutzen willst. Zum Beispiel ist im Wattenmeer das Ankern bei weitem nicht überall erlaubt.

Ob, wie und wann Du ein Boot streichen musst, hängt von regionalen Vorschriften ab und davon, wie ein Boot genutzt wird. Außerdem wäre dann speziell zu "wie" noch zwischen Deck, Überwasserschiff und Unterwasserschiff zu unterscheiden.

Bei der Frage wie weit man raus fahren darf kommt es neben dem Gewässer auf den Bootstyp an und eben auf regional unterschiedliche Vorschriften. Je nach Bootstyp darf die Fahrrinne durchaus benutzt werden. Allerdings sollte man dann a) die Ausweichregeln kennen und sich b) des Anhalteweges von Schiffen der Berufsschifffahrt bewusst sein, sonst begeht man da schnell Selbstmord.

Was einen Motor angeht, sind allgemein Außenbordmotoren bis 15 PS Führerscheinfrei. Allerdings auch nicht auf allen Gewässern.

Du siehst also: Kurz, knapp und bündig ist bei Deiner Fragestellung nicht so einfach. Also poste erst mal ein paar zusätzliche Informationen.

ASRvw de André

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