regelmäßiger Psychologen Besuch in Kindergarten

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5 Antworten

Gewöhnlich müssen Eltern eigentlich schon bei der Anmeldung des Kindes viele verschiedene Schreiben entgegennehmen und sorgfältig durchlesen. In diesen Schreiben steht beispielsweise etwas über das Essensgeld, die Hausordnung im Kindergarten und etwas über die Kooperation zwischen Kindergarten und anderen Insitutionen (dazu gehören Schulen, Jugendamt, Ärzte, usw; also auch eventuell Psychologen!).

Solche Fälle sind im Normalfall schon von Beginn an abgeklärt, schau nochmal in deinen Unterlagen nach, die du eigentlich auch unterschrieben haben müsstest. Wenn dem so ist, dann haben die Eltern des Kindergartens bereits zugestimmt und den Erziehern die Erlaubnis erteilt, um z.B. mit einem Psychologen zu kooperieren.

Daran wäre in diesem Fall nichts auszusetzen. Ich sehe es im Übrigen auch so, dass eine solche Kooperation nichts verwerfliches an sich hat. Ein Psychologe wird nicht einfach so in eine Einrichtung gebeten, weil die Erzieher nichts anderes zu tun haben, dafür wird es sicherlich gute Gründe geben.

Hallo, bei der Anmeldung ist so etwas nicht unterschrieben worden. Wir haben keine Erlaubnis erteilt auch nicht in den Anmeldeunterlagen. Daher wollten sie es ja jetzt mit dieser Einverständniserklärung von allen Eltern nachholen. Angeblich würde der Psychologe von der Beratungsstelle regelmäßig kommen, bisher aber ohne Einwilligung oder Wissen der Eltern. Es hat niemand im Kindergarten bisher zugestimmt. Ich finde so eine Kooperation unmöglich, eine Sprechstunde für Eltern die das wollen oder die Erzieher könnten den Eltern raten bei Problemen sich an eine solche Stelle zu wenden aber ich finde es unmöglich das regelmäßig ohne Wissen der Eltern jemand kommt und Kinder begutachtet. Im Kindergarten gibt es keine zwingenden Gründe, keine Kinder die in besonderem Maße auffällig sind. Ich werde es auf jeden Fall nicht unterschreiben, denn ich möchte bei allen Gesprächen die über meine Kinder laufen selbst anwesend sein und ich fühle mich vom Kindergarten nicht informiert über Sinn und Zweck. Aber es muss doch auich eine rechtliche Seite geben. Ich bin Lehrerin und kann auch nicht einfach so Psychologen in eine Klasse holen ohne die Eltern vorher zu informieren über Sinn und Zweck.

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@artifex44

Wenn es keine Unterlagen bei der Anmeldung hinsichtlich solcher Kooperationen gab und die Eltern keinerlei Informationen darüber erhalten haben, stimme ich dir zu, das geht nicht. Der Kindergarten schießt sich damit selbst ins "Aus", so darf und kann das nicht ablaufen.

Wenn du dich beschweren und dagegen vorgehen möchtest, empfehle ich dir, dich an den Träger des Kindergartens zu wenden und eine schriftliche Beschwerde einzulegen. Ansonsten hartnäckig bleiben und nicht abwimmeln lassen, damit da etwas passiert. Wenn es viele Eltern gibt, die deiner Meinung sind, dann richtet euch zuerst an den Elternausschuss und verfasst mit Hilfe von dem Elternausschuss ein Schreiben (am besten mit gesammelten Unterschriften) für den Träger.

Ich arbeite selbst auch als Erzieherin in einem Kindergarten und ich kann auch nicht Kinderärzte, Logopäden oder Psychologen in die Einrichtung holen, ohne die Eltern wenigstens mit einem Aushang zu informieren. Damit sowas "in Ordnung" ist, muss schon ein wirklich dringlicher Grund (um das "Wohl des Kindes" zu gewährleisten) vorhanden sein.

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Was ist denn dabei? Möchten wir lieber einen weiteren Fall Jennifer, keiner guckt hin?

Seid doch lieber froh, dass die so eine Zusammenarbeit haben. Psychologe ist tatsächlich absolut nix verwerflich, da braucht man keine Angst haben. Es gibt doch auch z.B. Schulpsychologen..

Das passt ja jetzt gar nicht, dieses Kind war eingesperrt. Ich rede von Kindern, die regelmäßig in den Kindergarten gehen. Und nein, wenn ich mit meinem Kind Probleme habe, gehe ich selbst zum Psychologen oder die Erzieher könnten es mir raten. Ich wollte nur wissen ob es eine rechtliche Grundlage für so etwas gibt und nicht ob Leute es gut oder schlecht finden, ich finde es nämlich nicht gut aber das nur am Rande.

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Ohne den Psychologen persönlich zu kennen, würde ich das nicht unterschreiben. Dagegen, dass ein Psychologe, die Erzieher, allgemein berät kann man nichts sagen - aber ob psychologisch auf dein Kind eingewirkt wird, solltest du dir überlegen. Es gibt auch Psychologen die selber einen bräuchten. So etwas sollte eigentlich bei einem Elternabend, wo der Psychologe anwesend ist, erst ausführlich erläutert werden (Sinn und Zweck, Methoden etc.).

Ich finde auch dass das am Elternabend genau erläutert werden sollte. Wurde aber nicht gemacht wir haben einfach diesen Zettel bekommen und ich finde das unmöglich. Leider soll dieser Psychologe nicht die Erzieher beraten, sondern die auffälligen Kinder anschauen. Gegen Beratung der Erzieher, die sie meiner Meinung nach dringend nötig hätten, hätte ich auch nix. aber ich finde es unmöglich, dass ohne die Eltern zu informieren jemand die Gruppe besucht.

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Ich finde es nicht gerade toll, wenn einfach so Leute in die Gruppe kommen und sich die Kinder anschauen, ohne das die Eltern davon wissen.

Wieso sollte es verboten sein?
Kann doch nicht schaden.

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