Reflexion am losen Ende einer Transversalwelle?

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2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das liegt am Superpositionsprinzip. Wenn mehrere Einzelwellen aufeinandertreffen, addieren sich die Auslenkungen zu einer Gesamtauslenkung.

Im konkreten Fall kommt von links der restliche Teil der Welle. Von rechts kommt der bereits reflektierte Teil der Welle. Diese beiden Teile haben jeweils eine Auslenkung, was sich dann an der entsprechenden Stelle zu dem Zeitpunkt zu einer größeren Gesamtauslenkung addiert.

Achso, also interferieren an dem Punkt schon die Ausgangswelle und die reflektierte Welle. Am losen Ende ergibt das Sinn, stimmt.

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@mihisu

Bedeutet im Umkehrschluss, dass man sogar an diesem Punkt die doppelte Elongation haben sollte. Elgonation Ausgangswelle + Elongation reflektierte Welle. Wäre das dann nicht in diesem Fall bis 2?

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@Eunuchentum

Ja, wenn das Maximum der einfallenden Welle genau beim losen Ende ist, treffen Maximum von einfallender und reflektierender Welle, was dann dort eine Auslenkung von 1 + 1 = 2 ergibt.

Bei deinem zweiten Bild ist man noch kurz vor oder bereits kurz nach diesem Moment, weshalb die Auslenkung dort nicht 2 ist, sondern nur etwa 1,4.

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Ich habe dir dazu kurz etwas erstellt: https://www.geogebra.org/m/kycuveh5

Den Schieberegler (t = ...) kannst du verschieben.

Bei t = -0.6 bzw. t = 0.6 ist man in etwa bei dem Fall, der in deinem zweiten Bild dargestellt ist.

Bei t = 0 wäre man im Fall, den du in deinem Kommentar beschrieben hast, mit einer maximalen Auslenkung von 2.

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@mihisu

Vielen Dank, das werde ich gleich mal mit meiner Lerngruppe teilen. Danke :)

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warum ist dies so?

Das kannst du auch in der Natur beobachten:

https://www.youtube.com/watch?v=gaXYsuAawaI

Die ankommende und reflektierte Welle überklagern sich und dabei kann sich die Amplitude auch locker verdoppeln.

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