Referat über waffen brauche hilfe

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1 Antwort

Im allgemeinen wurden nur Maschinengewehre mit Wasser gekühlt. Bei dieser Konstruktion führte der Lauf durch einen zylindrischen mit Wasser gefüllten Tank, den Laufmantel. Dieser konnte als (bevorzugt) offenes, wie auch als geschlossenes System genutzt werden. Das Wasser musste bei häufigem Gebrauch ausgetauscht werden. Nach 500 Schuss benötigte solch eine Waffe ca. 1 Liter kaltes Frischwasser, weil diese Menge bei Feuerkämpfen mit hoher Feuerrate in etwa verdunstete. Durch dieWasserkühlung erhöht sich die Lebensdauer der Waffe erheblich. Das ist so wie bei Benzinmotoren - die Wassergekühlten halten eben länger, weil die Temperaturschwankungen geringer und die Temperaturspitzen niedriger sind - ausreichende Wasserversorgung vorausgesetzt. Der Nachteil dieser Wasserkühlung ist das hohe Gewicht. Deswegen werden heutzutage luftgekühlte MG mit schnell auswechselbaren Läufen bevorzugt.

Der folgende Teil ist aus einem bekannten Internetlexikon entnommen:

Als Gasdrucklader bezeichnet man selbstladende Feuerwaffen, bei denen während des Schusses ein Teil der hochgespannten Gase der Treibladung aus dem Lauf entnommen wird und auf einen Selbstlademechanismus wirkt.

Dabei wird nach Abgabe des Schusses durch eine Bohrung in der Laufwandung Gas entnommen. Mit der Energie dieses unter hohem Druck stehenden Gases wird der Verschluss entriegelt und geöffnet, wobei die leere Patronenhülse ausgeworfen wird. Beim folgenden Schließen des Verschlusses durch die Verschlussfeder wird eine neue Patrone ins Patronenlager geführt.

Ein Vorteil von Gasdruckladern liegt darin, dass die Verriegelung des Verschlusses sicher und konstruktiv einfach aufrechterhalten werden kann, bis der Gasdruck im Lauf auf unkritische Werte abgesunken ist. Die Gase betätigen den Selbstlademechanismus erst, nachdem das Geschoss die Gasentnahmebohrung passiert hat, und durch die Trägheit des Mechanismus wird der Verschluss mit einer ausreichenden Verzögerung entriegelt. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, den auf den Gaskolben wirkenden Druck z. B. durch ein Stellventil zu beeinflussen. Dadurch kann entweder die Kadenz der Waffe verändert oder die Waffe an verschiedene Munitionssorten angepasst werden.

Wegen dieser Eigenschaften werden Gasdrucklader bevorzugt zum Verschießen von relativ starker Munition eingerichtet. Nachteilig sind im Vergleich zu Rückstoßladern das Gewicht und der Platzbedarf von Gaskolben und Gasgestänge, und im Gegensatz zu Rückstoßladern hat der Mechanismus von Gasdruckladern praktisch keine rückstoßdämpfende Wirkung. Daher kommt das Prinzip bei Faustfeuerwaffen nur selten zum Einsatz.

TigerPanzer 21.03.2012, 18:17

Früher hatten die Maschinengewehre allerdings auch schon einen auswechselbaren Lauf wie z.B. das MG42.

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shockproof 22.03.2012, 09:28
@ES1956

Ich wollte ja kein Buch schreiben. Also die ersten MG - die Gatlings - waren luftgekühlt. Dafür waren sie nicht automatisch, sondern wurden per Kurbel betätigt. Obendrein verschossen die Gatling guns noch Schwarzpulverpatronen. Noch wenigen Schuss konnte der Schütze, außer bei Gegenwind nichts mehr vom Feind sehen. Daher war das MG erst nach der Erfindung der rauchlosen Munition interessant. Und bei allen MG waren und sind die Läufe austauschbar. Mehr oder weniger schnell. Ich habe nur geschrieben, dass man heutzutage die Luftgekühlten des Gewichtsvorteils wegen vorzieht.

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