Redoxreaktion von Kaliumiodid und Bromat?

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5 Antworten

Ich würde bei der Lösung einer solchen Aufgabe mir in einer Tabelle zur elektrochemischen Spannungsreihe diejenigen Redoxsysteme heraussuchen, die laut Aufgabe infrage kommen könnten.

In der Aufgabe steht zwar nicht, dass die Reaktion in saurem Medium ablaufen soll, aber das Vorhandensein von Oxoniumionen ist laut Spannungsreihe (s.u.) nötig.

Man findet die folgenden Redoxsysteme:

(1) 2 I⁻ --> I₂ + 2 e⁻                                                   E° = +0,54 V
(2) Br⁻ + 9 H₂O --> BrO₃⁻ + 6 H₃O⁺ + 6 e⁻             E° = +1,40 V
(3) Br₂ + 18 H₂O --> 2 BrO₃⁻ + 12 H₃O⁺ + 10 e⁻    E° = +1,48 V

Die Systeme (2) und (3) sind "edler" (haben ein positiveres E°) im Vergleich zu (1) und können somit reduziert werden, während das "unedlere" (1) oxidiert wird.

indiachinacook hat bei seiner Lösung (1) und (2) miteinander reagieren lassen. Aufgrund der größeren Potenzialdifferenz sind für die Redoxreaktion die Systeme (1) und (3) zu bevorzugen.
Wahrscheinlich werden aber gleichzeitig Brom und Bromidionen bei der Reduktion entstehen.

Wie die Redoxreaktion(en) zu formulieren ist (sind), das wurde Dir von Indiachchinacook schon erklärt.

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Hallo Anna8x8,

also das KI ( I(-) ) oxidiert zu I2

das BrO3- reduziert zu Br-

Bei der Reduktion werden 5 Elektronen frei und bei der Oxidation 1 Elektron.

Ich hoffe ich konnte dir damit ein bisschen helfen, es kann auch sein das ich es zu kompliziert formuliert habe :D

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Wir haben also grob

I⁻ + BrO₃⁻   ⟶    I₂ + Br⁻

und diese Gleichung will richtiggestellt werden, mit richtigen Koeffizienten und korrekten Bilanzen und all dem anderen abgefahrenen Zeug.

Die Oxidationsreaktion ist sehr einfach:

2 I⁻    ⟶   I₂ + 2 e⁻

Jedes Iodid gibt also ein Elektron ab, und zwei davon verbinden sich an­schließend zu einem Iod-Molekül.

Die Reduktion ist ein bißchen anspruchsvoller. Im Bromat haben wir Oxi­dations­zahl +V, im Bromid −I. Also werden sechs Elektronen umgesetzt:

Br⁺ⱽO₃⁻ + 6 e⁻   ⟶   Br⁻

Allerdings stehen da jetzt noch 3 O-Atome links, mit denen muß etwas geschehen. Am besten Bauen wir sie mit H⁺ (aus H₃O⁺) zu Wasser um, da brauchen wir dann sechs davon

BrO₃⁻ + 6 H₃O⁺ + 6 e⁻   ⟶   Br⁻ + 9 H₂O

Jetzt ist die Gleichung richtig, weil alle Atomsorten und Ladungen sauber bilanziert sind.

Um eine fertige Reaktionsgleichung zu bekommen, müssen wir das ganze nur noch so zusam­men­zählen, daß die Elektronen ver­schwin­den, also drei­mal die Oxidations- und einmal die Reduktionsgleichung:

6 I⁻ + BrO₃⁻ + 6 H₃O⁺    ⟶    3 I₂ + Br⁻ + 9 H₂O

Zur Kontrolle kannst Du auch hier nochmals überprüfen, ob Ladungen und Atom­sorten stimmen.

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Du musst die Oxidationszahlen bestimmen. Da wo sie abnehmen, läuft die Reduktion ab, wo sie zunehmen die Oxidation. Das hört sich aber so an, als hättet ihr das noch gar nicht gelernt?

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Da passt was nicht - wo ist das Kalium hin?

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