Rechtsstreikosten

3 Antworten

Du sollst dem Gericht angeben was für Kosten du gehabt hast. Das wird mit den Kosten der Gegenseite zusammen gezählt und entsprechend der Quote verteilt. Das ist der Nachteil der Quotenregelung. Beim nächsten mal den unstrittigen Teil der Forderung gleich bezahlen statt die Zahlung ganz zu verweigern. Das war eurer Fehler für den ihr nun bezahlen müßt.

Wir haben die Zahlung nie verweigert. Haben dem Vermieter nur darum gebeten, die falsche Summe herauszunehmen, und uns die richtige Summe der Abrechnung umzulegen, erst dann zahlen wir. Ich denke das ist richtig gehandelt worden so von uns. Das hat das Gericht auch so entschieden.

0
@naila87

Haben dem Vermieter nur darum gebeten, die falsche Summe herauszunehmen, und uns die richtige Summe der Abrechnung umzulegen, erst dann zahlen wir.

Also habt ihr doch die fristgerechte Zahlung verweigert und für diesen Irrtum zahlt ihr eben 77% der Prozesskosten beider Parteien. War die Gegenseite anwaltich vertreten und außergerichtlicht tätig, spart schon mal.

0

Wenn man mangelnde Sach- und Rechtskenntnis durch eine Bauchgefühl ersetzt und es damit auf einen Rechtstreit ankommen lässt, zahlt man eben. Das Gericht hat zutreffenderwesie eine Quotelung der Gerichtskosten wg. der dem Grunde nach berechtigten Klage des VM beschlossen und die 77% zahlst du auch, nach Fristabaluf einer Woche zwangsweise :-O

Zur Ermittlung sollst du deine Prozesskosten angeben.

Ich seh das nämlich nicht ein, die Gerichtskosten zu zahlen, weil unser Vermieter uns verklagt hat auf Zahlung der Nebenkosten.

Dein Problem :-( Denn vielmehr war es dein Rechtsirrtum anzunehmen, inhaltliche Fehler der Abrechnung würden die Fälligkeit der Nachzahlungsforderung insgesamt aufhalten und gar unwirksam machen :-O

Tatsächlich warst du innerhalb von 4 Wochen nach Zugang zur Zahlung verpflichtet :-O

Da hättest du besser den geforderten Abrechnungsbetrag ausdrücklich unter Vorbehalt zahlen sollen und dem VM mitgeteilt, dass du die Abrechnung in einem bestimmten Punkt beanstandest und dir die hierüber sich eventuell ergebenden Ansprüche vorbehälst und darüber ggf. wegen künftiger Vorauszahlungen dein Zurückbehaltungsrecht geltend machst.

G imager761

zur definition

das gericht hat euch dazu "verurteilt" der gegenseite 224,11 zu bezahlen

nun sind noch die gerichtskosten übrig .

ihr sollt 77% dieser kosten übernehmen - die gegenseite 23%

das gericht will nun wissen wie hoch eure aufwendungen für den prozess waren (honarar rechtsanwalt ...)

gleichzeitig sollt ihr prüfen ob die angaben der gegenseite korrekt sind

Kann ich da gegen sprechen die 77%zu zahlen? Also Stellung nehmen, das ich das nicht zahlen will/kann aus den und den gründen?

0
@naila87

Da gibt es aber keinen Grund: Widerspruch einer Rechnungsforderung hemmt nicht deren Zahlfrist von 30 Tagen nach Erhalt, § 286 Abs. 3 BGB :-O

Wie man richtigerweise vorzugehen hatte und demnachst sollte, habe ich ausführlich kommentiert: Widerspruch, Zahlung unter Vorbehalt, Einbehalt mit künftigen Forderungen.

G imager761

0

Wer trägt Gerichtskosten, wenn Kläger verliert aber Pleite ist?

Liebe Community,

ich hoffe, ihr könnt weiterhelfen. Eine Freundin von mir (Studentin) wurde von Ihrer ehemaligen Vermieterin verklagt Möbel zerstört zu haben. Das ganze ist seit einiger Zeit vor Gericht und nun sollte die Klägerin als Beweis für die zerstörten Möbel ein GUtachten erstellen lassen was nicht passiert ist. Nun ist die Klägerin pleite und es steht noch eine Anhörung von der Klägerin zu den zerstörten Möbeln aus.

Der Anwalt meiner Freundin hat ihr nun gesagt, dass meine Freundin selbst im Falle, dass Sie den Prozess gewinnt, alle Kosten tragen muss. Das kann ich mir aber nicht vorstellen, wenn Sie recht bekommen sollte und die Anklage "hinfällig" ist. Ferner hat der Anwalt meiner Freundin -trotz ihres Widerspruchs -an den gegnerischen Anwalt (der Klägerin) um einen Vergleich gebeten - aber das finde ich ja mal komplett bescheuert - die Klägerin kann ihre Behauptung nicht berweisen und somit sieht es doch gut für sie aus - kann es sein, dass der Anwalt meiner Freundin nun Panik bekommt, dass er kein Geld bekommt und nun so eine Blödsinn verzapft.

Also: bitte um Hilfer: wer zahlt im angenommen Fall und sollte meine Freundin sich auf einen VErgleich einlassen? ich glaube nein. Bitte, es wäre dringend. Danke Catrin

...zur Frage

Stornogebühr bei Raummiete durch mündlichen Vertrag?

Hallo,

einige Freunde und ich haben für eine Feier eine Location in einem Restaurant Hotel gemietet. Wir hatten den Termin festgemacht und wenige organisatorische Dinge besprochen. Wir waren 3/4 Leute dabei und die Co-Chefin des Restaurants.

Jetzt wollten wir allerdings absagen, da wir eine neue Location gefunden haben. Nun verlangen die allerdings eine Storno Gebühr, da wir angeblich einen mündlichen Vertrag abgeschlossen hätten. Wir haben allerdings nie etwas davon gehört oder AGBs bekommen und es ist auch damals nicht das Wort Stornogebühr gefallen.

Das Restaurant hat meine Kontaktdaten. Die anderen wollen den Betrag nicht zahlen, da sie sich nicht abzocken lassen wollen. Ich möchte das allerdings nur ungerne nicht machen, da ich angst habe angeklagt zu werden.

Können die die Stornogebühren einklagen? Müssen wir zahlen oder nicht?

(PS: Wir sind Schüler, volljährig)

...zur Frage

und wenn der verlierer immernoch nicht zahlt?

beim gericht hat der beklagter deutlich verloren und muss den streitwert + gerichtliche kosten etc. zahlen, aber wenn der schuldner grundlos nichts bezahlt was passiert dann?

...zur Frage

Auer Witte Thiel: Betrug?

Moin!

Ich hätte da eine längere Frage...

Vor ca. 1 1/2 bis 2 Jahren habe ich mir eine MyWiredcard (Prepaid Kreditkarte) in einer Tankstelle gekauft und diese einmalig genutzt. Vor einigen Wochen bekam ich eine Mahnung via eMail, dass meine PREPAID-Karte noch negativ belastet sei und ich den Betrag begleichen solle. Dann habe ich ein wenig gegoogelt und bin auf Beiträge im Internet gestoßen, wo dieses Unternehmen als suspekt, unseriös und betrügerisch deklariert wurde, also habe ich die Mail nicht weiter beachtet. Nun, am 03.12.15 kam Post von einer Rechtsanwältin namens Auer Witte Thiel, worin mit einem Schufa-Eintrag und einem Gerichtsverfahren gedroht und Folgendes gefordert wird:

Hauptforderung: 19,41€ Bearbeitungskosten: 10,00€ Anwaltsgebühren: 25,70€ Gesamt: 55,11€

Auch diese Dame googelte ich und auch sie wird als Betrügerin dargestellt. Sie vertritt sowohl das Unternehmen der Wirecard, als auch Dating-Plattformen, deren kostenpflichtige Abos sich einfach von allein einrichten und verlängern. Diese Frau soll auf die Panik der Leute setzen. Durch dieses Schreiben sind viele Menschen eingeschüchtert und bezahlen direkt.

Andere Betroffene wie ich haben nicht gezahlt und dann immer mehr Schreiben bekommen, mit immer höheren Beträgen bis 1.000€.

Da der Kauf und die Anmeldung der Karte nun schon länger her ist, weiß ich nicht mehr, ob in den AGB's oder irgendwo anders deutlich klar gemacht wurde, dass diese Karte auch negativ belastet werden kann. Dennoch sollte man auf der sicheren Seite sein, da eine Prepaid-Karte (wie der Name schon sagt...) ja nur auf Guthaben durch Einzahlung basiert, oder?

Weiß jemand wie ich mich jetzt verhalten soll?

Grüße Blickfang

...zur Frage

EX-Arbeitgeber stellt kein Arbeitszeugnis aus

Hallo, mein Ex-Arbeitgeber reagiert auf keinerlei Schreiben (per Einschreiben) von mir, in denen ich ein qualifiziertes Arbeitszeugnis gefordert habe. (Entwurf von mir lag jedes mal dabei). Ein Anwalt würde mich 250€ kosten und die Kosten müsste ich lt. Aussage vom Anwalt selber tragen. Das Arbeitsgericht kostet jedoch nur 90€ (ohne Anwalt 1. Instanz). Wer muss die Kosten der Klage (90€) und evtl. weitere anfallende Kosten (wenn es zu keiner außergerichtlichen Einigung kommt) vom Gericht tragen?

...zur Frage

Wie kann ich bei 2 Gesamtschuldnern und einem Widerspruch weiter vorgehen?

Habe das gerichtliche Mahnverfahren an ein zusammen lebendes Paar als Gesamtschuldner eingeleitet. Sie waren gemeinsame Mieter.? Aus dem Mietverhältnis ist die Betriebskostenabrechnung offen. Hatte eine Vereinbahrung, dass 3 Monate a 50,- € und danach der gesamte Rest zu zahlen ist. Es wurden nur 2x 50,- € gezahlt. Dann nichts mehr.

Der Mann hat jetzt Widerspruch eingelegt. Die Frau hat nicht reagiert. Bei ihr wird mit Kind nicht viel zu holeen sein.

Wie soll ich weiter vorgehen???????????

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?