Rechtsschutzversicherung überhaupt sinnvoll um die eigenen Rechte zu durchzusetzen, da bereits bei einem Fall gekündigt werden darf?

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6 Antworten

Grundsätzlich entsteht immer ein Sonderkündingungsrecht, wenn ein Versicherungsfall eintritt (§ 92 VVG), sowohl für den Versicherer als auch den Versicherungsnehmer.

Wenn du das Verfahren gewinnst, stellt sich i.d.R. die Frage der Kündigung aber nicht, da die unterlegene Seite sämtliche Kosten des Rechtsstreits trägt (Arbeitsrecht erste Instanz außen vor). Die RSV erhält also die ausgelegten Kosten (weitestgehend) erstattet.

Eine Halterhaftung gibt es im Verkehrsrecht nur bei Parkverstößen, ansonsten muss immer der Täter ermittelt werden.

Für einen Einspruch braucht man keinen Anwalt.


Dafür kann einem eine Premium Rechtsschutzversicherung schon kündigen und man erhält wegen einem HIS Eintrag keine neue mehr.

Du kannst auch selber kündigen und kommst der Angabe bei einem Neuabschluss zuvor, dass man dir gekündigt hat.

Warum suchst du nicht einfach einen Versicherungsmaklerkollegen in deiner Nähe auf. Dieser kann dir auch meist etwas dazu sagen, wie kündigungsfreudig die einzelnen Versicherer sind. Auch kann er dir helfen proaktiv einen neuen Versicherer zu finden, bevor es zu spät ist. ;-)

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.... keiner benötigt so ein Ding für 10 EUR/Monat, wenn die Geldbörse entsprechend gefüllt ist.

Zudem bekommt ein Halter keinen Bußgeldbescheid, wenn die entsprechenden Antwort auf die Anfrage erfolgt.

Meine RS hat schon einige Male geleistet, für die nächsten 85 Jahre, wenn denn nichts Neues hinzukommt, mache ich schon das "Geschäft".

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Ich finde es toll, dass man schon zuvor sich überlegt, wie viele Rechtsschutzfälle im Jahr auftreten können.

Meistens wird man aber eines besseren belehrt, denn es kommen die Schadensfälle die man sich nicht vorstellen kann und die dann meistens vor Gericht landen und Kosten von weit über der 10.000 € Grenze liegen.

Man sollte sich nur mal einen Verkehrsunfall auf der Autobahn vorstellen, wo es Tote oder Schwerverletzte gibt.

Und dann ist man froh, wenn man die Anwaltskosten nicht zahlen muss, denn hier entscheidet es sich dann auch welches Urteil man bekommt und ob evt. sogar das Gefängnis droht.

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Frage ich mich auch langsam, denn ich bräuchte sie nach jahrelangem zahlen ohne dass was war und es heisst einfach: nö den anwalt zahlen wir nicht. Erst wenns vor gericht geht übernehmen wir..

Ja hallo? Sollte nicht gerade das vermieden werden? So richtig sinnig ist das ganze nicht, auch wenn deine frage etwas anders ist..

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Kommentar von amaru7
24.10.2016, 03:24

Bevor du eine Versicherung abschließst, solltest du dir die Bedingungen durchlesen, das ist ein Fehler den viele machen und dann überrascht sind wenn ein Fall eintritt und die Versicherung ablehnt, weil es einfach nicht demTarf nach im Versicherungsumfang enthalten ist. Ich bin beileibe kein Experte, hab mich aber etwas eingelesen.

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Hallo

Ich emphele immer eine Rechtschutzversicherung mit Mediation.

Das heißt das die Versicherung diesen bezahlt um ein Weg zum Gericht eventuell zu vermeiden .

Auch der Versicherungsbeitrag ist dadurch erheblich geringer.


LG

casybeny



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Kommentar von amaru7
24.10.2016, 01:57

Hallo,

Ich habe mich bewusst gegen Mediationstarif entschieden und leider werden auch Fälle die nicht vor Gericht kommen als Fälle gezählt, ich habe sogar Berichte gelesen von Leuten die nur die Hotline anriefen und diese Anrufe wurden bereits als Fälle deklariert, wodurch später die Kundigung reinflatterte. Da gibt es teilweise ganz absurde und haarsträubende Geschichten.

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Beim ersten Beispiel würde ich einfach die Miete kürzen und gut.

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