Rechtsschutz für strafrecht?

9 Antworten

Man kann sich nicht gegen alles versichern ... Anklage wird nur erhoben wenn die Beweislage ziemlich klar ist. Ob man dann zu welchem Grad schuldig gesprochen wird, da kann ein guter Anwalt helfen, aber das übernimmt sowie keine Versicherung .. Berufsrisiko des Verbrechers.

Und der extrem seltene Fall einer völig falschen Anklage, z.B. durch eine falsche Beschuldigung wie im Fall Kachelmann ... wenn du mittellos bist, zahlt der Staat den Anwalt, wenn du aber den Anwalt bezahlen kannst, dann ist es ein Lebensrisiko, dass nicht versicherbar ist.

Grundsätzlich greift eine Rechtsschutzversicherung schon bei Strafrecht.

ABER: es werden nur die Kosten des Verfahrens einschließlich der Anwaltskosten übernommen. Die Strafe - Geldstrafe oder Haftstrafe - muss ein Verurteilter natürlich verbüßen, da hilft keine Versicherung.

DAS IST AUCH GUT SO!!!! Sonst könnte sich jeder Kriminelle der Verantwortung entziehen.

Bitte beachten: Bei Vorsatztaten (z.B. Diebstahl, Raub) zahlt eine Versicherung natürlich nichts. Auch das ist gut so!!!  Denn es ist bei Vorsatztaten ja der freie Wille des Straftäters, eine Straftat zu begehen. Weshalb also sollte die Gemeinschaft der Versicherungsnehmer für das kriminelle Verhalten auch Geld ausgeben?

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Ich verstehe die Frage ist aber die nehmen wir an ich werde beschuldigt einen Raub begangen zu haben und werde verurteilt obwohl ich unschuldig bin die Statistiken zu unrechtmäßig verurteilten Menschen in Deutschland steigt stetig und wenn ich dann schon eine Haftstrafe verbüßen muss dann wäre es schon gut wenn ich nicht noch eine riesen Rechnung vom Gericht bekomme

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@KevinMutant

Und woher soll die Versicherung wissen, dass es sich um einen Justizirrtum handelt, wenn das Gericht dich schuldig gesprochen hat?

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Es ist schon ein Kreuz in unserem Land - die Anzahl der zu Unrecht Verurteilten steigt ins unermessliche....

Jetzt mal ehrlich: Wenn das Gericht Zweifel hat, gibt's einen Freispruch. Gerade bei einem Raubüberfall wird sich das Gericht zweimal überlegen, ob bei einer "dünnen Beweislage" jemand verurteilt wird.

Es wäre ein gewisses Zeichen von Ehre, wenn jemand zu seiner Tat steht und die Konsequenzen hinnimmt, anstatt später zu lamentieren.

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Das ist es ja dafür brauche ich eine die in so einem. Fall greift

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Also wenn ich unschuldig wäre, dann wären die Gerichtskosten mein geringstes Problem....

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In aller Regel gibt es eine Deckungszusage nur bei Fahrlässigkeitstaten. Dies sind beispielsweise Fälle von fahrlässiger Körperverletzung oder fahrlässiger Trunkenheit im Verkehr. Sollte sich später im Verfahren herausstellen, dass die Tat doch vorsätzlich begangen worden sein, so wird die Rechtsschutzversicherung eventuell schon gezahlte Rechtsanwaltskosten von Ihnen zurückverlangen.

Bei Delikten, die nur vorsätzlich begangen werden können, besteht grundsätzlich kein Versicherungsschutz. Das bedeutet, dass bei Vorwürfen wie Diebstahl, Betrug, Unterschlagung etc. Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten für einen Rechtsanwalt nicht übernehmen wird. Sehr viele Delikte aus dem Strafgesetzbuch sind nicht mitversichert und Ihre Rechtsschutzversicherung nützt Ihnen leider rein gar nichts. 

Quelle: https://www.anwalt.de/rechtstipps/rechtsschutzversicherung-und-strafrecht_105338.html

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Bei Delikten, die nur vorsätzlich begangen werden können, besteht grundsätzlich kein Versicherungsschutz. Das bedeutet, dass bei Vorwürfen wie Diebstahl, Betrug, Unterschlagung etc. Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten für einen Rechtsanwalt nicht übernehmen wird.

Jein.

Im erweiterten Strafrechtsschutz besteht grundsätzlich Versicherungsschutz und die Anwaltskosten werden auch übernommen. Sollte es dann jedoch zu einer Verurteilung kommen entfällt der Versicherungsschutz rückwirkend und die verauslagten Kosten sind an die Versicherung zurückzuzahlen.

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