Rechtslage in Wohngemeinschaft

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"Der Hauptmieter ..."

Also hat der Hauptmieter die Wohnung gemietet und einzelne Zimmer an die weiteren Bewohner untervermietet, richtig?

Dann duerfte wohl zumindest bezueglich das Badezimmers - wahrscheinlich aber auch bei der Waschmaschine - davon auszugehen sein, dass eine Mitbenutzung durch die Untermieter vereinbart wurde. Somit hat der Hauptmieter (euer Vermieter) diese auch in einem gebrauchsfaehigen Zustand zu erhalten. Tut er dies nicht, kann die Miete natuerlich abhaengig vom Grad der Beeintraechtigung gemindert werden. Vorher waere der Hauptmieter aber erst einmal zur Abhilfe auifzufordern.

Wie gesagt, beim Badezimmer erscheint dies recht eindeutig. Wer wuerde schon ein Zimmer in einer WG mieten, wenn er das Badezimmer nicht nutzen duerfte. Nach allgemeiner Verkehrsanschauung duerfte hier also von einer entsprechenden vertraglichen Vereinbarung (wahrscheinlich muendlich) auszugehen sein.

Bei der Waschmaschine koennte es u.U. etwas anders aussehen, wenn der Hauptmieter behauptet, er habe die Waschmaschine nur zur eigenen Nutzung angeschafft und seinen Untermietern eben nicht zur Mitbenutzung zur Verfuegung gestellt bzw. eine Mitbenutzung lediglich geduldet aber nie vertraglich zugesichert. Eine solche Behauptung koennte dann aber moeglicherweise durch anderslautende Aussagen der Untermieter widerlegt werden.

Die frage wäre da allerdings ob der Hauptmieter zugesagt hat das der untermieter die sachen dauerhaft nutzen darf oder nur solange der hauptmieter dort wohnt bzw sie zur verfügung stellt.

evtl gehören dem hauptmieter die sachen ja garnicht sondern dem eigendlichen vermieter.dann gäbs noc hdie möglichkeit sich dann den vermieter zu wenden und ihn darum zu bitten dem hauptmieter zu untersagen die einrichtung mitzunehmen.

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@dernutzer000

Wie lange der Hauptmieter dort wohnt, ist voellig egal. Entscheidend ist lediglich das zwischen dem Hauptmieter und dem Untermieter bestehende Mietverhaeltnis.

Dass das Bad von den Untermietern mit genutzt werden darf, duerfte selbstverstaendlich sein. Der Vermieter (Hauptmieter) darf es zwar renovieren, unbrauchbar machen darf er es aber natuerlich nicht. Das Bad muss in einem Zustand verbleiben, der dem vereinbarten entspricht. Dies duerfte ohne anderslautende Vereinbarung der sein, in dem es sich zum Zeitpunkt des Einzugs des Untermieters befand (Abnutzung mal aussen vor).

Der Vermieter des Hauptmieters hat mit der ganzen Sache rein gar nichts zu tun.

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Natürlich darf der Untermieter seine eigene Waschmaschine irgendwo aufbauen. Natürlich muss das Bad in einem benutzbaren Zustand sein, dafür ist aber der Vermieter zuständig. Eine WG ist kein Hotel und wenn doch, entsprechend teuer.

Ja, die neuen Mitbewohner fragen üblicherweise, ob sie die Maschine mitbenutzen dürfen. Sie wissen, dass das nicht selbstverständlich ist und freuen sich, wenn eine gute Waschmaschine und andere nützliche Dinge für sie da sind. Ein Recht auf Instandhaltung durch den Hauptmieter haben sie deswegen noch lange nicht. Geht die Maschine kaputt, müssen entweder alle zusammenlegen oder einer kauft das Ding, nimmt sie aber mit, wenn er wieder auszieht.

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@FelixLingelbach
Natürlich muss das Bad in einem benutzbaren Zustand sein ...

Dann sind wir uns ja zumindest in diesem Punkt einig.

... dafür ist aber der Vermieter zuständig.

Der Vermieter und alleiniger Vertragspartner des Untermieters ist hier der Hauptmieter. Allein der ist seinem Untermieter gegenueber dafuer verantwortlich, dass die Mietsache in einem Zustand erhalten bleibt, die diesem die vertragsgemaesse Nutzung ermoeglicht. Wie der Vermieter (Hauptmieter) dies dann ggf. mit seinem Vermieter regelt, hat auf das Untermietverhaeltnis keinen Einfluss und braucht den Untermieter auch gar nicht zu interessieren.

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@DerCAM

Der Hauptmieter kann üblicherweise eine eventuelle Minderung seiner Untermieter nur weiterreich an den Vermieter. Wenn der sich querstellt und kündigt, fliegen alle raus. Der Untermieter tut also gut daran, sich für den Vermieter zu interessieren.

Ein Untermieter, der seinem Hauptmieter nicht die volle Miete bezahlt, obwohl der keine Minderung gegenüber dem Vermieter durchdrücken kann, setzt die ganze WG aufs Spiel und gehört geschmissen.

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@FelixLingelbach
Wenn der sich querstellt und kündigt, fliegen alle raus.

Was den Hauptmieter aber nicht von seiner Pflicht zur Erfuellung des Untermietvertrages entbindet. Kann er dies nicht (z.B. weil ihm selbst berechtigt gekuendigt wurde), macht er sich seinem Untermieter gegenueber schadensersatzpflichtig.

Ein Mieter, der angemietete Raeume untervermietet, wird damit eben zum Vermieter ... mit allen Rechten und Pflichten wie jeder andere Vermieter auch. Ob er selbst Mieter oder Eigentuemer ist, spielt ueberhaupt keine Rolle.

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@DerCAM

Damit ich halbwegs abgesichert bin gegen Leute mit deiner Einstellung vereinbare ich prinzipiell eine Kündigungsfrist von 4 Wochen.

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@FelixLingelbach

Was fuer eine Kuendigung durch den Untermieter bei nicht moebliertem Wohnraum zwar wirksam waere, fuer eine Kuendigung durch den Vermieter (dich) aber nicht. Fuer dich gelten trotzdem die Fristen nach BGB 573c, ggf. 573a und du bist auch an die Regelungen des BGB 573 gebunden.

Das bedeutet, du brauchst bei unmoebliert untervermieteten Wohnraum erst einmal einen berechtigten Kuendigungsgrund, um ueberhaupt mit mindestens knapp dreimonatiger Frist kuendigen zu koennen. Wohnst du selbst mit in der Wohnung, brauchst du keinen Grund und kannst nach BGB 573a kuendigen, wobei sich die Kuendigungsfrist aber um weitere 3 Monate verlaengert (also mindestens knapp 6 Monate betraegt). Dein Untermieter kann aber aufgrund dieser Vereinbarung jederzeit mit nur einmonatiger Frist kuendigen (braucht sich also nicht an die gesetzliche von knapp 3 Monaten zu halten).

Bei moebliert vermietetem Wohnraum schneidest du dich mit dieser Vereinbarung erst recht ins eigene Fleisch. Der Untermieter kann dann naemlich trotzdem mit der fuer diesen Fall geltenden Frist von 2 Wochen kuendigen, du aber nur mit den vereinbarten 4 Wochen.

So ein Schmarrn kommt halt dabei heraus, wenn man wild irgendwelche Vertraege schliesst, ohne sich vorher ueber die rechtlichen Rahmenbedingungen zu informieren.

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@DerCAM

Sieht in der Praxis ganz anders aus. Man hält sich an die abgesprochenen Verträge, weil niemand jeden Morgen dem Typ begegnen möchte, der ihn gerade rausgeschmissen hat. Das hält keiner aus.

Gekniffen bin ich allerdings, wenn jemand mit nur zwei Wochen Vorwarnung verschwindet. Was nutzt mir dann mein Recht? Gar nichts. Das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag spricht dagegen, irgendwie einem nackten Mann noch in die Tasche fassen zu wollen.

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@FelixLingelbach
Sieht in der Praxis ganz anders aus.

Wenn man sich hier mal all die Fragen zum Mietrecht anschaut, gewinnt man eher den Eindruck, dass bei einem im Unfrieden auseinander gegangenen Mietverhaeltnis in der Praxis um jede Kleinigkeit gestritten wird.

Wenn ein Mieter ohne Einhaltung der Kuendigungsfrist abhaut und die Miete nicht zahlt, kann (und wird) der Vermieter seinen Anspruch ganz leicht gerichtlich titulieren lassen und dann 30 Jahre lang pfaenden lassen (einschliesslich der inzwischen aufgelaufenen Verzugszinsen und sonstigen Kosten).

Das bringt zwar nix, wenn der Schuldner nicht wieder aufgefunden werden kann oder niemals zu pfaendbaren Vermoegenswerten oder pfaendbarem Einkommen kommt. Bei den meisten ist aber anzunehmen, dass die irgendwann etwas mehr als den nicht pfaendbaren Teil haben werden und 30 Jahre sind ne lange Zeit.

Aber man kann sich natuerlich auch ueber alle gesetzlichen Bestimmungen hinweg setzen und alles so machen, wie man es selbst gern haette. Nur ist die Gefahr dann halt recht gross, dass man irgendwann ziemlich bloed aus der Waesche schaut.

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@DerCAM

30 Jahre sind ne lange Zeit

Allerdings, besonders für jemanden wie mich, der das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits überschritten hat.

ganz leicht gerichtlich titulieren lassen

Was kostet das? Es geht um eine Monatsmiete für ein Zimmer, also um gemittelte 250 Euro. Mehr Verlust hat der Hauptmieter nicht, denn ein Monat ist voll ausreichend, um auf wg-gesucht jemanden neuen zu finden. Besser sind 6 Wochen, noch länger ist unsinnig. Zwei Wochen sind indiskutabel, außer für Oktober. Da sind sie sogar zu empfehlen.

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@FelixLingelbach

Nein, es geht um mindestens zweieinhalb Monatsmieten, also bis zum Ablauf der gesetzlichen Kuendigungsfrist (ausser es kommt vorher tatsaechlich ein Mietverhaeltnis mit einem neuen Mieter zustande).

Die Kosten fuer den Mahnbescheid und den anschliessenden Vollstreckungsbescheid sind gering und koennen dann sowieso wieder beim Schuldner geltend gemacht werden.

Ein Vermieter wird wohl nur dann auf das gerichtliche Mahnverfahren verzichten, wenn ihm klar ist, dass beim Schuldner sowieso nichts zu holen ist und auch zukuenftig nicht sein wird. Oder eben, wenn er keinen Bock darauf hat und sein Geld lieber dem Schuldner schenkt. Der zweite Fall duerfte aber noch sehr viel seltener sein als der ohnehin schon seltene erste.

Wie du das machst und welche Riskiken du eingehst, bleibt natuerlich dir ueberlassen. Nur scheinen dir die Risiken gar nicht bewusst zu sein.

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@DerCAM

Ich komme gut zurecht. In nun 15 Jahren hatte ich nur einmal eine halbe Monatsmiete Verlust und das nur, weil ich keine Kaution nehme und der zukünftige Mieter am Einzugstag vom mündlich abgesprochenen Vertrag zurückgetreten ist. Der Typ war ein belgischer Austauschstudent. Die damals 100 Euro habe ich mir durch Zwischenvermietung der Wäschekammer schnell wieder reingeholt, wie immer nach Rücksprache mit den Mitbewohnern.

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Nicht alleine die Miete verringern,sondern Klage erheben.Tu Dich mit Deinen Mitbewohnern zusammenm,frage den Vermieter,warum er das Mobbing macht,wendet euch an den Mieterschutzbund.

Nein. Der Hauptmieter ist nur Verwalter und nicht Vermieter. Mietminderung könntest du gegenüber dem Vermieter geltend machen, hast du aber keinen Grund für. Wenn dem Hauptmieter die Sachen gehören, die er da demoniert, ist das eben so. In wieweit seine Sachen abgenutzt sind, ist nebensächlich.

Anders sähe es aus, wenn er von dir beim deinem Einzug einen Abschlag auf die vorhandene Infrastruktur verlangt hätte. Hätte er gekonnt, hat er aber nicht, sonst hättest du dich darauf bezogen. Vielleicht solltest du deine Stellung innerhalb der WG mal grundsätzlich überdenken. Was hast du denn bis jetzt in die Ausstattung der gemeinschaftlich genutzten Räume investiert?

Felix, Hauptmieter

Anscheinend handelt es sich bei dem Fragesteller um einen Untermieter des Hauptmieters. Somit ist dann aber natuerlich auch der Hauptmieter der Vermieter des Untermieters. Eine Mietminderung kann dann auch nur gegenueber dem Hauptmieter gemacht werden weil der Untermieter mit dem Vermieter des Hauptmieters gar nichts zu tun hat.

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@DerCAM

Ja, die Verträge sind Untermietverträge, schon richtig, so macht man das. Mietminderung ginge nur über den Hauptmieter, der die Miete einsammelt und zahlt.

In diesen Untermietverträgen steht normalerweise aber nichts von 'möbliert' oder 'mit Waschmaschinen ausgestattet'. Wenn doch, wäre die Miete entsprechend teurer.

Eine Minderung gegen den Hauptmieter könnte zustande kommen, wenn der Hauptmieter das vermietete Zimmer mit beschläft oder sonstwie verhindert, dass der Mieter es nutzen kann. Die Ausstattung gehört dem, der sie angeschafft hat, siehe Mrs. Applebee.

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@FelixLingelbach

Der Hauptmieter sammelt keine Miete ein und leitet auch nichts an seinen Vermieter weiter. Er bezahlt die gesamte Miete an den Vermieter und kassiert von seinen Mietern die zwischen ihm und seinen Untermietern vereinbarte Miete. Beide Vorgaenge haben nichts miteinander zu tun.

Wenn der Hauptmieter Raeume zu Wohnzwecken untervermietet, ist davon auszugehen, dass damit auch eine Nutzungsberechtigung der dazugehoerigen Gemeinschaftsraeume verbunden ist. Beim Bad ist das voellig klar, bei der Waschmaschine koennte es hingegen fraglich sein. Dann hat er die zur Mitbenutzung freigegebenen Gemeinschaftseinrichtungen aber auch in einem gebrauchsfaehigen Zustand zu erhalten. Natuerlich gehoeren die Teile weiterhin ihm. Frei verfuegen darf er darueber aber nur in einem Rahmen, die seinen Untermietern weiterhin die Nutzung ermoeglicht.

Dein letzter Absatz ergibt keinen Sinn. Welkche Rolle sollte es spielen, ob der Vermieter (hier der Hauptmieter) die vermieteten Raeume mit nutzt oder nicht? Waere eine Mietminderung gegenueber dem Vermieter einer ganzen Wohnung auch nur moeglich, wenn dieser in der vermieteten Wohnung pennt?

Es kommt darauf an, ob die vermieteten Raeume sowie die dazugehoerigen Einrichtungen vom Mieter (Untermieter) vertragsgemaess genutzt werden koennen oder nicht. Und das duerfte kaum der Fall sein, wenn der Vermieter (Hauptmieter) das Badezimmer leer geraeumt hat.

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@DerCAM
Beide Vorgaenge haben nichts miteinander zu tun.

Ja, neuerdings kommt es in Mode, dass der Hauptmierter sich an seinen Mietern bereichern will und mehr einsammelt als er bezahlt. Der Regelfall ist das aber nicht. Der ist innerhalb einer WG immer noch, dass der Hauptmieter seine Mitbewohner nicht beschei.ßt, sondern brav die Verhältnisse offenlegt. Bekommt einer, womöglich der Hauptmieter selber, Transferleistungen, muss er Einnahmen und Ausgaben sogar zusätzlich gegenüber der Behörde offenlegen und darf ebenfalls keinen Profit erzielen.

Frei verfuegen darf er darueber aber nur in einem Rahmen, die seinen Untermietern weiterhin die Nutzung ermoeglicht.

Ein Recht auf Benutzung der Waschmachine besteht nur, wenn das vertraglich festgelegt wurde. Das wird kein Hauptmieter einräumen, ohne einen Profit davon haben zu wollen. Ein einfaches 'ja, kannste mitbenutzen' führt nicht zu einem Dauerrecht. Wie du sagst, gehört die Maschine nach wie vor ihm, also kann er auch bestimmen, wer da was mit macht.

Dein letzter Absatz ergibt keinen Sinn.

Einfach nochmal lesen.

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@FelixLingelbach
Ein Recht auf Benutzung der Waschmachine ...

Ich hatte doch schon mehrfach eingeraeumt, dass man bezueglich der Waschmaschine moeglicherweise streiten kann, nicht aber bezueglich des Badezimmers. Das hat der Hauptmieter in einem gebrauchsfaehigen Zustand zu erhalten, fertig!

Deine Ausfuehrungen im ersten Absatz haben mit der Frage nichts zu tun. Selbstverstaendlich darf der Hauptmieter mit seinen Untermietern eine hoehere Miete vereinbaren als er anteilig selbst bezahlt. Was dieser mit seinem Vermieter vereinbart hat, geht seine Untermieter schlicht nichts an und beruehrt auch in keiner Weise das Rechtsverhaeltnis zwischen ihm und seinen Untermietern.

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@DerCAM

Es geht um eine WG und deshalb immer nicht nur um ein Rechtverhältnis wie zwischen regulären Mietern und Vermietern sondern immer auch um ein soziales Verhältnis. Man lebt miteinander. Deshalb geht es die Mitbewohner sehr wohl etwas an, ob die Mietanteile gerecht entsprechend der Nutzung verteilt sind.

Sieht das eine Partei anders, egal ob Untermieter oder Hauptmieter, wird die WG nicht mehr funktionieren.

Gerade habe ich einer Bewohnerin gekündigt, die mich als Vermieter behandelt hat. Geht nicht. Mit einer verspäteten oder nicht vollständigen Zahlung habe ich keine Probleme, aber verar.schen lasse ich mich nicht. (Die Bank war kaputt.)

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@FelixLingelbach
Es geht um eine WG und deshalb immer nicht nur um ein Rechtverhältnis wie zwischen regulären Mietern und Vermietern sondern immer auch um ein soziales Verhältnis

Nein! Hier geht es ganz klar um die rechtliche Frage, ob der Untermieter gegenueber seinem Vermieter (dem Hauptmieter) aufgrund von Einschraenkungen der vertragsgemaessen Nutzung zur Mietminderung berechtigt ist oder nicht.

Das soziale Verhaeltnis zwischen den beiden spielt hierfuer keine Rolle und scheint hier sowieso laengst im Eimer zu sein.

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@DerCAM

Ist er im Fall der Waschmaschine nicht.

Das soziale Verhältnis ist hinüber bei denen, ist mit auch klar. Meistens liegt das an nicht erfüllten Gemeinschaftsaufgaben. Hier sieht es für mich so aus, als ob der Hauptmieter sich rächen will, weil er nicht mehr für den Dreck des Fragestellers zuständig sein will.

Waschmaschinen sind sowieso ein heikles Thema. Es gibt Leute, die meinen, eine Waschmaschine müsste maximal vollgestopft werden und lassen sich auch nicht belehren. Dieser Typus männliches Erstsemester ist gar nicht mal selten. Wie reagiert man da? Opfert man die Maschine?

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@FelixLingelbach

Bei der Waschmaschine kommt es halt darauf an, ob zu Beginn des Untermietverhaeltnisses vom Hauptmieter gesagt wurde: "Das ist ne Gemeinschaftswaschmaschine, die von allen genutzt werden darf" oder "Das ist meine Waschmaschine, nicht auch eure".

Im Zweifelsfall wird zu ermitteln sein, was tatsaechlich vereinbart wurde oder sinnvollerweise vereinbart werden sollte. Koennte zugegebenermassen recht kniffelig werden, wobei sicher auch die Gepflogenheiten zu Beginn und waehrend des Mietverhaeltnisses eine Rolle spielen duerften.

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