Rechtslage bei Kündigungen des Arbeitgebers

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9 Antworten

Wenn Sie fälschlich einer Straftat bezichtigt werden, dann können Sie denjenigen, der Sie fälschlich beschuldigt auf Unterlassung einer solchen Behauptung verklagen und ihn für finanzielle Nachteile, die Ihnen aus dieser falschen Behauptung nachweislich entstanden sind, schadenersatzpflichtig machen. Den Arbeitgeber fordern Sie auf, vor diesem Hintergrund auf die Kündigung zu widerrufen. Geschieht dies nicht, klagen Sie auf Wiedereinstellung vor dem Arbeitsgericht.

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Der AG kann wohl eine Verdachtskündigung aussprechen und der AN kann sich durch eine Kü-schutzklage dagegen wehren. Der AG muß allerdings vorher auch alle anderen Möglichkeiten geprüft haben und dem AN die Möglichkeit einer Stellungnahme gegeben haben.

Im Arbeitsrecht gibt es die Unschuldsvermutung (im Zweifel für den Angeklagten) nicht.

Lies Dir den Link durch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Verdachtsk%C3%BCndigung

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Die Möglichkeit des Arbeitnehmers ist dann ganz einfach: Kündigungsschutzklage einreichen beim Arbeitsgericht. Schnell machen, Fristen laufen.

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Kommentar von peterprunken
05.10.2011, 10:44

Und beim Betriebsrat erkundigen, ob er angehört worden ist, falls nicht - noch bessere Chancen.

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Bei Diebstahl hat der Arbeitnehmer schlechte Karten, denn die Beweislage ist für ihn nicht möglich. Kündigungsschutzklage ist zwar eine Möglichkeit, aber kein Allheilmittel.

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der arbeitgeber kann eine Verdachtskündigung aussprechen, du müsstest dann vors Arbeitsgericht

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Der Arbeitgeber ist in der Pflicht es zu beweisen. Kannst vors Arbeitsgericht gehen. Ohne Beweise muß er die Kündigung zurücknehmen.

Allerdings ist es in meinen Augen kein Arbeiten mehr mit so nem Chef.

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Kündigungsschutzklage kann der AN einlegen (Frist beachten!!!) und in dem Verfahren muss dann der Diebstahl vom AG bewiesen oder der Vorwurf vom AN entkräftet werden.

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Klar muß er das beweisen oder mindestens Zeugen haben. Er könnte dann auch eine Hausdurchsuchung veranlassen. Ohne jeglichen Beweis ist die Kündigung, zumindest uas diesem Grund, nicht rechtlich haltbar.

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Kommentar von PeterSchu
05.10.2011, 15:16

Wenn aber die Kündigung trotzdem ausgesprochen wird, dann gilt sie, solange sie nicht erfolgreich angefochten wird.

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ich denke mal scho das der das beweisen muß, sonst könnte ja jeder irgendwas behaupten, wo kommen wir denn da hin.

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