Rechtsgrenzen?

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8 Antworten

Hier ist wieder viel Quatsch gepostet worden. Ich trage mal meinen Senf dazu bei.

Unter 18 Jahre heißt noch nicht automatisch Kinderpornografie, mindestens aber Jugendpornografie. Rechtlich einschlägig sind §§ 184 ff. StGB. Weitere strafbare Handlungen ergeben sich aus dem Kunsturhebergesetz und dem weithin öffentlich diskutierten "Identitätsdiebstahl", der rechtlich unterschiedliche Tatbestände erfüllen kann (juristisch ergänzende Antwort: es kommt auf den Einzelfall an).

Punkt 2: Der Bürger beauftragt die Polizei nicht etwas zu tun, vielmehr erstattet er normalerweise bei so etwas Anzeige und dann prüft die Polizei, ob sie tätig wird oder nicht. Der Ermessensspielraum bei Straftaten strebt dabei gegen Null (ich verkürze die Ausführung hiermit: http://dejure.org/gesetze/StPO/163.html).

Es ist im Übrigen nicht am Bürger Selbstjustiz zu üben oder das mal eben selbst zu regeln.

Fazit: Auf zur nächsten Polizeidienststelle und Anzeige erstatten.

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Kommentar von Testnick
25.03.2016, 11:20

Jemand der die Kompetenz der Aufklärung inheriert hat. Juhu.

Danke für die hilfreichen Hinweise. EDIT: Und Verweise.

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Es ist Kinderpornografie, wenn die Bilder sexuelle Handlungen zeigen oder explizit zum Zwecke der Befriedigung dienen.

Ansonsten ist das eine rein zivilrechtliche Angelegenheit und fällt nicht in den Aufgabenbereich der Polizei.

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Es wird nur der Straftatbestand des illegalen Besitzes von Kinderpornografie verfolgt.

Wer darauf zu sehen ist, würde Ermittlungen in anderen Bereichen massiv einschränken und wenn das jeweilige Kind dann gefunden ist, hat man erst eins von XX-MILLIONEN gefunden.

Wenn es in deinem unmittelbaren Umfeld aber zutrifft, kannst du Privatdetektive arrangieren. Die Frage ist dann nur, ob diese Erfolg haben...

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warum sollte das Kinderpornographie sein? Die Polizei ist kein Dienstleister, dann solltest du einen Privatdetektiv damit beauftragen.

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Kommentar von Testnick
20.03.2016, 10:55

Privatdetektive sind keine Profihacker, die können auch nicht mehr machen.

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Öhm, klar wird das auf Antrag verfolgt. Nur wird es nicht viel bringen, wenn es keinen recht deutlichen Verdächtigen gibt.

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nicht jedes Bild ist sofort Kinderpornografie ...

udn wie sind die Bilder entstanden, wer hatte Zugriff ... das schränkt den Kreis der Verdächtigen doch schon mal ein ...

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Um es krass auszudrücken: weil der Datenschutz auch für Perverslinge gilt.
Ohne richterlichen Beschluss rückt keiner persönliche Daten raus

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Im Zweifelsfall würde ich schon versuchen, ob die Polizei nicht etwas machen kann. Sollte es sich tatsächlich um eine Straftat handeln (die Vorposter haben schon klar gemacht, dass das in Einzelfällen schwer zu entscheiden sein mag - mir fehlt da die rechtliche Kenntnis, um das genau beurteilen zu können), dann dürfte die Polizei auch eine richterliche Befugnis erhalten, um die IP-Adresse des "Täters" herauszufinden.

Nur ist das eben die Frage, ob es sich um eine Straftat handelt. Ich denke aber, wenn Fotos gegen den Willen des Betroffenen verbreitet werden - noch dazu peinliche/entblößende Fotos - muss es doch rechtliche Handhabe dagegen geben!

Versuchen würde ich es auf jeden Fall.

Ggf. kannst du dich auch an eine Beratungsstelle wenden.

Oder vielleicht kann dir die www.nummergegenkummer.de Auskunft geben; ich vermute, dass die auch zu solchen Themen beraten. Die bieten auch Internetberatung (E-Mail, Chat) an.

Ich wünsche dir alles Gute!

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Kommentar von Testnick
25.03.2016, 11:19

Das ist wohl eine der sinnlosesten Antworten überhaupt :3

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