Rechtsgeschäfte einseitig von beschränkt geschäftsfähigen?

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Wäre praktisch einen Kündigung ohne vorherige Zustimmung von Anfang an nichtig?

Ja.

Oder was ist der Unterschied, weil bei zweiseitigen rechtsgeschäften kann der gesetzliche Vertreter einwilligen vor dem Vertrag oder nachträglich zustimmen.

Ja, allerdings kann der Empfänger der Willenserklärung die Willenserklärung bei einiseitigen Rechtsgeschäften auch mangels Vorlage einer schriftlichen Einwilligung zurückweisen, das Rechtsgeschäft ist dann unwirksam, obwohl der gesetzliche Vertreter zugestimmt hatte.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Jugendliche X kauft ein Moped auf Raten. 

Dieser Vertrag ist solange unwirksam, bis der gesetzlich Vertreter zustimmt.

Pferdfuss fuer den Jugendlichen: zwar ist er nicht voll geschaeftsfaehig, aber deliktfaehig. Wuerde durch die dem Verkaeufer erst spaeter bekanntwerdende Unwirksamkeit ein Schaden entstehen, hat er einen Schadenersatzanspruch gegen den Jugendlichen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von jurafragen
25.10.2015, 13:38

Abgesehen davon, dass das Beispiel falsch ist, ist ein Kaufvertrag über ein Moped kein einseitiges Rechtsgeschäft.

1

Was möchtest Du wissen?