Rechtsfrage: kann ein ehemalig alkoholkranker und gewalttätiger Vater das Besuchs / Sorgerecht einklagen?

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4 Antworten

Besuchs/Sorgerecht

Mach nicht den Fehler, das Besuchsrecht (Umgangsrecht) mit dem Sorgerecht zu verwechseln.

Das Umgangsrecht wird der trockene Alkoholiker bekommen. Das Sorgerecht nicht.

Was beim Anwalt sich abspielt, kann ich nicht sagen. Er wird sich den Sachverhalt anhören und da er den Prozess um das Umgangsrecht gewinnen wird, wird er natürlich den Fall annehmen. Vermutlich wird er erst mal einen Brief an die Mutter des/der Kinder schicken. Die geht dann vielleicht ihrerseits zum Anwalt und dann werden Briefe hin- und hergetauscht. Und die Anwälte sind begeistert, weil das bares GEld ist und die Rechnungen höher und höher treibt.

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Kommentar von Menuett
29.11.2016, 19:26

Die gemeinsame Sorge würde er auch bekommen.

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Kommentar von DFgen
30.11.2016, 11:04

Das Umgangsrecht wird der trockene Alkoholiker bekommen. Das Sorgerecht nicht.

Das Sorgerecht dürfte ihm auch nicht verwehrt werden, wenn das Kindswohl nicht gefährdet ist... - und das dürfte es bei einem trockenen Alkoholiker nicht sein.....

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das ist alles 10 jahre her. da gibt es keinen grund ihm das GSR zu verweigern. Den umgang auch nicht

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Hallo,

es kommt nicht nur auf das Gericht an.

Das Jugendamt wird eingeschaltet.

Die Sozialprognose, muss für den Vater, schon sehr aussichtsreich sein.

Ein Umgangsrecht wird ihm möglicherweise eingeräumt.

Schau doch einfach, um wirklich kompetente Antworten zu finden im Archiv:

123recht.de, 

frag-einen-anwalt-de

jurato etc.

vorbei.

Es gibt dort auch weiter führende Links.

Denne mal viel Spaß beim Schreiben.

LG

mulle

Ach ja, das Kind hat wahrscheinlich ein Mitsprache Recht.

Tragt bitte nichts auf dem Rücken des Kindes aus!!!

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er ist alkoholkrank und hat seine frau geschlagen. ersteres hat er behoben durch erfolgreichen entzug und zwei jahre trocken sein, letzteres interessiert keinen menschen. das er die frau geschlagen hat, hat nichts mit den kindern zu tun.

wenn er nun also umgang einfordert ist das sein recht. ob er dabei einen  anwalt einschaltet oder  nicht ist egal. er stellt klare forderungen an dich und du musst gucken wie weit du mitgehen möchtest. dazu bietet sich an, eine mediation zu beginnen.

sollte die scheitern, weil er andere forderungen hat als deine vorstellungen, wird er klagen müssen. er oder sein anwalt stellt einen antrag auf umgangsbeschluss und dann geht die sache vor gericht.

realistisch wird sein, dass er erstmal einige male betreuten umgang bekommt, um die kids wieder kennenzulernen und dann umgang mit den kindern bekommt mit übernachtung, feiertagsregelung, ferienregelung und urlaub.

www.allein-erziehend.net ist eine seite.

du hast die pflicht den umgang zu fördern und dir auch selbst eine regelung auszudenken und dich mit ihm zu einigen. ein verfahren wirkt sich immer negativ auf dich aus.

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Kommentar von Aimynona
02.12.2016, 23:46

Danke für deine lange Antwort. :)
Er hat aber tatsächlich auch die Kinder geschlagen.
Hat das keine Auswirkung?

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