Rechtsfrage: Einen Schuh erworben, dann angeblich nicht mehr verfügbar. Der Wert hat sich nun vervielfacht. Ist die Ware einklagbar?

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4 Antworten

Nein. Da kannst du nichts einklagen.

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Tatsächlich könntest du zunächst den Schuh verlangen. Es gilt der alte Grundsatz "pacta sunt servanda": Verträge sind einzuhalten. Sollte die Lieferung der Schuhe jedoch unmöglich sein, weil der Schuh bspw schlichtweg nicht mehr hergestellt wird, so wird der Verkäufer von seiner Leistungspflicht frei.

Dann allerdings hat er den Schaden zu ersetzen, den du erlitten hast, weil er nicht leisten konnte. Kannst du also z.B. nachweisen, dass du die Schuhe gewinnbringend hättest weiterveräußern können, kann man den entgangenen Gewinn als Schadensersatz geltend machen.

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Kommentar von Gily123
30.09.2016, 20:12

Danke für deine Antwort, das "lustige" ist sogar, dass ich den Schuh für 630€ verkauft habe - nun den Käufer sagen muss das er nicht geliefert werden kann. Das Problem ist, dass footlocker in den AGBs stehen hat: "

Wir haben das Recht, Ihre Bestellung abzulehnen oder einen Kauf zu stornieren, wenn gerechtfertigte Gründe vorliegen, ohne dass wir dabei für Schäden oder Kosten haften. Einige der Situationen, in denen wir so agieren könnten, sind:
(...) Der Artikel ist nicht mehr erhältlich/nicht mehr im Warenbestand (...)"

Laut http://www.it-recht-kanzlei.de/bestellte-ware-nicht-lieferbar-moeglichkeiten-haendler.html ist die Klausel nach § 308 Nr. 4 BGB. § 308 Nr. 4 BGB (http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__308.html) nicht gültig. Was sagst du dazu?

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Lass mich raten... du wolltest dir den yeezy boot 350 V2 holen ?

Im Dezember kommt ein neuer raus..

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Die werden irgendwo diesen Satz

*nur solange der Vorrat reicht

Oder was ähnliches abgesichert haben

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