Rechtsbeistand aus der Gegend, oder aus der Ferne?

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1 Antwort

Ich halte es für vorteilhafter, immer einen Anwalt aus der Gegend zu nehmen. Die Chance ist dann größer, dass er die Prozessbeteiligten kennt und weiß, wie er am besten mit ihnen umgehen sollte, um das meiste für seinen Mandanten herauszuholen. Dass man da Rücksicht aufeinander nimmt, ist aus meiner Erfahrung eher nicht das Problem. Eher, dass Anwälte etwas tun, was Richter XY GAR nicht gern sieht und deshalb gleich eine Anti-Haltung aufbaut. Und gerade auch, wenn es darum geht, Verfahrenseinstellungen zu erreichen, kann es SEHR vorteilhaft sein, wenn man den Staatsanwalt kennt.

Abgesehen davon lebt ein Anwalt von seinem Ruf. Wenn er in seinem "Stamm-Bezirk" schlechte Arbeit abliefert, spricht sich sowas rum und dann gibt's weniger Mandanten. In der Fremde hingegen kann er sich erlauben, was er will. Interessiert da ja eh keinen.

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