Rechtsanwalt Forderung Berechtig?

5 Antworten

https://www.kanzlei-hollweck.de/ratgeber/mahnbescheid/

Wie versende ich das Widerspruchsformular an das Amtsgericht?

Um eine schnellstmögliche Übermittlung an das zuständige Amtsgericht zu gewährleisten, empfehle ich die Versendung per Fax. Heben Sie dabei den Sendebericht gut auf. Zusätzlich zum Fax sollten Sie das rosa Widerspruchsformular noch per Einschreiben mit Rückschein an das Amtsgericht schicken. Auf diese Weise der doppelten Übermittlung können Sie absolut sicher gehen, dass das Amtsgericht den Widerspruch erhalten hat.

 Muss ich dem Amtsgericht eine Begründung für meinen Widerspruch beifügen?

 Nein, eine solche Begründung ist nicht notwendig und würde vom Amtsgericht nicht gelesen werden. Es reicht aus, wenn Sie das rosa Formular für den Widerspruch verwenden. Da es sich um ein automatisiertes Verfahren handelt, das von keinem einzigen Richter überprüft wird, wäre eine Begründung des Widerspruchs sinnlos. Das Amtsgericht registriert lediglich, dass Sie widersprochen haben, und leitet diese Information mit einem Standardschreiben an den Antragsteller weiter. Eine schriftliche Begründung Ihres Widerspruchs sollte jedoch unbedingt an die Gläubigerseite erfolgen. Diese muss darüber in Kenntnis gesetzt werden, dass Sie dem Mahnbescheid widersprochen haben, und mit welcher Begründung. Sie senden somit einmal das beigefügte rosa Widerspruchsformular an das Amtsgericht, und einmal Ihre Widerspruchsbegründung an den Antragsteller.

Soll ich die Gläubigerseite über meinen Widerspruch informieren?

Nach meiner Erfahrung ist es sehr wichtig, die Gläubigerseite schriftlich zu kontaktieren, nachdem man einen Mahnbescheid erhalten hat. Zusätzlich zur Rücksendung des Widerspruchsformulars an das Amtsgericht sollten Sie in jedem Fall ein Widerspruchsschreiben an den Gläubiger richten. In diesem teilen Sie mit, dass Sie dem Mahnbescheid widersprochen haben und begründen diesen Widerspruch. Dieses zusätzliche Widerspruchsschreiben hat vor allem die Funktion, einen Schufa-Negativeintrag zu verhindern. Immer dann, wenn gegen Sie eine Forderung geltend gemacht wird, egal ob berechtigt oder unberechtigt, droht die Gefahr eines solchen Negativeintrags. Es gibt vielfältige Möglichkeiten und Konstellationen, die es der Gläubigerseite ermöglichen, einen Schufa-Eintrag vornehmen zu lassen. Um mit größtmöglicher Sicherheit einen Negativeintrag zu verhindern, ist ein zusätzliches Widerspruchsschreiben unablässig. Damit tun Sie alles, was im Bereich Ihrer Möglichkeiten liegt, um einen Eintrag in der Schufa zu verhindern.

Wenn du das Gefühl hast die Forderung ist zu Unrecht musst du unbedingt auf de Mahnformular widersprechen und es dem Amtsgericht zusenden!

Wenn nicht kann in wenigen Wochen der Gerichtsvollzieher vor der Türe stehen!

Wenn jetzt die Forderung geltend gemacht werden soll muss Klage eingereicht werden und vor Gericht die Forderung begründet werden.

Nr. 1 bis 3: die Forderung ergibt aus der Rechnung des mahnenden Anwalts. Ob und inwieweit die berechtigt ist, prüft das Mahngericht nicht.

Nr. 4: nein, die Schufa weiß davon (noch) nichts.

Nr. 5: mehr als der fristgerechte Widerspruch (innerhalb von 2 Wochen) ist Deinerseits gegenüber dem Mahngericht nicht zu tun.

Du müßtest Dich jetzt mit dem Anwalt in Verbindung setzen und Klärung herbeiführen.

Eine gerichtliche Mahnung aus heiterem Himmel kann ich mir übrigens nicht so richtig vorstellen. Irgendetwas dürfte da schon zwischen Dir und dem Anwalt gewesen sein.

Mahnbescheid vor Fälligkeit

Ich hatte von meinem Rechtsanwalt eine Rechnung bekommen, die zumindest in Teilpunkten nicht berechtigt war. Dies habe ich dem Rechtsanwalt mitgeteilt und mich bereit erklärt, die Rechnung ansonsten (nach Abzug der in jedem Fall unberechtigten Forderungen) zu bezahlen. Das in der Rechnung angegebene Zahlungsziel ist noch nicht erreicht, d.h. die Rechnung war bis jetzt noch nicht fällig. Auf mein Schreiben habe ich vom Anwalt keine Antwort bekommen, stattdessen jedoch einen (kostenpflichtigen) Mahnbescheid - vor Fälligkeit! Ich werde in jedem Fall Widerspruch einlegen. Fragen: Muss ich, falls ich den ursprünglich geforderten Betrag zahle, die Kosten für den Mahnbescheid zahlen? Ist die Vorgehensweise des Rechtsanwalts zulässig? Habe ich Chancen, den unberechtigten Teilbetrag nach Vermittlung durch die Rechtsanwaltskammer oder nach einer Klage zurückzuerhalten, oder sollte ich die Zahlung - zumindest teilweise - verweigern?

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Nie eine Rechnung erhalten jetzt Mahnbescheid und Anwalt

Ich habe nach 5 Jahren einen Mahnbescheid vom Gericht bekommen, von einer angeblichen Forderung einer Privaten Krankenversicherung. Ich habe von dieser nie eine Rechnung oder Mahnung erhalten. Das Vertragsende war auch vor 5 Jahren. Bin auch in den 5 Jahren 3 mal umgezogen. Ich habe das alles deren Anwalt mitgeteilt, er lässt sich aber auf nichts ein, und möchte den Betrag in Raten abgezahlt bekommen. Ich kann mich dagegen einfach nicht wehren, aber ich habe doch nie eine Rechnung bekommen, und jetzt nach 5 Jahren soetwas. Ich habe gegen den Mahnbescheid Widerspruch eingelegt. Was kann ich tun??

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Mahnbescheid Inkassokosten + Anwaltskosten?

Heute morgen flatterte hier ein gerichtlicher Mahnbescheid einer eigentlich gültigen Forderung rein. Leider erblickte ich auf dem Dokument eine Doppelgebühr, die so nach meinem Wissensstand nicht gültig ist.

Hauptforderung ----

Rechtsanwalt 80,-€

Gerichtliche Mahngebühr 32,-€

Inkassokosten 130,-€

Zunächst beauftragte man das Inkassobüro, welches nach einem Briefwechsel aufgab und den Auftrag an die Kanzlei abtrat. Da ich den Großteil des fortführenden Briefverkehrs mit der Kanzlei hatte - und diese das gerichtliche Mahnverfahren einleitete - werde ich in selbigem die Inkassokosten als unzulässig ankreiden und dies so ans Amtsgericht weiterleiten.

Ist meine Beschwerde korrekt und zulässig?

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maxxflix.de - Rechnung! Was ist ein Mahnbescheid vom Gericht?

Wann erlässt das Gericht einen Mahnbescheid muss ich es Bezahlen?

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Hauptforderung von Vodafone beglichen. Inkasso-Büro infoscore nicht bezahlt, jetzt Rechtsanwalt Haas eingeschaltet. Wie weiter vorgehen?

Hallo,

hier also die Fortsetzung meiner vorigen Frage/n, zu finden unter:

https://www.gutefrage.net/frage/hauptforderung-beglichen-weiteres-schreiben-von-infoscore-inkasso-wie-weiter-reagieren?foundIn=user-profile-question-listing

Kurzer Abriss: Die Hauptforderung sowie alle Gebühren für Lastschriftrückläufer und Mahnungen wurden direkt an Vodafone bezahlt. Der Erhalt und das nun ausgeglichene Kundenkonto wurden seitens Vodafone schriftlich per E-Mail bestätigt. Ebenso wurde von Vodafone per E-Mail mitgeteilt, dass keine weiteren Forderungen ihrerseits mehr bestünden. Die Inkasso-Schreiben, die in der Zwischenzeit reinflatterten, habe ich wie empfohlen ignoriert. Nun wurde die Sache an Rechtsanwalt Haas aus Baden-Baden (ist ja scheinbar ein alter Bekannter in dem Metier) weitergegeben, der nun die Forderungen aus dem Anhang stellt.

Ich weiß, ich muss das nicht beantworten, aber mir stellt sich die Frage: Wäre ein kurzes und prägnantes Schreiben, indem man auf die rechtlichen Unstimmigkeiten (Zinseszins, Inkasso- und Anwaltskosten zugleich, etc.) eingeht, sinnvoll? Oder soll ich die Schreiben wieder als tote Bäume abheften und auf den dann evtl. eintrudelnden Mahnbescheid warten?

Wie wahrscheinlich seht Ihr nun, dass die Geschichte weiterverfolgt wird (mit Erfolg)?

Danke und Grüße

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