Rechtlicher Verschleiß von Sanitärkeramik

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Hi,

Schäden: Grundsätzlich muss der Mieter alle ihm überlassenen Sachen pfleglich behandeln. Normale Abnutzungen der Sache sind mit der Miete abgegolten. Für kleinere Emaille-Absplitterungen bei einer älteren Badewanne muss der Mieter nicht haften. Ebenso besteht keine Haftung für kleinere Absplitterungen an der Küchenspüle. Das Landgericht Köln (Az 6 S 55/96) dazu: Trotz aller Vorsicht sei es unvermeidbar, dass zu spülende Gegenstände gelegentlich "in der Spüle aufschlagen". Anders verhält es sich jedoch bei einer unsachgemäßen Nutzung: Ist die Oberfläche einer Badewanne allein deshalb stark aufgeraut oder zerkratzt, weil der Mieter sie über Jahre hinweg nicht gereinigt hat, kann der Vermieter Schadensersatz verlangen (LG Düsseldorf, Az 24 S 289/94).

näheres siehe Link

http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/b1/badewanne.htm

Soweit war ich auch, aber im Zusammenhang mit Sanitär-Keramik habe ich bis jetzt nichts brauchbares gefunden.

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Wenn im Mietvertrag nichts anderes angegeben ist, AFAIK erst nach 12 Jahren (IANAL). Bei Teppichboeden und Tapeten sind es glaub ich fuenf Jahre nach denen der Mieter verpflichtet ist Nutzungsspuren zu beseitigen. Sind jedoch in der Wohnung 'erhebliche Nutzungsspuren' zu verzeichnen, so kann der Vermieter nach Ende des Mietverhaeltnisses eine Renovierung auch bei kuerzerer Nutzungsdauer eine Renovierung verlangen.

Sanitärkeramik kann nach 20 Jahren noch nicht verschlissen sein.

Waren die Teile bei Einzug ohne Sprünge und angeschlagene Stellen, müssen sie bei Auszug ersetzt werden, egal wie alt.

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