Rechtlicher Rat für Probleme im Lastschriftverfahren/Inkasso?

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4 Antworten

Wenn ein Zahlungsempfänger eine Zahlung nicht zuordnen kann ist er verpflichtet diese zurück zu erstatten (vgl. u.a. § 367 Abs. 2 BGB).

Da das Restaurant deine 20,- € nicht zurücküberwiesen hat, ist davon auszugehen, dass sie es korrekt zuordnen konnten.

Du hast keinen Vertrag mit einem Zwischenhändler geschlossen sondern das Restaurant. Ergo besteht an dich durch besagten Zwischenhändler auch kein Anspruch auf irgendeine Vergütung.

Das einzige was durch dich neben der Hauptforderung zu erstatten wäre, wären ggf. Verzugszinsen und die Kosten der Rücklastschrift.

Hätte mein Sachverhalt vorm Zivilgericht eine Chance, da das Geld ja bezahlt wurde?

Man will Geld von dir, also müsste man dich verklagen. Spätestens beim Eingang einer Klage, sollte eine Klageerwiderung geschrieben werden.

Einem gerichtlichen Mahnbescheid müsstest du fristwahrend widersprechen.

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Kommentar von TojiChiba
22.09.2016, 15:13

Den "Vertrag" habe ich scheinbar doch abgeschlossen! Laut Auskunft der "netten" Anwaltsfrau hätte ich mir das Kleingedruckte auf dem Kassenbon durchlesen müssen.

Vielleicht tatsächlich mein Fehler...

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dem Mahnbescheid widersprechen; den Zahlungsbeleg beilegen; damit dürfte das Ding vom Tisch sein.

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Kommentar von TojiChiba
22.09.2016, 15:10

Dem Forderungsschreiben mit "Drohung" eines Mahnverfahrens und weiteren Kosten, habe ich bereits widersprochen. Der Zahlungsbeleg wurde beigefügt. Jedoch wurde mir bereits am Telefon gesagt, dass das nichts bringen würde. Das Restaurant habe mit der ganzen Geschichte nichts mehr am Hut. Ich hätte das Geld ja an das "Zwischenunternehmen" überweisen können.

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Wenn man heute mit EC-Karte zahlt (Restaurant, Real, Aldi etc) und seine Geheim-Nr. oder Unterschrift leistet, kann man sich doch diese Abbuchung nicht wieder zurückholen oder?
Korrigiert mich....

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Kommentar von exxonvaldez
22.09.2016, 14:59

Er hat offenbar per Lastschrift bezahlt.

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Kommentar von kevin1905
22.09.2016, 15:02

Ist eine Lastschrift und die kann 8 Wochen lang rückbelastet werden.

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Kommentar von Mikkey
22.09.2016, 19:43

Wenn man mit der EC-Karte zahlt und seine Unterschrift leistet (und nicht die Geheimnummer eingibt), dann ist das eine Einmal-Einzugsermächtigung. Die entsprechende Lastschrift kann man dann natürlich zurückholen.

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Liste mal die einzelnen Gebührenpositionen auf

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Kommentar von TojiChiba
22.09.2016, 15:31

Hauptforderung 20,30 €

Zinsen

Nebenforderungen (Mahnkosten,Auskunftskosten, Bankrücklastschriftkosten)

zusätzlich noch:

Geschäftsgebühr

Post- und Telekommunikationspauschale

Nebenforderungen, Zinsen (0,03 Cent) Geschäftsgebühr und Post-und TK-Pauschale machen also ca. 85 € aus

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