Rechtliche Konsequenz Nutzung eines autos?

8 Antworten

Keine Ahnung. Ich denke nicht, dass sie dich zur Kasse bitten kann, es gibt ja keinen Vertrag, der das regelt und da sie die Halterin ist, bist du nur Nutzer. Gibt ja keinen Grund das Fahrzeug zu bezahlen, wenn du es ihr wie gesagt vor die Tür gestellt hast. Sollte das ganze vor Gericht kommen, würde ich auf jeden Fall mit einem Anwalt sprechen und gegebenenfalls die Nutzung des Fahrzeugs abstreiten, soll sie erstmal beweisen, dass du es genutzt hast. Und wenn sie es nachweisen kann, kann sie keine rückwirkende Zahlungsforderungen an dich stellen. "Wenn du von diesen Zahlungen die auf dich zukommen würden gewusst hättest, hättest du das Auto NIE genutzt." Ich denke da solltest du sauber rauskommen. Aber vielleicht tuts ein offenes Gespröch mit ihr auch, wo man die eigenen Bedprfnisse zurpcksteckt um die Situation zu entschärfen und sie vielleicht als Freundin zu behalten. Ist nämlich nicht schön, wenn sowas wegen monetären Problemen im Streit endet. Und wenn sie nicht zu besänftigen ist, kannst du dir ja mal überlegen ob es nicht fair wäre, wenigstens einen Teil zu bezahlen. Vielleicht findet ihr da ja eine gemeinsame Lösung. Immerhin hat sie das all die Jahre für dich gemacht, und somit wäre es trotz aller Wut etc. unfair sie ganz alleine darauf sitzen zu lassen... Ein Ehrenmann tut sowas nicht. Das ganze Auto zu bezahlen würde ich auch nicht einsehen. Aber je nach Zustand und Fahrleistung kannst du schon die Hälfte oder sowas übernehmen. Du solltest dir jedoch das Recht von ihr holen bzw. darauf bestehen, diesen Betrag innerhalb von 1-2 Jahren zahlen zu können.

MFG

Ich habe die Kredit Rate jeden Monat bezahlt. Dafür gibt es Zeugen aber nix schriftliches.

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Dann bist du raus. Dann gibts auch keine moralischen Gründe da einen Cent zu zahlen. Sag ihr, dass du zum Anwalt gehst, wenn sie sich nicht einkrigt. Du bist zu keinerlei Zahlungen verpflichtet, da kein Vetrag vorhanden ist. Wie gesagt erstmal würde ich das alles abstreiten. Allerdings hast du keinerleich Anspruch am Auto, da es ja auch keinen Nachweis dafür gibt, dass du die Rate gezahlt hast. Ich hätte an deiner Stelle keine Bedenken. Manchmal bewirkt ein anwaltliches Schreiben Wunder...

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@like1008

So ein Quark, Sie kennen sich ja mal überhaupt nicht aus.

Der Vertrag besteht, er wurde mündlich geschlossen. Es besteht keine Formvorschrift. Vor Gericht ist das auch relativ easy zu beweisen da monatlich die Zahlungen geflossen sind und etliche Leute von der Abmachung wissen, die ja drei Jahre lang bestanden hat.

In sofern war ihr Ratschlag das ganze einfach mal abzustreiten ziemlich dumm.

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Mag sein. Ich bin kein Anwalt. Mein erste Aussage lautete: ,,Keine Ahnung". Also haben Sie in Ihrem ersten Satz logisch geschlussfolgert. Dafür gibts nen Daumen nach oben. Diese Kompetenz können viele Schüler der Gymnasialen Oberschule nicht aufweisen. Analytisch war das eine Glanzleistung von Ihnen :-) Ich habe auch nur gesagt was ICH machen würde und dass ICH DENKE, dass er nichts zu befürchten hat. Ich habe aber auch gesagt, dass er mit einem Anwalt sprechen soll, da ich mich eben NICHT mit der Materie auskenne. Außerdem ist das Nachweisen des "Mündlichen Vertrags" nicht so einfach, wie Sie sich das vorstellen. Außerdem war in dem Vertrag nicht mit inbegriffen, dass er nach drei Jahren das Fahrzeug innheralb von 3 Monaten bezahlen muss. Also ist meine Aussage garnicht so falsch. Und bitte was hat er zu befürchten? Er hat die Raten über die drei Jahre gezahlt und als die Besitzerin des Wagens diesen zurückwollte bzw. das Geld, hat er ihr unverzüglich den Wagen in einem Gepflegten Zustand vor die Tür gestellt, mit allen Papieren usw. Ich sehe hier garkeinen Rechtsanspruch der Dame auf irgendwas. Was Schuldet er ihr denn noch? So einfach ist es eben nicht und auch Sie scheinen nur teilweise Ahnung zu haben, ansonsten hätten Sie diese Punkte in Ihrer Antwort ebenfalls bedacht. Und weil es nicht so einfach ist, soll er mit einem Anwalt sprechen. Ganz einfach! MfG

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Hey,

entgegen den Kommentaren vieler hier hast du natürlich sehr wohl einen Vertrag mit deiner ehemaligen Freundin abgeschlossen, und zwar mündlich. Das ist genau so bindend wie ein Schriftlicher Vertrag, bloß schwerer zu Beweisen.

Allzu schwer wird es aber nicht sein, da monatlich die Geldeingänge als Beweis vorliegen. Außerdem wird es möglicherweise WhatsApp Nachrichten, Mails, Briefe oder sonstwas geben, dass ein Indiz auf die Vereinbarung ist. Dann kommen die ganzen Freunde und Bekannten dazu, die wissen, dass du das Auto besessen hast. Vielleicht kommen noch Fotos von Blitzern oder ähnlichen Bußgeldregistrierungen dazu auf denen du das Auto fährst.

Alles in allem wird es schwierig sein, dem eine plausible Gegendarstellung entgegenzusetzen. Heißt für dich - nichts abstreiten.

Bei der Auslegung ob und wann ein Abschlag fällig wird oder wie eine Kündigung aussieht wird es jedoch besser für dich aussehen. Da wirst du zwar mit Sicherheit zahlen müssen, da das Abstreiten so einer Finanzierungsvereinbarung wohl keinen Erfolg hat, aber sicherlich nicht innerhalb einer kurzen Zeit von drei oder vier Monaten.

Viele Grüße, Merlin

Hallo,

gar keine.

Wenn es keine schriftlichen Verträge gibt, ist das ganze nämlich ausgeglichen.

Sie hat ihr Eigentum zurück und könnte dir dafür zwar die Wertminderung in Rechnung stellen.

Dafür könntest du aber andererseits die von dir getragenen Unterhaltskosten getend machen.

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