rechtliche Frage: Sonderumlage bei Eigentumswohnung

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Derjenige ist zahlungspflichtig, der zum Zeitpunkt der Fälligkeit (hier also 01.03.) grundbuchamtlich eingetragener WEer ist, und zwar als Eigentümer in Abt. I (nicht die Eintragung in der zweiten Abteilung 'Auflassungsvormerkung).

Das die Protokolle der letzten ETV erst vor kurzem versandt wurden bzw. noch gar nicht, ist schlampige, nachlässige Arbeit, keine Frage - aber weshalb habt Ihr dann keine Einsicht in die vom Verwalter zu führende Beschlußsammlung getätigt? Dieses Versäumnis werdet Ihr Euch wohl oder übel selbst anlasten müssen.

Sollte der Verwalter diese Beschlußsammlung nachweislich nicht führen, stellt dies einen Grund zur ao. Abberufung dar.

Du müsstest nachlesen in der Teilungserklärung und/oder dem WEG was die Protokolle angeht. Wir haben das schon so wie bei dir, aber auch schon viel schneller erlebt. Du wirst die Umlage bezahlen müssen, kannst aber evtl. den Verkäufer wegen arglistiger Täuschung verklagen.

Danke für die Antwort

Verklagen lohnt sich nicht wirklich. Es sind nur 140 € zu zahlen. Bloß wenn man in so einem Fall ein mal zahlt, kommt immer wieder was.

Danke nochmal.

0

Wenn es nicht im Kaufvertrag geregelt ist und die Fälligkeit der Sonderumlage nach dem Nutzen-Lastenwechsel ist, wäre es Eure Sache, wenn der Beschluss vor Kaufvertragsabschluss war. Ist nicht ganz einfach, von den Reihenfolgen, zum Glück ist es eine kleine Summe.

Um der Anerkennung einer Rechtspflicht zu entgehen, imformiere den Verkäufer und fordere die Sonderumlage pro forma zurück. Dann stellst Du zumindest Deine Position dar.

Sonderumlage Eigentümergemeinschaft

Hallo! vielleicht kann mir ja jemand helfen

Ich habe mit meiner Zahlung am 07.10.2014 eine Wohnung erworben, bin aber bis zum heutigen Datum noch nicht im Grundbuch eingetragen. Am 02.09.2014 wurden bei einer Eigentümerversammlung Kosten für eine Sonderumlage (Beseitigung von Baummängeln für den 29.09.2014) beschlossen. Zahlungstermin war der 04.11.2014. In den Kaufunterlagen hab ich folgendes gefunden: Gemäß der Grundsatzentscheidung des BGH vom 18. Mai 1989 und 01.Dezember 1998 gehen Ihre Rechte und Pflichten gegenüber der Eigentümergemeinschaft erst mit dem Datum der Eigentumsumschreibung im Grundbuch auf den Erwerber über. Außerdem steht im Kaufvertrag, dass „dem Verkäufer bekannt ist, dass er unabhängig von der Regelung in dieser Urkunde zum Besitzübergang, gemäß § 16 II WEG für rückständige Lasten, die bis zum Eigentumsübergang anfallen haftet. Das Eigentum geht auf den Käufer erst mit Eintragung im Grundbuch über“
Ausgenommen davon ist, wie vereinbart, die Zahlung des Hausgeldes. Ich wurde auch im Vorfeld nicht über eine solche Sonderumlage informiert.

Die Hausverwaltung hat nun den Betrag von dem Konto des Verkäufers eingezogen, der wiederum die Zahlung zurückgehen ließ. Er verlangt jetzt von mir die offene Zahlung zu begleichen.

Wie verhalte ich mich?

Vielen Dank schonmal für die Antworten!

...zur Frage

Nachzahlung Sonderumlage?

Hallo,

Ich habe im Okt. 2016 eine Wohnung gekauft. Verrechnungstag im Dez. 2016.

Am 26.09.2016 wurde beschlossen und protokolliert während einer Eigentumsversammlung eine Renovierungmaßnahme mit Zahlung über eine im März 2017 fällige Sonderumlage.

Im Kaufvertrag steht "Reparaturen und andere Arbeiten am Gemeinschaftseigentum, die nicht von der Instandhaltungsrücklage gedeckt sind und die vor dem Verrechnungstag ausgeführt oder beschlossen werden, gehen zu Lasten des Verkäufers; im Übrigen trägt der Käufer die Kosten. Der Verkäufer erklärt, dass ihm keine noch offenen oder bevorstehenden Sonderumlage bekannt sind, die nicht aus den Protokollen der Eigentumsversammlungen ersichtlich sind".

Meine Frage ist wie folgt: Wer soll zahlen? Laut Kaufvertrag, ist diese Maßnahme vor dem Verrechnungstag beschlossen worden. Aber die Fälligkeit ist danach. Dazu hat der vorheriger Eigentümer nicht diese Sonderumlage bezahlt gegensätzlich zu was er im Vertrag verkündet. Jetzt fordert der Verwalter das Geld zu mir.

Danke.

...zur Frage

Käufer meldet Auto ab - Bin ich mit diesem Kaufvertrag abgesichert?

Hallo Community,

verkaufe morgen mein Auto. Da Samstag ist, habe ich nun leider keine Möglichkeit das Auto selbst abzumelden. Bin mir auch echt unsicher, ob das okay sein wird... habe hier im Forum schon 100 mal gelesen: "verkauf dein Auto erst, wenn Du es abgemeldet hast!"

Bin ich aber mit diesen Sätzen, die in dem Kaufvertrag stehen, nicht abgesichert (auch im Fall, wenn was passiert und der Käufer nicht abmeldet)?:

  • "Sofern das Fahrzeug bei der Übergabe noch angemeldet ist, versichert der Käufer, dass er das Fahrzeug umgehend, spätestens aber drei Werktagen ab Übergabe, um- oder abmeldet und den Verkäufer von sämtlichen Schäden freihält, die durch die Nutzung des Fahrzeugs entstehen."

  • "Der Verkauf des Kraftfahrzeuges erfolgt unter Ausschluss der Sachmängelhaftung, sofern der Verkäufer nicht eine Garantie oder eine anders lautende Erklärung abgibt. Unberührt von diesem Ausschluss der Sachmängelhaftung bleibt die Haftung für vorsätzlcihes oder grob fahrlässiges Handeln sowie die Haftung bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit."

Damit bin ich aus dem Schneider, oder? Oder kann mir was passieren?

Danke und Gruss! Pebler

...zur Frage

Muss ein Makler oder Verkäufer vor der Übergabe einer Immobilie den Käufer darauf hinweisen, daß diese schadstoffbelastet ist?

Beispiel: Wohnhaus gekauft. Baujahr 1973. Eternitplatten an der Fassade. Fotos davon im Exposee des Maklers. Der Käufer wurde nicht auf den Schadstoff hingewiesen. Architekt klärt während der Übergabe auf.

...zur Frage

Kfw-Kredit auf 10 Jahre keine Sonderumlage?

wir haben eine Wohnung gekauft und im Kaufvertrag festgehalten das die Sonderumlage der Dachsanierung der Verkäufter trägt. (Kaufdatum 31.12.14), Im Oktober 2014 wurde die Dachsanierung beschlossen und die Bezahlung sollte über einen Kfw -Kredit finanziert werden. Jeder Eigentümer zahlt zu seiner Hausgeldabrechnung seinen Betrag. Wir haben bis zum Kauf, trotz nachhaken beim Verkäufer, erst nach Vertragsabschluss das Protokoll von der Hausverwaltung erhalten. Nun wollte ich das Geld beim Verkäufer einfordern und müsste erfahren das ein Kfw-Kredit keine Sonderumlage sei. Kann mir einer Erklären ob das so ist und warum? Ob ich jetzt einen Kredit aufnehme um eine Sonderumlage zu bezahlen ist doch das selbe oder täusche ich mich da?! Danke.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?