Rechtliche Frage: Ist die beschriebene Situation ein Vertragsbruch und welche Möglichkeiten habe ich?

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3 Antworten

Vermutlich hat sich der Händler den Abschluss des Kaufvertrages vorbehalten. Daher hat er dann nur die lieferbaren Artikel deiner Bestellung angenommen und den Rest verworfen. Du hättest in diesem Fall dann mangels Kaufvertrag keine Handhabe

Vom Händler wurde die gesamte Bestellung bestätigt

Mit Hilfe einer automatischen Bestelleingangsbestätigung (gesetzlich vorgeschrieben, keine rechtliche Wirkung) oder tatsächlich mit einer ausdrücklichen Auftragsbestätigung?

Damit steht und fällt die ganze Angelegenheit.

Es heißt in den diversen Mails: (chronologisch):

- Bestätigung der Datenübermittlung für Auftrag XXXXX

- Ware mit der Auftragsnummer: XXXXX ist unterwegs! Vielen Dank für Ihren Einkauf

- Paketankündigung zu Ihrer Sendung XXXXX (die Weiterleitung des Shops von DHL, dass die Ware versand wurde)

--> Erst auf Nachfragen wurde mir überhaupt angeboten, einen Teil des Geldes zurückzuerhalten (habe erst bei Erhalt festgestellt, das etwas fehlt, keine Nachricht diesbezüglich)

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@Incanus89

Ware mit der Auftragsnummer: XXXXX ist unterwegs! Vielen Dank für Ihren Einkauf

Dann wurde der Auftrag durch konkludentes Handeln angenommen. Aber halt im reduzierten Umfang wie auf der Rechnung ersichtlich.

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Das hängt von den Vertragsbedingungen bzw. den AGB des Händlers ab. Ich vermute, dass es eine Klausel gibt, die deinen Fall juristisch abdeckt und du folglich wenig machen kannst. Klar, dass der Händler zuerst die Kunden bedient, an denen er das meiste Geld verdient und du als "Billigkunde" dann das Nachsehen hast. Mit solchen billigen Lockangeboten wird häufig gearbeitet, um nicht zu sagen "getrickst". Lies dir mal die AGB bzw. euren Vertrag durch.

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