rechtliche Folgen wegen Einbehaltung des Kindergeldes bei falschen Tatsachen?

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5 Antworten

Auf sie könnte bei einer entsprechenden Strafanzeige von Dir ein Verfahren wegen Betruges zu kommen. Das Kindergeld steht immer BEIDEN Elternteilen zu, wird aber immer an den ausgezahlt, bei dem das Kind lebt. Die Eltern müssen es sich teilen oder ggf. mit den Unterhaltszahlungen verrechnen. Ob Du noch Anspruch auf IHREN Anteil des Kindergeldes hast, halte ich für fraglich. Da kann wohl nur ein Anwalt helfen. Den Anteil für Dich kannst Du aber in jedem Fall von ihr fordern - mindestens für die letzten 3 Jahre jedenfalls.

Bei uns gibt es keine Unterhaltszahlungen, da meine Tochter zu Anfang bei ihrer Mutter lebte aber mit ihr nicht zurecht kommt. Deswegen möchte sie nun fest bei mir wohnen.

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ich weis es nicht so genauaber bei mir war das damals wo ich in die lehre gegangen bin so: ich bin ausgezogen und wollte das kindergeld für mich haben aber die beim amt haben mir gesagt das geld steht der mutter zu und nicht mir und ich sollte das mit meinen eltern klären!

aber in dein fall denke ich da hättet ihr was schriftlich machen sollen da ist man immer auf der sichersten seite! aber wenn sie bei dir jetzt für immer leben würde dann musst du das kindergeld bekommen! aber ich denke mal wenn ihr geteieltes sorgerecht habt wirds bei der mutter bleiben und wenn sie sich nicht an eure abmachung hält, dann denke ich mal nicht das du da irgendeine chancehast! aber ich geb keine garantie darauf :-) lg mamamitherz27

Hy Lysinia, das KG ist zwingend dahin auszuzahlen wo Kind (überwiegend) lebt, also seit Mitte 2008 an Dich.

Da gibt es nur 1 Ausnahme, für Übergangszeit, wenn die Verrechnung mit dem Kindesunterhalt vorgenommen wurde. Also Ex hätte den KU nach DT + 1/2KG an Dich zahlen müssen.

Eure Verabredung zählt da nicht.

Du kannst nun das KG bei der Kasse ummelden. Wenn Du Umzug "diesen Monat" angibst passiert sonst nix weiter. Wenn Du aber den tatsächlichen Umzug angibst dann holt sich die KG-Kasse das unrechtmäßig gezahlte KG von Ex zurück, und zahlt es an Dich. Allerdings sind die Zeiten für's Zurückholen viel länger als für's an Dich zahlen. Die Differenz behält "Vater Staat".

Mfg "der Wolf" (www.isuv.de)

sie muß das kindergeld herausgeben, da sie den kindesunterhalt ja nicht geleistet hat. wenn das kind bei dir gelebt hat, stand es ihr nicht zu. laß dich beim amt beraten! wer hatte denn das kind auf der steuerkarte?

Jeder zu gleichen teilen. Muss sie mir das in der zeit angefallene Kindergeld auch zurück zahlen?

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@Lysinia

ja, müßte sie. das kindergeld steht dem zu, der den unterhalt (und damit meine ich nicht die unterhaltszahlungen, sondern den tatsächlichen lebensunterhalt) für das kind leistet. mit anderen worten: das kindergeld steht, im ideellen sinn, dem kind zu!

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Wenn es keine schriftliche Abmachung gibt kannst Du nichts machen.

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