Rechtlich - Die Eigene Stimme

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4 Antworten

Nun der Server war ja freizugänglich und somit hatte jeder von vornherein die Möglichkeit gehabt diese Person zu hören.

Ich denke allerdings, dass sich das so verhält wie Das Recht am eigenen Bild

Wenn die Person Ziel der Aufnahme war, dann kann sie sagen: "Hey lösch das mal" und du musst das dann tun. Wenn es allerdings um was anderes ging und die Person nur zufällig mit drauf war, hat diese Person lediglich das Recht von dir zu verlangen zensiert zu werden und du musst dem nach deiner Möglichkeit nachkommen.

Ja du hast die Möglichkeit dir kostenlos diverse Audioprogramme zu laden und mit hilfe von diesen dann die Stimme zu verzerren oder zu verstummen

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ich denke mal, dass man das nur dann erkennen kann, wenn man entweder die Person kennt ooooder man Zugriff auf eine Datenbank hat, in der Bild, Name, Alter, Wohnort mit hilfe der Stimme gefiltert werden kann... aber ich bezweifle, dass das bis auf ne Polizeibehörde (glaube nichtmal die) das jemand kann

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§ 201 StGB - Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unbefugt

das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen auf einen Tonträger aufnimmt oder eine so hergestellte Aufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht. (2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt

das nicht zu seiner Kenntnis bestimmte nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen mit einem Abhörgerät abhört oder das nach Absatz 1 Nr. 1 aufgenommene oder nach Absatz 2 Nr. 1 abgehörte nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen im Wortlaut oder seinem wesentlichen Inhalt nach öffentlich mitteilt. Die Tat nach Satz 1 Nr. 2 ist nur strafbar, wenn die öffentliche Mitteilung geeignet ist, berechtigte Interessen eines anderen zu beeinträchtigen. Sie ist nicht rechtswidrig, wenn die öffentliche Mitteilung zur Wahrnehmung überragender öffentlicher Interessen gemacht wird.

(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer als Amtsträger oder als für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteter die Vertraulichkeit des Wortes verletzt (Absätze 1 und 2).

(4) Der Versuch ist strafbar.

(5) Die Tonträger und Abhörgeräte, die der Täter oder Teilnehmer verwendet hat, können eingezogen werden. § 74a ist anzuwenden.

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Kommentar von Croxus
11.07.2013, 15:30

"(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unbefugt

das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen auf einen Tonträger aufnimmt oder eine so hergestellte Aufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht."

Er meinte aber, dass es ein Offener Voice Chat ist, sodass quasi jeder frei auf den Server zugreifen kann und somit sowieso die Möglichkeit besaß den Take zu hören

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Soweit mir bekannt, dürftest du nicht mal eine Aufnahme anfertigen ohne das Einverständnis aller Beteiligten.

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