Rechtes Auge gerötet, keine Beschwerden

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2 Antworten

... (Ich hab zuhause Protopic, elidel, Kortison) ... Also irgendwo müssen die "Nebenwirkungen" ja sich bemerkbar machen ...

Krankhafte Lidschwellungen treten akut oder chronisch, ein- oder beidseitig auf, begrenzt oder ausgedehnt, ohne oder mit Rötungen oder weiteren Hautveränderungen beziehungsweise -verfärbungen. Betroffen sein können das Oberlid, Unterlid oder beide, auch der Lidwinkel oder Lidrand. Je nach Ursache kann die Bindehaut mitreagieren. Dabei kann es auch zu einem roten Auge kommen. Die Schwellungen können von weicher oder harter Beschaffenheit sein, verschieblich oder unverschieblich. Ganz grob kann man Lidschwellungen danach unterscheiden, ob sie entzündlicher oder nicht entzündlicher Natur sind. Wie bei vielen anderen Symptomen gibt es zahlreiche Ursachen.

Entzündliche Ursachen: Erkrankungen der Haut, Lidränder und Tränenwege

Die Augenlider fallen in das Grenzgebiet zwischen Augenheilkunde und Dermatologie (Fachkunde für Hautkrankheiten). Während für Hauterkrankungen in erster Linie der Hautarzt zuständig ist, gehören zum Beispiel Gersten- und Hagelkörner, die bekanntesten Formen von Lidrandentzündungen, primär in die Hand des Augenarztes. Stellt sich eine zugrunde liegende Hauterkrankung als die eigentliche Ursache heraus, wird der Augenarzt den Patienten, sollte er noch nicht bei einem Hautarzt in Behandlung sein, an diesen überweisen bzw. eng mit ihm zusammenarbeiten (interdisziplinäre Therapie).

Alle entzündlichen Hauterkrankungen können auch die Lider mitbetreffen. Sehr oft liegt beispielsweise ein Ekzem vor. Ekzeme gehören zu den häufigsten Hautkrankheiten überhaupt. Sie treten in vielfältigen Formen auf und sind nicht ansteckend. In der Akutphase kommt es zu Juckreiz, Rötungen, Bläschen, Knötchen, Schwellungen und Krustenbildung. Später verdickt sich die Haut oberflächlich, wird trocken und rissig. Wichtige Beispiele für Ekzeme sind die Kontaktdermatitis und die Neurodermitis (auch atopische Dermatitis genannt).

Kontaktdermatitis

Dieses akut auftretende Krankheitsbild gehört zu den häufigsten Ursachen entzündlicher Lidhautschwellungen. Zugrunde liegt entweder eine allergische Reaktion (allergische Kontaktdermatitis) oder eine chemische Irritation (Reizdermatitis) der Haut. Unter den zahlreichen Auslösern finden sich Bestandteile von (Augen-)Kosmetika, Pflege- oder Färbemitteln, Stoffe und Partikel aus der Arbeits- und Umwelt, Substanzen in Arzneimitteln, etwa in Augentropfen, Augensalben oder Hautpflastern. Die verantwortlichen Stoffe können auch über die Hände ans Auge geraten.

Symptome: Die Lidschwellungen treten in der Regel beidseitig auf. Das Erscheinungsbild mit Rötung der Lider und der Umgebung um die Augen, Juckreiz, nässende Bläschen, später Krusten- und Schuppenbildung sieht dem der atopischen Dermatitis (siehe unten) ähnlich. Die Schwellungen zeigen sich als erhabene, zunächst „saatförmige“ Rötungen, die dann zu Quaddeln werden, wie bei Nesselsucht.

Therapie: Der wichtigste Schritt besteht darin, den Auslöser dingfest zu machen und ihn fortan so gut es geht zu meiden. Bei allergischer Kontaktdermatitis wird der Hautarzt prüfen, ob eine kurzzeitige örtliche Behandlung mit Kortison angebracht ist. Antihistaminika (Anwendung innerlich) lindern den Juckreiz. Bei Reizdermatitis (Irritation der Haut) können kühle, feuchte Augenkompressen und danach Auftragen einer rückfettenden Pflegecreme lindernd wirken. An den Augenlidern am besten abends anwenden.

Neurodermitis (atopische Dermatitis)

Die Auslöser dieser chronischen Hauterkrankung sind vielfältig. Sie reichen von Veranlagung und allergischen Reaktionen auf Stoffe in der Nahrung oder Umwelt, etwa „Aeroallergene“ in der Luft, bis hin zu psychischen Stressfaktoren. Relativ häufig sind Kinder bis zum Jugendalter und junge Erwachsene von dem unangenehmen Hautleiden geplagt. Die Lidprobleme einschließlich chronischer Schwellungen, häufige Symptome der atopischen Dermatitis, treten beidseitig auf.

Symptome: Die geschwollenen Lider sind gerötet und jucken. Die Haut neigt zu Bläschen, nässenden Borken und Rissen. Später kann sich die Oberflächenstruktur vergröbern. Es können natürlich auch andere Hautbereiche betroffen sein. Nicht selten wird Neurodermitis von Asthma begleitet, oder es liegt gleichzeitig ein allergischer Schnupfen vor. Die Hautveränderungen, vor allem der Juckreiz, lassen im Laufe der Zeit nach. Die Haut neigt allerdings weiterhin zu Trockenheit, reagiert empfindlich und ist stellenweise verdickt.

Quelle: http://www.apotheken-umschau.de/augen/Lidschwellung-Lidgeschwulst

Huhu

Also wenn es nur auf einer Seite ist, ist das doch kein Wunder. Neurodermitis ist ja meistens nur stellenweise (ist bei mir auch so) und selten überall gleichstark. Wenn du schon bei der Augenärztin warst, und die nichts gesagt hat, dann wüsste ich auch nicht was du da machen kannst. Ist es denn direkt im Auge? Oder drum rum, bzw auf dem Augenlid? Denn die Haut ist ja doch noch bisschen was anderes als das Auge direkt. Da könntest du ja höchstens Augentropfen/salbe rauftun.

Gruß, Tragosso

chynthia7227 30.11.2013, 16:14

Es ist auch im auge nicht nur drumherum. Also beides. Für drumherum (Augenlid undso): Protopic oder elidel? Was würdest du verwenden? Und danke für die Antwort♥

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Tragosso 30.11.2013, 16:35
@chynthia7227

Ich kenn beide Produkte nicht, habe bisher wenn es ganz schlimm war Kortison genommen, aber eben nur kurzzeitig. Sonst creme ich mit Babyprodukten, die vertrage ich besser als normale Cremes. Aber ich habe gerade mal danach geschaut im Internet, da steht die beiden Produkte sollte man nur verwenden, wenn Kortison nichts bringt. Also scheinen die ja sehr stark zu sein. Ist es denn so schlimm bei dir?

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chynthia7227 01.12.2013, 19:56
@Tragosso

Nun ja ich habe jetzt eine extremen Schub. Ich weiß mir nich mehr zu helfen

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