Rechte und Pflichten eines Mieter, wie viel muss man mitmachen?

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8 Antworten

Was noch zu erwähnen ist, dass er offiziell bei Ihr nicht wohnt, aber trotzdem bereits mit Namen auf der Klingel steht. Ihre Antwort darauf war, dass er hier ein paar Bewerbungen laufen hätte und somit die Post dahin bekommt.

Da könnte der Vermieter von einer unerlaubten Gebrauchsüberlassung ausgehen und ggf. sogar kündigen.

Nun zu meinen Fragen: wie lange darf jemand "Zu Besuch" sein, bzw. wie lange muss man es dulden?

Laut diversen Gerichtsurteilen bis zu 6 Wochen am Stück, aber das auch mehrmals im Jahr.

Aber es reicht aus, wenn der Freund mindestens 24 Stunden aus der Wohnung bleibt und dann wiederkommt, er solle nur im Zweifelsfall beweisen können, dass er einen eigenen Wohnsitz hat.

Wann ist es an der Zeit die Vermieterin zu informieren und wie lange bzw. muss ich mir gefallen lassen, was die lauten Schäferstündchen betrifft?

Das ist allein Ihre Entscheidung.

Wann ist es an der Zeit die Vermieterin zu informieren

Wenn der "Besucher" länger als 6 Wochen da ist und sein Name am Briefkasten/der Klingel steht.

und wie lange bzw. muss ich mir gefallen lassen, was die lauten Schäferstündchen betrifft?

Eigentlich gar nicht. Alles was außerhalb der Wohnung zu hören ist, ist Lärmbelästigung.

Zunächst wäre der Vermieter dann zu informieren, wenn der Besuch länger als 6 Wochen andauert und damit als ungerechfertigte Gebrauchsüberlassund Dritter zu Beseitigungsverlangen und Kündigung berechtigt.

Das Namenschild wäre ein starkes Indiz: Niemand lässt sich seine Post an seine Besuchsadresse nachsenden :-O

Dann darf man den Vermieter mit qualifiziertem Lämrprotokoll (wann, was, wie lange, wie laut) auffordern, diese Ruhestörung zu unterbinden und solange die Miete mindern und ankündigen, die personenabhängigen Betriebskostenpositionen der kommenden Abrechnung zu kürzen. Machen das gleich mehrere Parteien, wird er in beiden Punkten handeln wollen :-)

G imager761

Wann ist es an der Zeit die Vermieterin zu informieren

da gibt es ja so einige Dinge, über die der Vermieter informiert werden sollte.

Auf jeden Fall betrifft es die Nebenkostenabrechnung für das Wasser wenn statt einer Person sich 2 in der Wohnung aufhalten. Zum anderen ist es der gewisse Geräuschpegel der nicht nur Euch, sondern auch andere Mietparteien stört.

Wenn bereits sein Name an der Tür ist heißt es ja eigentlich auch..er hat sich häuslich niedergelassen..ist er den ganzen Tag dort anwesend (?)..heißt, er ist arbeitslos? Ist er auch über den Tag dort anwesend wäre es eine Lebensgemeinschaft, die auch gemeldet werden müßte!?!?

Ja er ist arbeitslos und auch den ganzen Tag in der Wohnung während Sie arbeiten ist.

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@floeckchen08

Dann erübrigt sich von mir jedes weitere Wort, da in meiner Antwort schon darauf hingewiesen.

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Besuche die länger als 3 Monate andauern müssen dem Vermieter gemeldet werden. Aber wenn er regelmäßig kommt und geht, aber es dir nur so scheint als wäre er immer da, dann kannst du nichts machen.

Kann sein, dass es ein Gericht mal so sieht und das andere mal so, aber es gehört nun einmal dazu, dass man mitbekommt wie die Nachbarn Sex haben, damit muss man sich arrangieren.

Ich glaube das es nicht ok ist, dass ihr eine Wasseruhr für alle habt, da müsste sich glaube ich der Vermieter drum kümmern.

Was ich auch nicht für legitimierbar halte, ist wenn ein Nachtbar den anderen die ganze Zeit hinterherspioniert. In jedem Haus gibt es so einen Nachbarn und der erfreut sich nicht immer größter Beliebtheit. Ich persönlich finde es weit unangenehmer, wenn mir ein Nachbar hinterherschnüffelt, als das ich den ganzen Tag irgendwelche Sexgeräusche hören muss.

Ich spioniere keinem hinter her, sehe es nur nicht ein einen wildfremden die ganze Zeit im Haus zu haben, während Sie den ganzen Tag arbeiten ist. Ich liege auch nicht auf der Lauer um möglichst zu hören wann Sie jetzt Sex haben. Das bekomme ich leider fast jeden Tag ungewollt mit. Ich finde das ist einfach eine Sache an der nicht jeder dran teilhaben muss und will.

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@floeckchen08

Offensichtlich weißt du ja, dass er die ganze Zeit im Haus ist und das für eine längere Zeit, das bekommt man nur durch regelmäßiges beobachten mit, oder hast du nachgefragt?

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@deletedname

ich bekomme das mit, weil er ununterbrochen den ganzen tag zu hören ist. Er ist nicht gerade der leiseste. Ich bin ab 9 Uhr aus dem Haus, mein Partner erst später. Ich werde meistens schon um 7 Uhr morgens wach, weil er auch gerne mal mit sich selbst spricht oder singt (rappt)

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Besuche die länger als 3 Monate andauern 

Das wären ca.12 Wochen und ist deshalb falsch, da max. 6 Wochen angesagt sind.

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@albatros

Gut, dann darf er sich ja noch ca. 2 Wochen lang da aufhalten, ohne das eine Beschwerde angesagt ist

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Der Vermieter ist nicht verpflichtet, Wasserzähler zu installieren.

Die Wahrnehmung übermäßiger Lautäußerung beim Sex hat nichts mit spionieren zu tun. Und muss so auch nicht hingenommen werden.

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@albatros

Er weiß ja offensichtlich, dass der Typ sich in der Wohnung aufhält, obwohl sie nicht da ist und er scheint genau zu beobachte wie er kommt und wie er geht.

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@deletedname

Er geht leider nicht. Mein Freund ist die meiste Zeit tagsüber da, er arbeit erst zur frühen abendstunde und dann bin ich auch wieder da. ich werde meistens wach davon, weil sie sich entweder laut morgens unterhalten oder er warscheinlich vor langeweile, auch gerne mal anfängt laut zu singen bzw. zu rappen.

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Die Nebenkosten werden in den meisten Fällen nach der Wohnfläche abgerechnet und dann muss nicht mehr bezahlt werden. Wenn nach Personen abgerechnet wird darf man 6 Wochen Besuch haben. Wenn er dann mal nicht da ist kann er wieder 6 Wochen da sein.

Besucher bringen für gewöhnlich aber nicht ihren Namen am Briefkasten und dem Klingelschild an.

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@anitari

Unsere NK werden Anteilung auf die Mitparteien aufgeteilt. Beispiel: EG wohnt 1 Person, 1 Stock 2 Personen, DG 2 Personen, dann werden die Anteile folgendermaßen geteilt: EG 1/5, 1 Stk. 2/5 und DG 2/5.

Ich habe auch überhaupt nichts dagegen wenn man mal Besuch hat, meinetwegen auch mal ein Wochenende oder auch mal ne Woche oder zwei. Aber mich stört es einfach, dass er jetzt schon über 4 Wochen unten verweilt, wobei Sie gar nicht da ist und auch somit genau wie der Rest im Haus nun mal NK verbraucht. Abgesehen von dem Namensschild an der Klingel.

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Nee, das wäre Rechtsmissbrauch. Der Vermieter könnte wegen unerlaubter Gebrauchsüberlassung nach fruchtloser Abmahnung die Wohnung kündigen.

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Nicht nur bei Personenumlage, ebenso bei Wohnflächenumlage oder gemessenem Verbrauch. Da gibt es keinen Unterschied.

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Mach Deine Vermieterin darauf aufmerksam, daß der Freund Deiner Freundin in der Wohnung lebt und Du nicht gewillt bist, auch noch die Nebenkosten die dieser Mann verbraucht, auf Dich umgelegt werden.

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