Rechte und Pflichten der Muslime

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5 Antworten

Hallo aleviri01

Die Grundlegenden Verpflichtungen die ein Moslem zu befolgen hat sind die fünf Säulen des Islam. Davon abgesehen gibt es Umfangreiche Ge- und Verbote die zum einen durch die Sharia, zum anderen durch die Überlieferungen des Propheten geregelt sind. Um das zu Verstehen muss man wissen das ein Muslim das Leben von Mohammed "nachleben" soll und ihm "gehorchen" muss. Der Koran selbst kennt nur wenige Vorschriften.

Ich kenne keine "Rechte" die im Islam besonders hervorgehoben werden, wobei das für die meisten Religionen gilt, da sie den Menschen ja zu einem besseren Leben erziehen wollen. Relativ bekannt sind Regelungen des Unterhaltes, (z.B.wonach geschiedene Frauen unter anderem Anspruch auf eine angemessene Bezahlung haben wenn sie den Auftrag bekommen ihr Kind zu stillen) Wobei diese natürlich nicht den bedeutsamen Charakter haben wie die fünf Säulen des Islam.

Da sich die Meisten Rechte die ein Moslem hat auf das Eheleben im weiteren Sinn beziehen wird man kaum etwas anderes als "Die Rechte der Frau" oder "Rechte und Pflichten im Eheleben" finden. Außer, natürlich wenn man Pflichten zu Rechten umformuliert. (z:B. man hat das "Recht" zu Beten) Deshalb empfehle ich dir deinen Vortrag in zwei Teile zu gliedern. (1. Pflichten eines Moslems => Fünf Säulen. 2. Rechte und Pflichten in der Ehe => Aufgaben im Zusammenleben und Unterhalt bei der Scheidung)

Ich hoffe ich konnte dir helfen, liebe Grüße, Klaus.

Die Pflichten des Muslims sind in den fünf Säulen des Islam geregelt. Weiterhin besteht für Fehltritte die Sharia. Alles was ausserhalb der Pflichten und der Sharia sind, ist sein Recht.

Avadon 29.10.2012, 20:24

FALSCH! Der Islam hat keine Fünf Säulen. Richtig ist dass der sunnitische Islam 5 Säulen hat.

1) gibt es weit aus mehr Säulen, 2 zählen die 5 angeblichen Säulen des Islam nicht für alle islamischen Gruppierung und

2) die Scharia ist ebenfalls nicht bei allen Muslimen akzeptiert.

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1988Ritter 29.10.2012, 22:56
@Avadon

Kollege die fünf Säulen sind für alle Moslems gleich, was Du meinst, sind die Differenzen der unterschiedlichen Richtungen.

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Hallo und Salamu Aleikum

Der Gläubige Muslim und die Gläubige Muslima haben viele Pflichten die sie nachgehen müssten.

So regelt der Koran mit Geboten und Verboten das Leben eines Frommen Muslim. Dass es nur 5 Säulen des Islam gibt ist schlicht und einfach falsch. Es gibt mehr Säulen, diese 5 wurden erst später als wichtigste festgelegt.

Die Scharia; die "islamische Gesetzgebung", die übrigens von den Jüdischen Gesetzen inspiriert worden ist wurde ebenfalls durch 1400 Jahre Islam entwickelt, so haben allerlei muslimische Machthaber ihre eigenen Interessen und Gesetze hinein integriert und es als Islam erklärt.

Um einige Pflichten aufzuzählen sind diese hier glaube ich ausreichend:

  • Kein Geschlechtsverkehr vor der Ehe
  • Speisevorschriften (Kein Schwein, Raubtiere etc.)
  • Gebet
  • Almosen
  • 1mal im Leben die Hadsch durchführen
  • Nächstenliebe
  • Der Glaube an einen Gott, an seine Engel, Popheten und Botschaften

LG

Das kann man in einem kurzen Kommentar schwer beantworten.

Die erste Pflicht des Muslim/a ist es , an den Einen Gott zu glauben, der keine Teilhaber hat!

Danach kommt das tägliche Pflichtgebet, 5 mal

Man soll sich an Koran und die Lebensweise/Sunna des Gesandten Muhammed, Segen und Frieden auf ihm, halten...was bedeutet, diese zu erlernen, niedergeschrieben in vielen Büchern, z.B, Buchari oder Muslim.

In diesen Hadithen (Begebenheiten) findet man (islamisch perfekte)Anleitung für jede Lebenslage...Rechte und auch Pflichten.

z.B.:

Der Mann steht im Islam der Familie vor. Er hat die Pflicht diese mit allem zu versorgen was nötig ist. Weiter ist er verpflichtet, seine Frau und Kinder gütig zu behandeln, nach dem Vorbild des Gesandten Allahs, Segen und Frieden auf ihm. Er dient als Vorbild in der Ausführung des Glaubens.

Die Frau ist verpflichtet sich um das Heim zu kümmern. Sauberkeit hat einen hohen Stellenwert, Kindererziehung im Sinne des Islam obliegt Mann und Frau.

Verdientes Geld der Frau gehört ihr alleine, und sie entscheidet, ob dieses in den Haushalt fliesst, oder nicht.

Beide haben die Pflicht auch nach außen hin, als Muslim/a zu erscheinen, d.h. angemessene Kleidung, nicht eng oder aufreizend.

Die Pflicht sich immer im Islam immer weiterzubilden besteht für Mann und Frau.

Gute Bücher über diese Thema:

Der ideale Muslim -- Die ideale Muslima

pasmalle 29.10.2012, 09:03

Nach deiner Antwort ist die Welt der Muslime voll von Pflichten und damit wenig glaubwürdig.

Allein schon die erste Pflicht - an einen Gott "glauben zu müssen" - stellt den gesamten Islam in Frage, weiß man doch, dass Glaube nicht verordnet werden kann, sondern eine freiwillige Entscheidung aus Überzeugung ist - womit ich weder Indoktrination noch Gehirnwäsche meine.

Damit werden auch alle übrigen Pflichten fragwürdig.

Vergleiche ich den Islam mit dem Christentum, so gibt es einen wesentlichen Unterschied:

Christen (gläubige, nicht nur getaufte Kirchenmitglieder) handeln nicht aus Pflichtgefühlen und nach Gesetzen, sondern aus dem inneren Wunsch ihrem Gott für die ihnen versprochene "Errettung vom Tod" zu danken und sich seiner in der Nachfolge würdig zu erweisen. - Das ist ein elementarer und anziehender Unterschied auch in der Glaubwürdigkeit und der Einstellung Gott gegenüber. - Dagegen erscheint der Islam recht blass.

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gutefeejuhe 29.10.2012, 09:12
@pasmalle

An den EINEN GOTT zu glauben ist das erste Gebot des Islam

das man aus ganzem Herzen befolgen will.... unverfälschter reiner Glaube

ohne Mittelsmänner, Heiligengestalten, Aberglaube und sonstigen Klimbim

wem das nicht zusagt soll dem Islam den Rücken kehren

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pasmalle 29.10.2012, 09:56
@gutefeejuhe

An EINEN Gott glauben Christen auch - auch wenn dies viele nicht verstehen.

Wie soll "unverfälschter" Glaube entstehen vor einem Gesetzeswerk von Pflichten, deren Einhaltung allein ins Paradies führt? - Wie kann der Glaube unverfälscht sein vor einem mit ewiger Hölle "drohenden" Gott bei Pflichtenverletzung?

"Mittelsmänner, Heilige Gestalten, Aberglaube und Klimbim" gibt es für Christen (richtig nach dem Neuen Testament definiert) nicht. - "Katholische Besonderheiten" repräsentieren in diesen Punkten nicht das Christentum der Bibel.

Mir scheint du hast vom "unverfälschten" Christentum falsche traditionelle Vorstellungen.

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