rechte und pflichten als zeuge vor gericht

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5 Antworten

Bei gefährlicher KV wird er evtl einen Anwalt haben, der Akteneinsicht bekommt. Dort ist deine Adresse ohnehin vermerkt (ob er sie seinem Mandant nennt, ist eine andere Frage). Das gleiche gilt, wenn der Geschädigte (Opfer) als Nebenkläger auftritt.

Allerdings wirst du vor Gericht auch noch nach deinen Daten gefragt. Dann solltest du darum bitten, das nicht öffentlich angeben zu müssen. Die Alternative ist, du gibst dem Richter deinen Ausweis, er vergleicht es mit den Akten und alles ist bestens.

Ich habe stets einen Ausdruck mit meinen Daten dem Richter vorgelegt. Als Überschrift stand: Ich möchte meine Daten aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich bekanntgeben.

Deine Adresse wird dem Täter natürlich nichtg angegeben. Er hat zu den Daten absolut keinen Zugriff

Weil ich bin umgezogen und wollte einfach alles hinter mir lassen deswegen kann ich dass hinbekommen dass das Opfer und der angeklagte auf keinen Fall meine Adresse bekommen oder können die Anwälte es so hinbekommen dass sie meine Adresse rausbekommen , hab irgendwie Angst dass so kommen kann..

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@MarChr

Der Anwalt des Taeters hat Akteneinsicht und hat somit deine Ladungsadresse,und der Taeter unter Umstaenden auch.Das haettest Du gleich bei der ersten Zeugenaussage beantrsgen muessen das deine Adresse nicht in den Akten steht.

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Du mußt die Wahrheit sagen, darst nichts dazu erfinden oder verschweigen. Und wenn du dich selber belasten müßtest, kannst du die Aussage verweigern. Den Richter spricht man mit Herr Vorsitzender oder Herr Richter an und wenn noch mehrere Beisitzer sind, dann sagt man hohes Gericht.

Das machste mit dem Staatsanwalt oder dem Richter aus. Die werden dann vor Gericht zu Deiner Person sagen, das ihnen, dem Gericht, die Adresse bekannt ist. Das ist kein Problem.

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