Rechte der Ständegeseltschaft?

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2 Antworten

Die (Land-)Stände - Klerus, Adel, Städte bzw. Bürger, manchmal auch die Bauern - in den einzelnen Territorien des Heiligen Römischen Reiches hatten das Recht, vom Landesherrn zu einem Landtag berufen zu werden. Der Landesherr brauchte meist Geld, um verschiedene staatliche oder persönliche Pläne zu verwirklichen. Um aber Steuern erheben zu können, brauchte er die Zustimmung seiner Landstände. Diese machten die Steuerbewilligung davon abhängig, dass der Landesherr ihre Beschwerden (Gravamina) anhörte und ihre Abstellung versprach.

Wenn man sich einigen konnte, vereinbarten Landesherr und Stände einen "Landtagsabschied", in dem alle Abmachungen schriftlich festgehalten haben.

Auf Reichsebene berief der Kaiser die Reichsstände zum Reichstag. Eine Einigung wurde im "Reichsabschied" festgehalten.

MfG

Arnold

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