Rechte auf Namen in Fantasybüchern: Darf ich meinen erdachten Namen verwenden, wenn ich ihn später in einem anderen, bereits veröffentlichten Roman finde!?

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3 Antworten

Und wichtige Charaktere unzubenennen, ist nach gut 10 Jahren echt eine mittelschwere Katastrophe!

Dann schreib mit den bisherigen Namen fertig und ändere sie nach der Korrektur etc. automatisiert. Das Problem ist nur in deinem Kopf vorhanden und wird für den Leser keine Rolle spielen. Wohl aber wird es ein echtes Problem, wenn du bereits urheberrechtlich geschützte Namen verwendest. (Außer natürlich, wenn du nur für dich selbst schreibst.)

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Du kannst in deinem Buch Namen erfinden, so viel du willst. Ein Problem wird es erst dann, wenn du veröffentlichst. Dann verstößt du gegen das Urheberrecht, weil es die Namen bereits schon veröffentlicht gibt.

Allerdings gibt es einen Unterschied, was es für Namen sind. Wenn du jetzt einen Charakter Andreas Müller nennst, oder Christine Schmidt, dann sind die Namen so allgemeingebräuchlich, daß du sie verwenden darfst.

Nimmst du jedoch Aragorn oder Harry Potter - oder auch Ableitungen davon wie Larry Dotter, dann bekommst du Schwierigkeiten mit demjenigen, der sich die Namen hat schützen lassen oder in einem Werk bereits veröffentlicht hat.

Bis zur Veröffentlichung deines Zyklus ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg, daher laß zunächst mal die Namen. Ändern kann man später immer noch, wenn es konkret wird.


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Kommentar von Christina2291
14.12.2015, 19:24

Nun, allzu lang wird es nicht mehr dauern, zumal es nicht meine erste Veröffentlichung sein wird.

Das mit dem "erst mal lassen" ist genau das, was GAR nicht in Frage kommt. Wie gesagt, je länger man mit den Namen umgeht, desto mehr gewöhnt man sich ja auch daran, sie haben eine Bedeutung und gehören fest zum Charakter - und um so schlimmer wird es, wenn man am Ende Änderungen vornehmen muss, mit denen man sich vermutlich NIE richtig anfreuden wird. Das kann schnell die Freude am Schreiben trüben!!

Weißt du das sicher, was du geschrieben hast, oder gehst du nur davon aus!?

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Das Problem ist dass du die Namen zwar seit 10 Jahren hast, sie aber nicht schützen lassen hast z. B. durch eine Titelschutzanzeige. Somit waren deine Namen nur geistiges Eigentum. Der Name mit der Firma würde rechtlich evtl. gehen, wenn dein Buch nicht in dem Land verkauft wird und nicht länderübergreifend ist. Z. B. du hast einen Namen den gibt es in Europa nicht aber in Amerika. Du bietest es aber nur in Europa zum Kauf an. 

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