Recht oder Unrecht bei Schadensregulierung?

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3 Antworten

Natürlich kann der Schädiger die Sache nach Begleichung des Schadensersatzes einfordern.

Siehe dazu : § 255 BGB
+ § 985 BGB + § 929, 931 BGB , auch :  (Köln NJW-RR 2004, 1391)

Bedenke bitte eine Besonderheit die eintrifft, sofern EINE VERSICHERUNG LEISTET….

§86 VVG

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Kommentar von myolanus
16.11.2016, 08:22

Langsam finde ich Recht ungerecht kompliziert. Ich fand gerad etwas, was dein Aussage stützt, wenn man es so vrsteht wie man es eine Sorte Mensch aufnimmt. Aber wenn man den anlysiert ist ja auch was anderes gemeint bzw. könnte gemeint sein.

Diese Aussage lautet:
Die Leistung von Schadensersatz soll lediglich entstandene Nachteile ausgleichen, sie hat keinen Strafcharakter und soll auch nicht zu einer Bereicherung des Geschädigten führen.

Wenn man nun annimmt, man liest es wie jeder Otto-Normalverbraucher, dann kommen mir doch im Grunde weitere rechtliche Fragen in den Sinn.

Folgende wären es bspw.:
1. Der Schädiger zahlt Summe A meinetwegen 400,00 € und der Geschädigte weiß nicht, dass diese vitrine selbst mit einer defekten Scheibe mehr Wert ist und der Verursacher verkauft diese und kriegt dafür 600,00 €. Was ist dann, dann bereichert der Verursacher sich doch und müsste theoretisch das Geld herausgeben der zumindest bescheid geben und abwarten was der Geschädigte dau sagt?

2. Der Verursacher repariert die Vitrine und verkauft sie dann und kriegt fast 1000,00 € dafür. Sagt aber nicht bescheid. Wäre dann ja auch nicht okay.

In den beiden Fällen, die vorkommen können, nicht müssen ist ist doch dann klar eine Bereicherung seitens des Verursachers im Spiel. Selbst wenn er die nur für wenige Euro verkauft holt er sich Geld wieder rein was den kompletten Schadensfall eigentlich zum ungerechtem Spiel macht, weil er sich dran bereichert.

Wenn er aber das Eigentum vernichtet was er mitnimmt, wäre es doch der korrekteste Weg, oder?

Desweiteren stellt sich mir grundssätzlich die Frage wo fängt Bereicherung an, wenn der Geschädigte sein Eigenttum behält.

Oh man. man möchte soviel wissen und doch kein Anwalt sein. LOL

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... für solche Fälle leistet sich doch jeder eine Glasversicherung und bekommt somit die komplette Rechnung für Ersatz bezahlt.

Geht das über eine Betriebshaftpflicht, gibt es den Zeitwert und so dumm wird ja wohl keiner sein, oder?

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Es ist und bleibt sein Eigentum. Der Verursacher kommt lediglich für den Schaden auf!

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Kommentar von myolanus
13.11.2016, 22:04

Auch, wenn der Unternehmer sich preislich aufgrund der Eigenrecherche in einem Preis befindet, den evtl. die Versicherung  gar nicht mehr leisten würde? Könnte natürlich auch andersherum laufen, dass der Wert anders und höher beurteilt werden würde.

Nur was ist dann, wenn man es dem Unternehmer mitteilt, dass es so nicht okay ist aufgrund einer eingeholten Info und er weigert sich zu zahlen? Immerhin zeigt er ja sogesehen den guten Willen und will es selber begleichen. Trotzdem hart sein und sagen, dann muss es über die Versicherung laufen?

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Kommentar von MoechteAWissen
14.11.2016, 15:12

das stimmt so aber nicht ;)

 

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