Recht auf Löschung persönlicher Daten?

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8 Antworten

Ich denke nicht das das möglich ist.. die Berichte gehören ja nicht Dir.

Was mich interessieren würde: warum möchte man sowas? Es ist doch gut das sowas aufgehoben wird.. um evtl. bei späteren Ops, Erkrankungen schon mal ein Vorwissen zu haben.

Es gibt Mindesspeicherfrissten.

Wenn du z.B. gegen eine Falschdiagnose vorgehen willst, dann geht das nur mit Rechtsbeistand und unabhängigen Gutachter. So könntest du vor Aublauf der Mindestspeicherfrisst etwas löschen lassen.

Vorher hast du mit deinem Beitritt zu einer Krankenkasse oder dem Einverständnis dich irgendwo behandeln zu lassen stillschweigend diesen Bedingungen zugestimmt.

Nein, zumindest in D gibt es Mindestfristen, wie lange bestimmte Unterlagen aufbewahrt werden müssen(!).

Weil dass sind ja persönliche Daten,

... die (meist) Ärzte erhoben oder erarbeitet haben, und daher - auch zu Belegzwecken - aufbewahrt werden müssen.

Und angesichts der ärztlichen Schweigepflicht (die sich auch auf die Unterlagen bezieht) - worin soll denn ein Nachteil dieser Aufzeichnungen bestehen - oder anders herum:

Wieso sollte man als Patient ein Interesse an deren "Löschung" haben?

also öffentliche daten bzw die man einmal veröffentlicht hatt werden wahrscheinlich nie mehr verschwinden! aber persönliche wie zb operationsberichte oder so die darf man ja sogesehen auch nicht rausgeben außer mit nem gerichtsbeschluß löschen geht glaub ich nur wenn du sie zerstörst ansonsten eher nicht! oder namen ändern ;)

Ärztliche Unterlagen müssen generell immer 10 Jahre lang archiviert werden.

beamer05 14.06.2014, 02:04
Ärztliche Unterlagen müssen generell immer 10 Jahre lang archiviert werden.

Das ist generell falsch.

Die Spanne reicht von 1 Jahr bis 30 Jahre(!!), kommt darauf an, worum es geht.

http://www.kvhb.de/aufbewahrungsfristen

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Sinnvoll wäre das aber nicht, stell dir vor du hast wegen einer OP Spätfolgen, dann kannst du das nicht mehr beweisen.

Soweit ich informiert bin, gehören diese Unterlagen und Berichte und damit natürlich auch die darin enthaltenen Daten, den Kliniken, Arztpraxen etc. Du hast ein Recht auf Einsicht, nicht aber auf Herausgabe oder gar Vernichtung der Befunde usw. Ich denke das ist auch irgendwie gut so und hat seine Gründe. Stell dir vor, da hat jemand eine meldepflichtige Krankheit und könnte seine Befunde vernichten lassen! Das wäre ja unverantwortlich.

Es werden keine Daten gelöscht, nirgends. Daten, die über eine Person gesammelt werden, ganz gleich wo, werden nach einer bestimmter Zeit archiviert. Ein Recht auf Datenlöschung gibt es ohnehin nicht. Es gibt immer eine offizielle und eine inoffizielle Darstellung der Begriffe. Die offizielle Version lautet : Dein Recht ...... Es gibt nichts wertvolleres, als die Daten über eine Person zu sammeln. Die Begriffe Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit existieren höchstens im Wörterbuch. Kannst du nachlesen.

beamer05 14.06.2014, 11:33

Es werden keine Daten gelöscht, nirgends.

Das ist natürlich Quatsch.

Z.b. werden Altakten im Krankenhaus nach Ablauf der vorgeschriebenen Aufbewahrungsfrist regelmäßig ausgesondert und kontrolliert vernichtet. Das u.a. schon deshalb, weil die Aufbewahrung dieser Akten sehr viel Platz benötigt.

Das erfolgt natürlich nicht unbedingt Stichtags-genau, aber ich kenne das so, dass alle paar Monate da jeweils aussortiert und entsorgt wurde.

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hajo131 20.06.2014, 01:05
@beamer05

Ich sprach von Daten, die in digitaler Form vorliegen. Relevante Daten, wie zbs. Opperationsverlauf und dessen Ergebnis, werden in digitaler Form festgehalten. Die Dokumentation und Aufbewahrung von Daten in Akten, liegt sagen wir mal, weeeeeeeeiiiiiiiitttttttt in der Vergangenheit.

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beamer05 27.06.2014, 00:20
@hajo131
Ich sprach von Daten, die in digitaler Form vorliegen

Und?...

Auch unsere alten Magnetbänder, 8"-Disketten und Streamerbänder gehen nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist zum Entsorger, der sie kontrolliert vernichtet.

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