Recht am eigenen Bild bei kommerziellen Shootings?

7 Antworten

In der Regel werden da Verträge unterzeichnet, die die Rechte der beteiligten genau definieren.

Das Recht am eigenen Bild ist ein Persönlichkeitsrecht. Wird da nichts geregelt wirds eher immer zum streiten. Es wird dabei entscheiden, ob die künstlerische Tätigkeit des Fotografen überwiegt oder nicht. Denn er hat ein Urheberrecht.

Mindestens für die kommerzielle Nutzung der Fotos sollten auf jeden Fall Regelungen getroffen werden.

Über den Sinn des "Rechts am eigenen Bild" hat #Himawari84 alles gut geschrieben. Das spielt hier keine Rolle. Hier geht es um

  • das Urheberrecht. Das hat weiterhin der Fotograf.
  • die Verwertungsrechte. Die liegen bei der Agentur.

Das heißt, das Modell muss mit beiden Kontakt aufnehmen und nachfragen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Das Recht am eigenen Bild ist ein Abwehrrecht. Es bedeutet nicht, dass man ein Bild, auf dem man abgebildet ist, ohne Erlaubnis des Photographen überall nutzen darf. Denn es ist ja auch seine Arbeit, sein Werk.

Das Recht am eigenen Bild gibt einem das Recht, Leute daran zu hindern, Bilder von einem zu machen und zu verbreiten.

Wenn du dafür die Nutzungsrechte vom Fotografen bekommst ja, sonst nicht. Die Nutzungsrechte (schützt im Wesentlichen den Fotografen) sind noch etwas anderes, als das Recht am eigenen Bild (schützt mehr den Fotografierten).

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Der Portraitierte behält selbstverständlich das Recht am eigenen Bild und darf die Fotos auch selbst verwenden. Wenn das nicht der Fall wäre, dann hätte er schriftlich auf dieses Recht verzichten müssen. Der Fotograf kriegt nämlich bloss das Verwertungsrecht.

das Recht am eigenen Bild und darf die Fotos auch selbst verwenden.

nö, das eine hat mit dem anderen nichts zu tun

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