Rechnungsanforderung bei elektronischer Übermittlung.

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Die gesetzliche Regelung für elektronische Rechnungen findest Du in § 14 Abs. 3 UStG. Schon die Formulierung zeigt, dass es der Gesetzgeber nicht leicht macht mit der Anerkennung. Mein Tipp: Du bist mit einer Papierrechnung jedenfalls auf der sicheren Seite. Übrigens darf der leistende Unternehmer nur dann mittels elektronischer Rechnung abrechnen, wenn der Empfänger auch zustimmt, § 14 Abs. 1 Satz 2 UStG. Stillschweigen wird dabei wohl als Zustimmung gewertet.

Noch nie hat mir ein Verkäufer von Ebay eine elektronisch übermittelte Rechnung mit elektronische Signatur geschickt.

Soll ich mir die Mühe machen, und alle Verkäufer aus der Vergangenheit anschreiben und bitten, mir die Rechnungen noch mal in Papierform zu schicken?

Kann ich schreiben, dass sie gesetzlich dazu verpflichtet sind (mit Hinweis auf § 14 UStG? Welche Frist soll ihnen setzen und was soll ich machen, wenn ich dann wieder keine ordnungsgemäße Rechnungen erhalte?

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@elfStundenTag

Ja, nee klar. Natürlich wirst Du höchst selten eine derartig qualifizierte Rechnung bekommen, einfach, weil sich da kaum jemand Gedanken drüber macht. Warum auch, geht doch auch so. Wie gesagt, rechtliche Grundlage steht oben. Wie allerdings die Ausgestaltung in der Praxis aussehen soll - da kann ich Dir leider auch nicht wirklich weiterhelfen. Im Prinzip musst Du es so machen, wie Du es selbst vorschlägst, wenn Du den Ansprüchen des Finanzamtes genügen willst. Und das ist wieder so ein Feld, wo ich manchmal denke, es ist ganz schön hart und oft auch lebensfremd, was der Fiskus den Unternehmern abfordert :-( Du kannst es natürlich auch drauf ankommen lassen. Im Zweifel lässt sich mit dem Prüfer (so denn einer kommt) diskutieren, dass das alles wenig praktikabel ist, aber wenn es ein Prinzipienreiter ist, wirst Du kein Glück haben. Tut mir leid, einen Präzedenzfall kenne ich leider nicht.

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Ich lege dir den §14 Abs.1 S.2 UStG nahe: "Rechnungen sind auf Papier oder vorbehaltlich der Zustimmung des Empfängers auf elektronischem Weg zu übermitteln."

Damit solltest du den Verkäufern klar machen können, dass sie gesetzlich dazu verpflichtet sind eine Rechnung auf Papier zu erstellen.

Du kannst ganz unbesorgt sein wenn die Rechnungen folgendes beinhalten: * Name und Adresse des Rechnungsstellers * Die korrekte Firmierung und Adresse des Kunden * Datum der Rechnung * fortlaufende Rechnungsnummer

* Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Ausstellers
* Wenn dem Empfänger innerhalb der EU keine Umsatzsteuer berechnet wird: Steuernummer oder Umsatzsteuer-ID des Rechnungsempfängers

* genaue Bezeichnung der Leistung
* nach Steuersätzen einzeln aufgeschlüsselte Entgelte und eventuelle Rabatte o.ä.
* die jeweiligen Steuersätze und -beträge
* Erbringungszeitpunkt/-zeitraum der berechneten Leistungen 

Eine Unterschrift ist nicht erforderlich

Du hast wohl die Frage nicht verstanden.

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