Rechnungen steuerlich absetzen

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5 Antworten

Wenn du das Kfz über die Firma gekauft hast und Vorsteuer abgezogen hast, dürfte es kein Problem sein, die Versicherungskosten geltend zu machen.

Offensichtlich machst du aber deine Buchhaltung selbst?

Wenn das Fahrzeug icht auf die Firma läuft, kannst du für den geschäftlich genutzten Teil 0,30 € pro dienstlich gefahrenen Kilometer absetzen, Damit sind alle Kfz-Kosten abgegolten.

In diesem Fall ist ein Fahrtenbuch erforderlich und anhand von Rechnungen, Benzinquittungen o.ä. nachzuweisen, dass du tatsächlich mehr Kilometer fährst, als du abrechnest.

wenn die Zahlung über ein Firmenkonto ausgeführt wird, dann problemlos. Allerdings nur dann, wenn das Fahrzeug auch sonst über das Geschäft läuft.

Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.

1.) Du kannst den Haftpflichtanteil Deiner Autoversicherung privat als Sonderausgabe geltend machen.

2.) Du kannst die Versicherung in die Ermittlung der tatsächlichen Betriebskosten für Dein Auto einfließen lassen. Das lohnt sich nur, wenn es tatsächlich mehr Kosten als 0,30 EUR /KM verursacht. Denke daran, private und dienstliche Kilometer zu trennen.

Ahem
Wo bitte steht denn, dass der OP Fahrtenbuch führt? Falls er nach 1%-Methode abrechnet, sind beide von Dir genannten Punkte irrelevant, da alle Kosten BA darstellen, dafür aber die anteiligen Privatkosten pro Monat (80/20-Methode nicht vergessen!) als Wertabgabe zu verbuchen (und zu versteuern) sind.

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Falls du einzelunternehmer bist kannst du die rechnung / kosten absetzen, solange dein name draufsteht.

Wenn du schreibst "Firmenwagen", dann ist ja zu vermuten, dass das Fahrzeug ertragsteuerlich dem Betriebsvermögen (und umsatzsteuerlich dem Unternehmensvermögen)zugeordnet ist. In diesem Fall sind die Ausgaben für das Fahrzeug natürlich auch Betriebsausgaben, da spielt es keine Rolle, von welchem Konto die bezahlt werden.  
 
Die Behandlung der nicht durch den Betrieb verursachten Ausgaben (z.B. Privatanteile) sind extra zu betrachten.

Hallo EnnoBecker, in der Versicherungspolice für das Auto, stehe ich als Geschäftsführer drinnen und nicht meine Firma. Somit bekomme ich die Rechnung unter meinen Namen und nicht den Namen meines Betriebes. Wird es somit bei der Steuerprüfung Probleme geben?

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@Verdidant

Oben steht, du bist Einzelunternehmer. Wo ist jetzt also das Problem?
 
Selbst bei einer Gesellschaft (wo es tatsächlich einen GF im rechtlichen Sinne gibt), wäre hier im Wege der Privateinlage (Personengesellschaft) oder Weiterberechnung (Kapitalgesellschaft) kein anderes Ergebnis sichtbar.

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@EnnoBecker

Richtig. Das ist jedem Beamten des FA vollkommen gleichgültig, sofern die tatsächliche Verwendung schon aus Art und Umfang der gewerblichen Tätigkeit nachvollziehbar ist.

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@FordPrefect

Die Gleichgültigkeit des FA endet aber, wenn Oma oder Tante Uschi die Versicherung bezahlen. Dann fehlt es nämlich am Aufwand.
 
Es sei denn, man argumentiert mich Schenkung und abgekürztem Zahlungsweg.

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