Rechnung vor Mahnung beglichen, Inkasso?

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5 Antworten

Das geht etwas durcheinander.

Erstens: Sie ist ohne gültigen Fahrschein Bus gefahren.
Das erfüllt den Tatbestand des Schwarzfahrens.
Hätte sie zu diesem Zeitpunkt bereits ein Monatskarte o.ä. gehabt, dann hätte Sie u.U. gar nichts zahlen müssen, indem sie den Ausweis nachreicht (wäre aber ausdrücklich Kulanz des Busunternehmens gewesen).
So muss sie in jedem Fall die 65 EUR zahlen.
Nachträglich einen Ausweis erstellen gilt nicht !

Zweitens:
Das mit dem Abbuchen verstehe ich nicht.
Vermutlich hat sie die Summe doch überwiesen. Dazu muss sie entweder einen Zahlschein, oder eine Kontonummer und einer Buchungsnummer gehabt haben. Sind diese korrekt auf dem Kontoauszug aufgeführt ?
Normalerweise ist auf diesem Schreiben auch eine Zahlungsfrist angegeben. Regelmäßig wird der Geldeingang auf dem Konto des Gläubigers als Basis genommen.

Oder hat sie das Geld ohne irgendwelche fallbezogenen Daten an das Unternehmen überwiesen ? Das muss ja schiefgehen.

Die Mahnung war - so den der oben genannten Termin eingehalten wurde und die Überweisung korrekt erfolgte - dann hinfällig. Ein kurzer Anruf zur Klärung beim Busunternehmen und dem Inkasso-Unternehmen dürfte Aufklärung bringen.

 



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Kann schon rechtens sein...
Wenn sie die Summe bis zum 10. zahlen musste, dies aber erst am 12. getan hat und die Firma ihre Mahnung bereits am 11. geschrieben hat, dann passt soweit alles. Eine Firma muss keine 2 Wochen zwischen Zahlungsziel und nächster Mahnung abwarten...
Zahlt man nicht und es geht an das Inkassobüro, so hat man nun mal mit weiteren Kosten zu rechnen.

Wichtig ist ja nicht wann sie zahlt, sondern wann er dort ankommt. Stichwort Banklaufzeiten..

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Kommentar von kevin1905
29.11.2016, 15:45

Die Banklaufzeit ist gesetzlich festgeschrieben auf einen Bankarbeitstag.

Ist die Forderung am 10. fällig und ich überweise am 9. ist die Frist gewahrt oder die Bank ist in der Haftung.

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Weißt du was Absätze sind? Wenn ja, nutze diese in Zukunft bitte!

Da kommt sie auf rund 50 EUR. Ist das denn Rechtens?

Es wäre erstmal schön zu wissen, wie alt die Dame war bei der "Schwarzfahrt".

Es scheinen aber alle Fristen eingehalten worden zu sein, so dass die Inkassoforderung allein schon deswegen im Sande verläuft (abgesehen davon, dass selbst eine 1,0 Gebühr hier völlig überzogen ist).

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Hallo anonyms,

grundsetzlich sollte eig. ein Datum mit Zahlungseingang draufstehen. Ich hätte an ihrer Stelle gleich bei der ersten Mahnung dem Fahrbetrieb diesen Nachweis geschickt. Wichtig ist wenn dort steht Zahlungseingang bist spätestens: z.B 29.11 dann muss das Geld bereits am Konto der Firma sein, und nicht der Tag sein wo du es verschickst. Außerdem dürfen 3 Mahnungen ausgesprochen werden müssen es aber nicht einhalten.

Hoffe konnte helfen. MFG Branbear


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Inkassogebuehren sind in diesem Fall zwar erlaubt allerdings nicht durchsetzungsfahig und werden mangels Erfolgsausichten nicht expl eingeklagt. 

Bei uns in Frankfurt (viele schwarzfahrer) bisher noch nie passiert

Ist es infoscore? 

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