Rechnung aus England: Rechnungsteller = Kleinunternehmer

3 Antworten

Bei der Rechnungssumme ist Brutto gleich Netto. Da er der Kleinunternehmerreglung in England unterliegt, ist es genau so wie bei einem Inlandskauf von einem Kleinunternehmer oder einer Privatperson.

Eigentlich wäre es:

Sonstige Leistungen eines im Ausland ansässigen Unternehmers (§ 13b Abs. 2 Nr. 1 2. Alt. UStG), wenn die Leistungen nicht in Deutschland steuerpflichtig sind. Damit Reverse Charge.

Nun hat der aber keine UStID und damit entfällt die Reverse charge.

Also nichts machen.

Keine Reverse Charge, kein abzug der Steuer als Vorsteuer.

Vorsteuer/Mehrwertsteuer nicht ausgewiesen - du kannst sie nicht abziehen...

Umsatzsteuer wird für den vollen Betrag fällig. -

Daher als Unternehmer immer vorher mit der entsprechenden Firma klären, wie das mit der Steuer aussieht.

Bei Reverse Charge ist nie Umsatzsteuer ausgewiesen....

Ich freue mich sehr über Antworten, aber bitte nur wenn jemand ähnlich gelagerte Fälle bekannt sind. Danke

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Umsatzsteuerausweis bei Rechnung ins Ausland wenn Rechnungsempfänger steuerbefreit?

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Zoll nach Serbien - fehlerhafte Rechnung, was passiert nun?

Ich habe 3 alte Maschinen (BJ 1979-1997) von meinem Opa überlassen bekommen (länger als 2 Jahre her) - nun wollte ich diese verkaufen und habe auch einen Käufer gefunden. Allerdings ist der Herr aus Serbien (nicht EU) weshalb er natürlich eine Rechnung für den Zoll an der Grenze gebraucht hat. Hab mich dann im Internet informiert, ob ich als Privatperson überhaupt eine Rechnung erstellen darf und dabei herausgefunden, dass das in Ordnung geht, solange man den Paragraphen für den Privatverkauf unten mit drauf schreibt und keine Umsatzsteuer angibt. Das habe ich getan. Nun ist es so, dass er mir Bescheid gegeben hat, dass der Zoll ihm an der Grenze eine Strafe aufgebrummt hat, weil alle 3 Rechnungen Nr. 1 hatten (als Rechnungsnummer) - ich hab das über Debitoor erstellt und nicht darauf geachtet, weil ich dachte "kommt ja eh nicht in eine Buchhaltung etc. da privat.

Nun frage ich mich.. Kommt da etwas auf mich zu? Was passiert? Der Serbe hat die "Strafe" bezahlt (er spricht nicht gut Deutsch, keine Ahnung ob das eine Strafe war und was genau er bezahlt hat) und durfte weiterfahren. Ist die Sache damit durch? Die Rechnungen waren 700, 600 und 500 EUR. Wie sieht das mit der Steuer aus? Es war ein privater Verkauf von alten, gebrauchten Maschinen, die ich längere Zeit rumstehen hatte. Eine Steuererklärung mache ich mit Steuerklasse 1 nicht. Läuft das dann so als würde ich ein Auto verkauft haben (aus privatem Besitz) oder sieht das der Staat schon als eine Art Gewerbe an und möchte Steuern?

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Umsatzsteuer-Voranmeldung, Reverse Charge Verfahren und Umsatzsteuererklärung was ist zu tun?

Hey Leute,

erst einmal etwas zu meiner jetzigen Situation:

Ich bin Kleinunternehmer und mache auch von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch. Meine Produkte sollen auf Amazon verkauft werden, auf den Verkauf werden keine Umsatzsteuer erhoben jedoch aber auf die Dienstleistung von Amazon für Lagerkosten, Versand und Provision für den Verkauf. (Hier greift das Reverse Charge Verfahren)

Ich war nun letztens beim Finanzamt, wo die auch alle sehr nett waren, jedoch gab es dort nur eine Person die das Reverse Charge Verfahren schon einmal gehört hat.... Die Person war dann auf die Umsatzsteuer Voranmeldungen spezialisiert.

Sie meinte das ein neues Gesetz verabschiedet wurde und ich nun auch als Kleinunternehmer eine Umsatzsteuer - Voranmeldung abzugeben habe...

1. Frage: Stimmt das? Bin ich dazu verpflichtet eine Umsatzsteuer - Voranmeldung abzugeben ? (Wenn ja in welcher Zeile wird die Umsatzsteuer aus dem Reverse Charge Verfahren eingetragen? Ich denke Zeile 46 wäre richtig)

Des weiteren meinte er das ich die Umsatzsteuer (durch das Reverse Charge Verfahren) in der Umsatzsteuererklärung angeben muss (wie gesagt, er meinte das er kein Experte für die Umsatzsteuererklärung sei), in Zeile 95 in der Umsatzsteuererklärung ist dies seiner Meinung nach korrekt...

2. Fragen: Jedoch ist es doch dann so, dass mir einmal Quartalsweise die Umsatzsteuer abgezogen wird und dann noch einmal die Summe aus den jeweiligen Quartalen in der Umsatzsteuererklärung? Oder sehe ich das Falsch ?

Entschuldigung für den etwas längeren Text aber ich musste die Situation genau beschreiben:-)

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Muss als selbständiger Grafiker die Arbeitsstundenzahl in die Rechnung?

Hallo,

bei Rechnungen muss man ja als Selbständiger (ohne Kleinunternehmerreglung) unter vielen Punkten Art und Umfang der Dienstleistung angeben - mir geht es in dieser Frage nur um den Punkt "Art und Umfang der Dienstleistung". Nun vereinbart man ja oft Pauschalen vorab. Man vereinbart z.B. 500€ für ein Plakat.

Genügt es nun wenn auf der Rechnung seht:

"Wie vereinbart berechne ich für die Erstellung/Gestaltung eines DinA2 Plakates mit Photoshop und Illustrator pauschal 500€ zuzüglich 19% Umsatzsteuer" (klar die Beträge müssen noch aufgeschlüsselt werden etc. - aber an sich hätte ich die Vorgabe ja erfüllt: Umfang: Ein Plakat Art: Gestaltung mit Illustrator und Photoshop)

Oder muss da noch dabeistehen: "Arbeitszeit: 12h 30 min". Oder muss ich gar den Stundensatz angeben? Weil das ist ja bei Pauschalen schwierig - dann habe ich ja ständig schwankende Stundensätze - weil ich bin ja kein Orakel und kann den Arbeitsaufwand auf die Stunde genau schätzen. Also muss man die Arbeitsstunden als Grafiker auf Rechnungen angeben?

Wenn ich hingegen ein (von mir erstelltes) Kunstwerk verkaufe, kann ich ja gar keine Arbeitszeit angeben, weil ich nicht ständig beim Malen auf die Uhr schaue und das Bild noch nicht einmal mit Gewinnerzielungsabsicht male.

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Rechnung an EU Länder, Reverse Charge Verfahren

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