Rechnung an EU Länder, Reverse Charge Verfahren

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3 Antworten

Hat der Empfänger mit Sitz in der EU selbst keine USt-ID, dann musst Du die Umsatzsteuer aufschlagen. Eine andere Option gibt es in diesem Fall nicht, da das Reverse-Charge-Verfahren eben nur dann angewandt werden kann, wenn beide Vertragspartner eine USt-ID Nummer haben. Entweder, Du schlägst dem Unternehmer vor, er soll einfach eine beantragen (dauert etwa 14 Tage), oder aber er muss den Aufpreis bezahlen (wie auch jeder Nichtunternehmer, der Waren im EU-Ausland bestellt).

Stimmt. Letzlich kann er ja auch keine Vorsteuer beantragen wenn er die USt-IdNr. nicht hat.

Danke für die ausführliche Erklärung!

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Hallo, habe keine Antwort auf meine Frage im Forum erhalten, daher frage ich einfach mal hier und hoffe Hilfe zu finden.

Wir haben Rechnungen vom Ausland (EU) bekommen, wo unsere UStidentnr. drauf ist. Unsere Buchhaltung will diese aber nur annehmen, wenn éin Vermerk "Reverse Charge" oder B2B drauf stehen. Also muss ich die Rechnungen neu anfordern oder haben die da nur eine Fehlinformation?

Wann gilt B2B und wann Reverse charge?

dazu hab ich noch eine frage - schlägt man dann die deutsche umsatzsteuer drauf oder den im jeweiligen land des rechnungsempfängers geltenden steuersatz?

danke.

deine USt

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