Realschüler überschätzen sich..?

7 Antworten

Sicher ist es die richtige Entscheidung!

Und je nachdem, wie viel Biss sie hat, wird sie es auch verkraften, das erste Jahr evtl. noch einmal wiederholen zu müssen.
Das passiert vielen, und trotzdem schaffen sie ihr Abi danach.

Hauptsache, man läuft nicht den Rest des Lebens herum und denkt
Hätte ich damals doch nur...

Nein !

Die Realschüler überschätzen sich nicht, sondern viele Gymnasien, nicht alle, kümmern sich zu wenig um diese Schülergruppe.

Es ist klar, dass auch ein guter Realschüler systembedingt einige Defizite mitbringt. Darauf sollten aber alle Gymnasien schon per Verordnung eingehen müssen, durch Förderunterricht oder spezielle Übergangsklassen wie in Bayern.

Es kann einfach nicht sein, dass diese Arbeit privaten Instituten wie der Schülerhilfe etc. überlassen wird !

Wegen dieser Umstände sind Realschüler leider häufig gut beraten, normale Gymnasien von vornherein zu meiden und auf Oberstufen an Gesamtschulen oder beruflichen Schulen auszuweichen oder gar an Erwachsenenkollegs (für alle ohne Gymnasialberechtigung nach der Realschule !).

Das Problem ist nicht die "Selbstüberschätzung" der Schüler, sondern unser schlechtes Schulsystem.

Gleiches Problem haben sie z.B. auch, wenn sie nach der 10ten die FOS besuchen. Gerade in Naturwissenschaften fehlt da oft bis zu ein komplettes Lernjahr.

Das liegt aber komplett an den Lehrplänen, nicht an den Schülern.

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