Reaktives EBV - Ebstein Barr Virus

6 Antworten

Hallo ihr lieben,

Ich frage mich wo die Grenzen sind was der ebv nachträglich bzw in seiner chronischen Form anrichten kann. Meine Geschichte fing mit 18 Jahren an. Damals hatte ich das ebv-Virus über zwei Monate, es war ein schwerer Verlauf mit Vergrößerung der Milz und einer leichten Gelbsucht. Zusätzlich konnte ich mich fast nicht auf den BeineN halten, da diese sehr schmerzten und schwer waren. Dann war der ebv überstanden, doch ab dann folgten neurologische Ausfälle. Ich hatte Taubheitsgefühle am Hinterkopf, schmerzende Fingerkuppen bei Berührung, schwindel mit dem Gefühl neben mir zu stehen,ein paar Tage einen leichten Schleier vor Augen, schmerzende Haut bei Berührung. Zudem konnte ich über 1,5 Jahre keinen Sport mehr machen, da mein Herz sofort auf 180 war und ich weiterhin starke Probleme mit den schweren Beinen hatte, womit ich noch nicht einmal mehr Treppen steigen konnte ohne zu pausieren.auch plötzliches herzrasen hat mich immer wieder geplagt. Ich kam eines Tages durch starken Schwindel und schweres herzrasen mit Verdacht auf borreliose (Überlegung Hausarzt) ins kh. Zuvor nie bewusst eine Zecke gehabt. Dort sämtliche Untersuchungen, u.a. hirnwasser, ct und mrt, alles ohne Befund. Sie symptome blieben über die Jahre mal mehr und mal weniger bestehen, es gab auch Zeiten, in denen ich wieder Sport gemacht habe und es mir wieder richtig gut ging. Anfang diesen Jahres, 5 Jahre später, dann ein weiterer Schlag. Eine internukleäre Ophthalmoplegie (augenbewegungsstörungen bei der die Ursache eigentlich im hirnstamm zu finden sein müsste ) auf beiden Augen! Im kh dann mrt, hirnwasser und weitere Untersuchungen: ohne Befund! Die Ärzte waren ratlos. Ich erhielt cortison und die Symptome waren nach ein paar Wochen völlig zurückgegangen. Drei Monate später bekam ich ein Kontroll-mrt. Das war weniger erfreulich, ein kleiner entzündundungsherd war im balken zu sehen, symptome hatte ich jedoch keine. Nun war der Verdacht auf MS, da eine internukleare Ophthalmoplegie eigentlich nur auf Schlaganfall und ms zurückzuführen ist.. Psychisch ging es mir natürlich richtig schlecht, es hieß nur abwarten was das mrt in ein paar Monaten sagt. Im Sommer war ich in Behandlung bei meinem Heilpraktiker , der das Ebv reaktivierte, da so viel dafür sprach, dass der Körper das noch nicht verarbeitet hat. Prompt lag ich mit den genau gleichen Symptomen des ebv von vor 5 Jahren wieder eine Woche im Bett. Es war echt Wahnsinn. Es folgten irreweise danach wieder taubheitsgefühle und alle anderen bereits bekannte Neurologische Ausfälle. Sie kamen und gingen. Auch ein schwaches Herz war mit dabei, an Sport ist nicht zu denken.Dann aber bekam ich gefühlsstörungen und eine schwache linke körperhälfte sowie ein irgendwie "unbewegliches" Bein. Es fühlte sich an als wäre ich verspannt, hauptsächlich im Oberschenkel. Dieses spannungsgefühl habe ich mittlerweile in beiden Beinen. Zudem schmerzende beine als hätte ich Gliederschmerzen und schwere beine. Ein paar Tage zeigte sich ein taubheitsgefühl im Gesicht und eine brennende Wade bei Berührung. Für mich war die Diagnose nun gesichert..Ich bekam ein mrt von Rückenmark, hws und Kopf. Es war wider erwarten überhaupt nichts zu sehen! Das mrt sahen sich übrigens drei Neurologen an, u.a. In der ms-ambulanz rechts der Isar in München. Sie meinen, es wäre etwas im Gange aber mit diesen mrt-befunden und fehlende oligokonale Banden kann man nicht von ms sprechen. Man müsse zuwarten, es könnte sein, dass dahinter vielleicht auch etwas anderes steckt. Ebv sehen sie nicht als Grund. Recht merkwürdig ist das mit der zeitlichen Korrelation mit dem ebv und den neurologischen Ausfällen. Wer kennt ähnliches, hat andere Überlegungen was es sein könnte? Kann das das ebv?? Ich bin euch dankbar über alle Hinweise.

Lass beim Arzt deinen Vitamin D Spiegel im Blut bestimmen. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle bei der Infektionsabwehr und während einer Infektion mit EBV sinkt der Vitamin D-Wert.

Danke!!! Laut dem Befund vom Arzt handelt es sich allerdings um ein reaktives EBV. Das heisst, dass ich den Virus schon einmal durchgemacht habe er aber nun wieder aktiv geworden ist. Kann man das auch auf einen Vitamin-D Mangel zurückführen?

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@noramel89

Wie du bin auch ich nur Laie. Aber wer weiß. Falls dein Vitamin D-Spiegel (zu) niedrig sein sollte, würde ich durchtesten, ob die Einnahme von Vitamin D deine Infektanfälligkeit herabsetzt. Bis zu 100 Mikrogramm pro Tag darf der gesunde Erwachsene pro Tag zu sich nehmen. (Bundesinstitut für Risikobewertung). Besprich dich mit deinem Arzt. Allerdings stört das EB-Virus auch von sich aus die Immunabwehr (siehe deine andere Frage zu HIV). Sonnenbaden bewirkt auch einen Vitamin D-Anstieg, kann sehr reichlich sein und vor Überdosierung braucht man auch keine Angst zu haben. Aber ist Sonne gut bei gestörter Immunfunktion?

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@noramel89

Du kannst sicher mehr an die Sonne gehen oder Vit D präparate einnehmen, allerdings nicht überdosieren, weil es sich um ein fettlöslcihes Vitamin handelt. die Einnahme solltest du also mit deinem Arzt besprechen. Wichtig ist auch einmal täglich ein glas orangensaft oder so (wegen Vitamin C).

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Wie hoch ist dein TSH-Wert. Vorsicht vor veralteten TSH-Normen. Verdacht auf Hashimoto. Ab TSH 2,0 sollte das ein Endorkrinologe mal zu Gesicht bekommen...dann könnte Thyroxin helfen. Substituiere auch Vitamin D.

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