reaktionsgleichung von konzentrierter schwefelsäure und Kupfer

5 Antworten

meine lehrerin hat augeschriebn,

Auf/Angeschrieben?

dass cu + H2So4 → cuO + so4 +H2O ragiert

Das ist lafsch.

im Internet steht aber, dass es zu CuSo + So2 + H2O reagiert

Wo steht dieser Unsinn?

was stimmt jetzt

Konzentrierte Schwefelsäure reagiert mit Kupfer, insbesondere in der Sidehitze, nach folgender Gleichung: Cu + 2 H₂SO₄ → CuSO₄ + SO₂ + 2 H₂O

was entsteht generell immer bei einer Reaktion von konzentrierter säure mit einem Metall?

Kann man nicht verallgemeinern, es kommt aufs Metall und die Säure (oxidierend oder nicht oxidierend) an.

Cu + H₂SO₄ ➔ CuO + SO₂ + HO₂ Die Lehrerin hat sich geirrt. Garantiert. Generell reagieren konzentrierte Säuren unterschiedlich auf Metalle. Die edlen (Gold, Platin) reagieren gar nicht, die unedlen meistens heftig, aber längst nicht immer.

HO2 gibts nicht... Es entsteht auch kein CuO... Bitte nicht antworten wenn man sich nicht unbedingt sicher ist. Das verwirrt dochsonst nur...

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Heiße konzentrierte Shwefelsäure reagiert wie folgt mit Kupfer:

Cu + 2H₂SO₄ --> CuSO₄ + SO₂ + 2 H₂O

Da hat Euch Euere Lehrerin einen außergewöhnlichen Versuch gezeigt, denn Kupfer reagiert mit verdünnten Säuren gar nicht und mit konzentrierten nur in wenigen Fällen.

Der Versuch war aber auch ausgesprochen gefährlich und Ihr seit hoffentlich in guter Entfernung gesessen. Die Chance, dass es beim Erhitzen zu einem Siedeverzug kommt und die heiße konzentrierte Schwefelsäure aus dem Glas herausspritzt, war sehr groß.

Die sogenannten unedlen Metalle (Fe, Zn, Mg, u.a.) reagieren schon mit verdünnten Säuren unter Bildung von Wasserstoff. Edle Metalle wie Ag, Cu, Pt u.a. reagieren mit verdünnten Säuren gar nicht und mit konzentrierten entweder nicht (z.B. Pt) oder nur mit bestimmten konzentrierten (heiße Schwefelsäure, Salpetersäure).

Da hat Euch Euere Lehrerin einen außergewöhnlichen Versuch gezeigt

Naja, so außergewöhnlich ist der nicht. Ich finds dennoch gut, nicht jeder Chemielehrer macht dies.

denn Kupfer reagiert mit verdünnten Säuren gar nicht

Autsch. In unserer Innenstadt gibts sehr viele kupfergedeckte Dächer, und die wurden nicht mit konzentrierten Säuren behandelt. :)

Der Versuch war aber auch ausgesprochen gefährlich und Ihr seit hoffentlich in guter Entfernung gesessen. Die Chance, dass es beim Erhitzen zu einem Siedeverzug kommt und die heiße konzentrierte Schwefelsäure aus dem Glas herausspritzt, war sehr groß.

In den Chemieunterrichtsräumen, welche ich kenne, gibts links und rechts vom Lehrer genügend Raum, wohin ein Siedeverzug sich unschädlich entladen kann. Und man muß die konz. Schwefelsäure ja auch nicht bis zum sieden erhitzen, bis zum Reaktionsbeginn reicht.

Die sogenannten unedlen Metalle (Fe, Zn, Mg, u.a.) reagieren schon mit verdünnten Säuren unter Bildung von Wasserstoff.

Oder auch nicht (Passivierung).

Edle Metalle wie Ag, Cu, Pt u.a. reagieren mit verdünnten Säuren gar nicht

Doch. In Anwesenheit von (Luft-)sauerstoff oder nach nicht typischen Säure-Metall-Reaktionen (Silbersulfidbildung)

und mit konzentrierten entweder nicht (z.B. Pt)

Königswasser (ja, anderes Reaktionsprinzip)

oder nur mit bestimmten konzentrierten (heiße Schwefelsäure, Salpetersäure).

Ag reagiert z. B. schon mit halbkonzentrierter kalter Salpetersäure (http://www.chemieunterricht.de/dc2/foto/foto-v005.htm, wobei ich dies wegen der Bildung nitroser Gase nicht als Schülerversuch sehe).

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Eucalyptus123

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