Reaktion von Zink mit Salzsäure, wieviel H3O+ ist vorher vorhanden?

1 Antwort

Die Salzsäure ist eine sehr starke Säure und dissoziiert praktisch vollständig.

HCl + H2O → H3O⁺ + Cl⁻

Daher ist die Soffmenge der Oxonium-Ionen zu Zeitpunkt Null gleich der Stoffmenge der eingesetzten HCl.

c = n/V

  • c = molare Stoffmengenkonzentration mit der Einheit molL⁻¹
  • n = Stoffmenge mit der Einheit mol
  • V = Volumen mit der Einheit L

Dann ist die Stoffmenge:

n = c * V

n(H3O⁺) = 1 molL⁻¹ * 0,005 L = 0,005 mol = 5 mmol

Danke, so hätte ich mir das auch gedacht, aber warum steht in den Lösungen Zn + 2 HCl —> ZnCl2 + H2 ?

0
@Mitja1408

Wenn nach der Stoffmenge an Oxonium-Ionen zum Zeitpunkt Null gefragt wird, ist die Reaktionsgleichung kaum eine Lösung. Darüber hinaus liegt das HCl in wässriger Lösung auch nicht als intaktes Molekül vor, sondern dissoziiert nach der Gleichung, die ich in meiner Antwort geschrieben habe. Und wenn man die Reaktionsgleichung für die Umsetzung der Säure mit Zink formuliert, sollte man das korrekterweise etwa so tun:

2 H3O⁺(aq) + 2 Cl⁻(aq) + Zn(s) → Zn²⁺(aq) + 2 Cl⁻(ag) + 2 H2O(l) + H2(g)

  • aq = aqueous (gelöst in Wasser)
  • s = solid (fest)
  • l = liquid (flüssig)
  • g = gaseous (gasförmig)
1

Was möchtest Du wissen?