Reaktion von Sonnenwind mit Erdmagnetfeld

10 Antworten

Zu den vorherigen Antworten kann ich noch eins beitragen:

Der Sonnenwind besteht zwar aus geladenen Teilchen (Elektronen und Protonen hauptsächlich), das macht aber gar nicht so viel aus! Die Erde ist nämlich ständig von solchen geladenen Teilchen umgeben, die sich im Van-Allen-Gürtel befinden. Diese Teilchen bewegen sich dort friedlich am Erdmagnetfeld entlang und kommen nicht zu uns runter.

Der Sonnenwind bringt aber außer Teilchen auch noch ein Magnetfeld mit, das sogenannte interplanetare Magnetfeld. Dieses trifft auf das Erdmagnetfeld und führt dazu, dass das Erdmagnetfeld auf der sonnenzugewandten Seite plattgedrückt wird. Diese Verformung des Magnetfelds führt auch dazu, dass sich die Teilchenbahnen im Magnetfeld verändern. Bei Sonneneruptionen oder koronalen Massenejektionen ist das interplanetare Magnetfeld besonders stark und damit auch die Verformung des Erdmagnetfelds. Dadurch können die Teilchen rings um die Pole (dort treffen die Magnetfeldlinien nämlich auf die Atmosphäre) näher an die Erde kommen und erzeugen dann in der oberen Atmosphäre Polarlichter.

Interessanterweise hängt dieser Prozess auch vom Vorzeichen des interplanetaren Magnetfelds ab - wenn das interplanetare Magnetfeld, das von der Sonne kommt, nach Erd-Süden zeigt, wird das Erdmagnetfeld abgeschwächt und es gibt starke Polarlichter. Zeit das interplanetare Magnetfeld nach Norden, passiert nichts, obwohl der Sonnenwind genauso stark ist.

Die Behauptung ist falsch. Das Erdmagnetfeld ist nicht stark genug, um den Sonnenwind zurückzuschleudern. Was passiert, ist, daß der Sonnenwind seitlich abgelenkt wird und um die Erde herum und vorbei fließt, aber nicht zurück. Dies gelingt nicht an den Polen, wie schon gesagt wurde und man sieht Polarlichter.

"http://www.tutoria.de/wiki/physik/946/einfluss-des-sonnenwindes-auf-das-magnetfeld-der-erde" Der Sonnenwind (von der Sonne abgestrahlte geladene Teilchen) verformt das Erdmagnetfeld hin zur sonnenabgewandten Seite.

Die Magnetfeldlinien der Erde treten aus der Südhalbkugel der Erde aus und in die Nordhalbkugel ein. Sie bilden einen Schutzschirm um die Erde, die einen großen Teil der geladenen Teilchen der Sonne abfängt. Die sogenannte Magnetosphäre wird durch den Sonnenwind an der sonnenzugewannten Seite stark gestaucht und an der sonnenabgewandten Seite entsprechend gestreckt. Denn bewegte geladene Teilchen treten mit einem Magnetfeld in Wechselwirkung.

Da die Stärke des Sonnenwindes von der Aktivität der Sonne abhängt, wird das Magnetfeld auch unterschiedlich stark beeinflusst. Gibt es starke Sonnenerruptionen, steigt die Strahlsintensität des Sonnenwindes auf bis zu der zehnfachen Stärke an.

Das das Magnetfeld die geladenen Teilchen ablenkt und zu den Polen der Erde hin ableitet, sieht man in einigen Nächten in den Polarregionen durch ausgedehnte Leuchterscheinungen, den Polarlichtern.

bei google als Suchbegriff "Sonnenwind ablenkung Erdmagnetfeld"
wie sag ichs meinem Google :-)

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