rauswurf meiner volljährigen tochter

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2 Antworten

Die rechtliche Situation kann ich Dir leider nicht erklären, darum mußt Du Dich beim Jugendamt oder beim Anwalt bemühen. Was ich Dir aber raten kann, ist das: Mach Deiner großen Tochter die Hölle heiß zuhause, wenn sie nicht freiwillig auszieht. Dazu stehen Dir einige Mittel zu Gebote, auf die Du nur kommen mußt. Hat Deine Tochter ein eigenes Einkommen? Wahrscheinlich keines, das ihr den Lebensunterhalt sichern könnte. Fütterst Du sie durch? Machst Du ihre Wäsche, kaufst Du für sie mit ein und so weiter? Besprich mit Deiner jüngeren Tochter, daß das nun aufhört. Mach zuhause gar nichts mehr - außer vielleicht die Blumen zu gießen. Zieh zu Deiner Mutter für ein paar Tage oder Wochen, wenn es gar nicht anders geht, geh mit der jüngeren woanders essen, laß den Kühlschrank leer, wechsel das Schloß aus und gib niemandem den Schlüssel, bunker alle Schlüssel außer Deinem woanders, schaff die Möbel aus dem Haus, die Deine große Tochter benutzt und die ihr nicht (als Privateigentum) gehören sondern Dein Eigentum sind, pack ihre Klamotten weg (zwei Slips genügen zum Leben: einer wird gewaschen, einer getragen... g), ihr Zeug, alles, was sie nicht selbst bezahlt hat. Schließ die Zimmer ab, schaff den Fernseher aus dem Haus und so weiter. Mit anderen Worten: Bereite ihr die Hölle. Wenn Du das mit Hilfe Deiner jüngeren Tochter durchziehst und ein paar Tage - maximal ein paar Wochen - die Nerven behältst, kriegst Du Deine Große aus dem Haus. Du mußt Dich auf richtigen Krieg einstellen, aber wenn Du durchhältst, gewinnst Du die Schlacht und den Krieg. ;-)) Alles Gute, q.

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Ersteinmal möchte ich dir mein Mitgefühl aussprechen. Es ist schon hammerhart als Mutter vor so einer Entscheidung gestellt zu werden. So ganz kann ich die Aussagen der Sachbearbeiterin nicht nachvollziehen. Mit 18 gilt für sie noch das Jugendgesetzt unter den von dir geschilderten Umständen ist ein weiteres Zusammenleben mit ihr nicht zumutbar. Schon allein weil das Kindeswohl deiner kleineren Tochter in Gefahr ist (durch den ewigen Streit und das sie die Beleidigungen und den Terror mitbekommt. Da ist ein seelischer Schaden möglich!). So würde ich auch argumentieren wenn du einen Widerspruch gegen die Entscheidung der Sachbearbeiterin einreichst. Traurig aber war ist, das viele Sachbearbeiter nicht unbedingt Ahnung von Sozialarbeit haben. So ist mir bekannt das es Sachbearbeiter beim Jugendamt arbeiten gibt die z.B. nicht in der Lage sind einen Jugendhilfeplan zu erstellen. Lass dich nicht unterkriegen. Die Sachbearbeiterin versucht nur Geld einzusparen, ihre Aussage muss nicht richtig sein. Werde im Amt vorstellig und berufe dich auf die Aussagen der Sozialarbeiter. Du und deine Kleine müsst euch nicht terroriseren lassen. Oft hilft eine räumliche Trennung um die Beziehung zwischen dir und deine Große zu verbessern. Ich kann jetzt nicht auf die Motive deiner Großen eingehen. Irgendwie scheint mir ihr Verhalten wie ein Hilferuf. Irgendetwas ist bei euch gründlich schiefgelaufen. Wird sie eventuell von ihrem Vater gegen dich beeinflußt? Das er sich so vehement gegen eine Scheidung stellt zeugt davon das er mit dir und eurer Beziehung noch nicht fertig ist. Übrigens, selbst die ARGE stellt sich nicht gegen eine Auszug eines Kindes von zu Hause wenn das Verhältnis zwischen Kind und Eltern so zerrüttet ist. Ich wünsche dir viel Kraft!

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Kommentar von clyvia
27.03.2012, 21:24

vielen lieben dank, anni 51, für dein mitgefühl.

das jugendamt sagt, daß von seiten der ARGE keine unterstützung zu erwarten sei weil der vater überdurchschnittlich gut verdient. dieser wiederum läßt sich aber am telefon verleugen und öffnet seine post nicht. er ist weder für uns, seinen eigenen rechtsanwalt oder das gericht und schon gar nicht für das jugendamt erreichbar. um unsere jüngste tochter kümmert er sich überhaupt nicht, zur großen hat er kontakt. er hat ihr zum größten teil den führerschein finanziert und ihr sogar zum 18. geburtstag ein auto geschenkt.

ich konnte das leider von unserem geringen unterhalt nicht finanzieren...

sie hat ihre eigene strategie ihm gegenüber entwickelt: sie verkauft informationen über mich...für geld; das hat sie mir selbst gesagt!

das jugendamt zieht sich geschickt zurück. morgen werde ich mir den leiter des jugendamtes vornehmen,...vielleicht hat der keine ahnung von dem vorgehen seiner mitarbeiterin und der ganzen angelegenheit.

meine große tochter hat sicherlich ein großes problem aber...sie redet nicht darüber und will auch in keine therapie.

ich sehe sehr schwarz,...ich werde sie hier behalten müssen und zusehen...und geschehen lassen. bei ihrer anwältin hat sie heute bestritten, mich jemals beschimpft und niedergemacht zu haben. die ausdrücke darf ich hier gar nicht schreiben...

die einzige zeugin ist meine kleine tochter aber...soll ich die kleine gegen ihre eigene schwester aussagen lassen...?

wenn ich nicht weiterkomme muß ich es halt ertragen.

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